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Fußball

VfL Rhede kassiert vierte Niederlage in Folge

Fußball-Landesligia: Spiel beim1. FC Kleve / Hufe: „Kein schönes Gefühl“

Sonntag, 12. November 2017 - 17:03 Uhr

von Matthias Grütter

Rhede/Kleve - Es kam so, wie es fast schon kommen musste: Der VfL Rhede verlor gestern Nachmittag sein Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve. Es setzte ein 0:2 (0:1). Damit kassierte der Fußball-Landesligist die vierte Niederlage in Folge. Die Elf von Trainer Sebastian Hufe rutscht in der Tabelle weiter ab und muss nun auch endgültig den Blick in Richtung Gefahrenzone richten.

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Der Fußball-Landesligist VfL Rhede – hier Philipp Teriete, Simon Lechtenberg, Mauritz Varwick und Christian Görkes (von links) – kassiert durch das 0:2 beim 1. FC Kleve die vierte Niederlage in Serie. Foto: Matthias Grütter

Allerdings war die gestrige Schlappe im Hinterkopf quasi schon eingeplant gewesen, weil die Klever zu den Topteams der Liga und zu den heißen Anwärtern auf den Oberliga-Aufstieg gelten.

Der VfL geriet in der Volksbank-Arena von Beginn an mächtig unter Druck. Die Klever drängten vehement auf die Führung. Das 1:0 hatten dann binnen weniger Minuten Niklas Klein-Wiele (13.), Pascal Hühner (15.) und erneut Klein-Wiele (17.) auf dem Fuß. Das waren auch die beiden Spieler, die Rhedes Trainer Sebastian Hufe in seiner Vorschau hervorgehoben hatte, die beim 1. FC immens viel Offensivqualitäten mitbringen.

Auf dem berühmt-berüchtigten Bresserberg in Kleve war es dann aber Levon Kürkciyan, der durch seinen neunten Saisontreffer das 1:0 für die von Umut Akpinar trainierten Klever vorlegte (23.). Die Rheder konnten durchaus von Glück reden, dass erneut Klein-Wiele (27.) sowie zweimal Hühner (35., 36.) nicht sofort danach das 2:0 draufgesattelt hatten. Das 0:1 zur Pause für die Rheder war also etwas schmeichelhaft.

Im zweiten Abschnitt witterten die Gäste durchaus Morgenluft. Der 1. FC kam nämlich nicht mehr zu dieser Vielzahl an Chancen. Und nun hatten auch die Rheder gute Gelegenheiten. Simon Lechtenberg und Peter Göring taten sich hier hervor. Sebastian Hufe: „Aber entweder kam der letzte Pass nicht genau genug oder war der Abschluss zu schlapp. Auf jeden Fall waren wir da dem 1:1 näher als der 1. FC dem 2:0.“

Aber dennoch: Das 2:0 fiel dann doch noch. Jan-Luca Geurtz netzte ein (70.). Das war natürlich eine Art Vorentscheidung. Klein-Wiele hätte auch durchaus auch noch das Ergebnis auf 3:0 stellen können (77.). So aber konnten die Rheder erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten.

Allerdings musste Hufe auch erkennen: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv. Wir wollten sicher stehen, was uns gelungen ist. Aber nach vorne wollten wir mutiger spielen, auch nach vorne eher verteidigen, was uns aber nicht gelungen ist.“

In der zweiten Halbzeit hatte der VfL-Coach umgestellt, was auch fruchtete. Nur belohnten sich die Rheder nicht. „Aufgrund der ersten Halbzeit ist die Niederlage gerecht“, gestand Hufe. „Aber der 1. FC Kleve hat schon eine große Qualität und spielt einen sehr guten Fußball.“ Sein Team habe nun ein Problem, die ständigen Rückschläge zu verkraften. „Wir haben jetzt zum vierten Mal in Folge verloren. Das habe ich so auch nicht erlebt“, sagte Hufe. „Es ist kein schönes Gefühl.“

Mut macht, dass Yannick Oenning letztmalig aufgrund seiner Roten Karten passen musste. Er ist am Sonntag, wenn es im zweiten Auswärtsspiel in Folge zum Duisburger SV geht, wieder dabei, wie auch der genesene Marvin Bölting.


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