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Fußball

VfL Rhede muss zur „Schießbude“ SV Scherpenberg

Co-Trainer Westhus fordert „geradlinige und klare Aktionen“

Freitag, 2. November 2018 - 18:10 Uhr

von Matthias Grütter

Rhede - Es geht zur Schießbude der Landesliga: Der VfL Rhede muss am Sonntag beim SV Scherpenberg in Moers bestehen. Dieser hat in den bisherigen 13 Saisonspielen wie der VfB Frohnhausen bereits 32 Gegentreffer kassiert, also ziemlich genau 2,5 Tore im Schnitt pro Spiel.

Foto: Jürgen Wegmann

Stürmer Simon Lechtenberg vom Landesligisten VfL Rhede bekommt es morgen Nachmittag mit seinem Klub auswärts mit dem SV Scherpenberg zu tun

Das ist natürlich viel zu viel, um oben in der Tabelle mitzumischen. Im Gegenteil: Die Scherpenberger stehen direkt über dem ominösen Strich auf Rang 14. Bei ebenfalls 14 Zählern hat der SVS aber auch nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenelften aus Rhede. Der VfL täte somit gut daran, im Moerser Stadtteil zumindest nicht zu verlieren, um den Kontrahenten auf Distanz zu halten. Das Spiel wird im Übrigen am Sonntag in Scherpenberg um 15.15 Uhr angepfiffen.

Dem VfL Rhede ist es in dieser Spielzeit offenbar nicht vergönnt, einmal eine längere Serie ohne Niederlage zu starten. Zuletzt gab es nach zwei Siegen in Folge durch das 0:2 gegen die Spielvereinigung Sterkrade Nord im heimischen Besagroup-Sportpark nämlich wieder einen Rückschlag. Nun scheint dieser nächste Kontrahent von einem anderen Holz geschnitzt zu sein als die Sterkrader.

Aber: Die Scherpenberger zeigten sich zuletzt gut erholt. Sie landeten nach zuvor fünf Niederlagen in Serie und einem freien Fall dann drei Siege in Folge. Dem 4:0 im Kreispokal beim TV Kapellen folgten in der Liga die beiden Vollerfolge gegen DJK Arminia Klosterhardt und SV Genc Osman Duisburg, die jeweils mit 2:1Treffern bezwungen wurden. Die SVS-Elf um Spielertrainer Ercan Sendag dürfte mit einer großen Portion Selbstvertrauen gegen die Rheder auflaufen. Bekannteste Spieler im Kader sind Yassine und El Houcine Bougjdi und Nico Frömmgen, die eine Vergangenheit beim 1.FC Bocholt oder eben beim VfL Rhede hatten.

Gespielt wird auf einem Aschenplatz. „Das ist mit einem anderen Ligaspiel dann nicht vergleichbar“, sagt Sven Westhus. Er ist der Co-Trainer von Coach Javier Garcia Dinis, der noch im Urlaub weilt. Deshalb ist Westhus letztmalig für die Mannschaft verantwortlich. Und er macht keinen Hehl daraus, dass ihm die Arbeit in der ersten Reihe Spaß macht. Aber aus privaten und beruflichen Gründen sei das nicht immer möglich, weshalb die Arbeit als Co-Trainer ausreichend ist.

Und Westhus hat eine klare Vorstellung von der Spielidee, die er seinen Spielern mit auf den Weg geben will. „Wir wollen geradlinige und klare Aktionen. Auf Asche ist wohl kaum ein Ballbesitzfußball möglich. Wir müssen da schon mit einfachen Mitteln agieren“, sagt er. Und weiter fügte er an: „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen, wir wollen aber unangenehm sein.“

Warum die Scherpenberger so tief unten in der Tabelle stehen, weiß Westhus auch nicht so genau. „Wir kennen die Mannschaft ja auch noch aus der Vorsaison, als sie einer der Top-Favoriten war. Qualität ist auf jeden Fall vorhanden. Die Scherpenberger müssten meiner Meinung nach wesentlich höher in der Tabelle stehen, haben aber einen schlechten Start hingelegt.“

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