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Volleyball

BW Dingden bezwingt auch den Spitzenreiter

Volleyball-Zweitligist hält nach 3:1 gegen DSHS SnowTrex Köln den Ball flach

Sonntag, 26. November 2017 - 16:54 Uhr

von Björn Brinkmann

Dingden - Überraschend deutlich konnte der Volleyball-Zweitligist BW Dingden DSHS SnowTrek Köln bezwingen. „Mit dem klaren Erfolg hat keiner gerechnet. Unser Ziel bleibt aber auch jetzt der Klassenerhalt“, sagt Trainer Pascall Reiß.

Foto: Christian Klumpen

Die Dingdenerinnen Maike Schmitz, Lena Priebs, Rieke Tidden, Inga van Gemmeren, Eva Schmitz und Katrin Kappmeyer (von links) bejubeln den 3:1-Heimsieg über DSHS Snow Trex Köln.

Vor dem Spiel gegen den Tabellenführer DSHS SnowTrex Köln hatte Pascall Reiß, Trainer des Volleyball-Zweitligisten BW Dingden, trotz des dritten Tabellenplatzes, ordentlich auf die Euphoriebremse gedrückt. „Die Tabelle trügt ein wenig über die Situation hinweg. Sollten wir am Wochenende nicht punkten, dann können wir auch bis auf Platz acht durchgereicht werden. Insofern ist dieses Spiel für uns kein Gradmesser. Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, hatte der Coach gesagt. Bei dieser Marschroute bleibt der Coach auch nach dem unerwartet klaren 3:1 (25:21 19:25 25:23 25:23)-Erfolg gegen den Spitzenreiter, mit dem BW Dingden – bei allerdings einem Spiel mehr – nun nach Punkten gleichzog.

„Mit dem klaren Erfolg hat keiner gerechnet. Unser Ziel bleibt aber auch jetzt der Klassenerhalt. Die Situation ist eine super Momentaufnahme, aber es bleibt sehr eng in der Liga“, wiederholte Reiß, fügte allerdings auch hinzu: „Natürlich wollen wir uns in der Tabelle oben halten und fühlen uns da auch sehr wohl“.

Die zwei Siege am Doppelspieltag vor einer Woche in Berlin und Schwerin hatte seinem Team noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. Das war schon vor der Partie zu spüren. Und es wurde auch im Spiel bestätigt. „Die Block-Feld-Abwehr war richtig gut. Und wir haben auch super aufgeschlagen“, saget Reiß. So entwickelte sich vor 215 Zuschauern in der Halle am Höingsweg ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. Im ersten Satz lagen beide Mannschaften nahezu gleichauf, wobei der Gastgeber bei den beiden technischen Auszeiten die Nase knapp vorne hatte. „Gegen Ende des Satzes konnten wir uns dann leicht absetzen“, sagte Reiß.

Mit 25:21 verbuchte sein Team letztendlich den ersten Durchgang. Der zweite verlief dann ähnlich, nur mit umgekehrtem Ausgang. Diesmal musste sich BW Dingden mit 19:25 geschlagen geben. Wer nun aber dachte, dass der Tabellenführer aus Köln das Spiel an sich reißen würde, der täuschte sich gewaltig. BW Dingden hielt dagegen und verlangte dem Favoriten weiterhin alles ab. „Es ist schon so, dass die Mannschaft inzwischen weitestgehend konstante Leistungen abruft.“

„Wenn Fehler passieren, dann wissen die Spielerinnen, wie sie sich verhalten müssen, dass dieser Fehler kein zweites Mal passiert“, sagte Reiß, der außerdem die Ausgeglichenheit des Kaders lobte: „Ich kann immer Spielerinnen von der Bank bringen und habe die gleiche Qualität auf dem Platz. Das ist natürlich ein Luxus.“

Im eng umkämpften dritten Satz behauptete sich sein Team mit 25:23. Und es verlor auch danach nicht die Konzentration und setzte sich deshalb auch im vierten Durchgang mit dem gleichen Ergebnis durch. Damit war der 3:1-Erfolg perfekt. Zur besten Dingdenerin wurde danach Stellerin Inga van Gemmeren gewählt.

Während die Spielerinnen den Erfolg danach ein wenig feierten, blickte Reiß schon wieder nach vorne. „Ich glaube nicht, dass jetzt jemand abhebt. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und wissen, dass wir jedes Mal unsere Leistung abrufen müssen. Gelingt das nicht, setzt es wie gegen Hamburg Niederlagen“, so der Coach

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