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Volleyball

Henk Goors Plan geht auf

TuB Bocholt holt sich in Berlin Selbstvertrauen und schlägt Braunschweig

Sonntag, 28. Januar 2018 - 20:09 Uhr

von Björn Brinkmann

Bocholt/Berlin/Braunschweig - Der Volleyball-Zweitligist TuB Bocholt hat seinen Doppelspieltag mit einem Sieg und einer Niederlage beendet. Nachdem die Mannschaft von Trainer Henk Goor am Samstag beim 1:3 (20:25, 25:19, 19:25, 23:25) schon dicht vor einem Punktgewinn gestanden hatte, sicherte sie sich am Sonntag durch das 3:2 (27:25, 15:25, 15:25, 25:23, 15:8) zwei Zähler.

Foto: Christian Klumpen

Durch den 3:2-Erfolg in Braunschweig vermeiden die TuB-Akteure Lennart Bevers (links) und Lars Geukes das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

Die waren auch bitter notwendig, um nicht auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. Der Abstand zu einem solchen beträgt weiterhin lediglich einen Zähler. „Das Gefühl ist nun aber gut. Die Leistung in der vergangenen Woche war schon gut, auch auch die in Berlin und Braunschweig. Jetzt gilt es, da gegen Essen weiterzumachen“, sagte Goor.

Er hatte vor den beiden Partien die Marschroute ausgegeben, sich beim Spitzenreiter VCO Berlin das nötige Selbstvertrauen für die Partie in Braunschweig zu holen. Und dieser Plan ging auf, wobei TuB sogar fast schon beim 1:3 in Berlin gepunktet hätte. „Wir lagen im vierten Satz schon mit 21:17 und später mit 23:21 vorne. Doch dann haben meine jungen Spieler leider zu oft die falsche Entscheidung getroffen“, sagte Goor. Berlin nutzte das gekonnt aus und holte den Durchgang noch mit 25:23. Danach stand TuB mit leeren Händen und auch ohne Luis Kubo da. Der war gerade erst von einer Daumenverletzung genesen, die er sich nun an der anderen Hand zuzog. „Wir mussten in beiden Spielen auch auf Rudy Schneider verzichten, da er krank war. So waren wir immer nur acht Personen, was mir nur wenige Wechselmöglichkeiten gab. Es war dann auch ein sehr anstrengendes Wochenende“, sagte Goor. Er lobte Thomas Eickelberg, der Schneider sehr gut als Diagonalspieler vertrat. Zum besten Bocholter wurde allerdings Lennart Bevers gewählt.

Das galt auch gestern für das Spiel in Braunschweig, für das der Winter-Neuzugang Toni Mester in den Kader hinzustoß, nachdem er am Samstag noch aus beruflichen Gründen hatte passen müssen. „Das war sehr wichtig, dass er dabei war. Gerade im vierten Satz hat er einige wichtige Punkte für uns gemacht“, so Goor.

In diesem Durchgang hatte die Partie durchaus auf der Kippe gestanden und eine 1:3-Niederlage lag im Bereich des Möglichen. Sie wäre mit dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz gleichgekommen. Doch die Gäste aus Bocholt stemmten sich dagegen, nachdem sie zuvor schon im ersten Satz sehr gutes Volleyball gespielt hatten. Diesmal behielten sie auch am Ende des Durchgangs die Nerven und sicherten sich diesen schließlich mit 27:25.

Danach lief aber nicht mehr viel zusammen. Der zweite Satz wurde klar mit 15:25 verloren. Und auch der dritte Abschnitt wurde mit diesem Ergebnis abgegeben. Allerdings zeigte die Formkurve hier zwischenzeitlich nach oben. „Wir lagen zwar mit ein, zwei Punkten zurück, aber der Gegner war angeschlagen. Aber wir haben wieder Fehler gemacht und das nicht genutzt“, so Goor.

Umso wichtiger war, dass TuB Bocholt im vierten Satz zum guten Spiel aus dem ersten Durchgang zurückfand und diesen hauchdünn mit 25:23 gewann. Mit neuem Selbstvertrauen gelang so im Tiebreak ein klarer 15:8-Erfolg. Damit war der 3:2-Sieg perfekt. Da konnte es den TuB-Akteuren auch egal sein, dass Braunschweig am Ende 106 Punkte verbucht hatte und Bocholt nur 97.

Sigrid Geukes 30.01.201821:24 Uhr

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