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Volleyball

SG Werth/Bocholt schnuppert am Drittliga-Aufstieg

Regionalliga der Damen

Donnerstag, 1. März 2018 - 17:47 Uhr

von Matthias Grütter

Bocholt/Isselburg-Werth - Am vorletzten Spieltag der Volleyball-Regionalliga hoffen die Damen der Spiel-Gemeinschaft (SG) SV Werth/TuB Bocholt auf den ganz großen Wurf. Der Sprung auf Rang zwei winkt. Und dieser zieht am Saisonende eine Relegation nach sich, an deren Ende der mögliche Aufstieg in die Dritte Liga steht.

Foto: Christian Klumpen

Wuchtiger Angriff: Lina Giesing spielt für die SG SV Werth/TuB Bocholt, die noch gerne Rang zwei erklimmen will.

Um den Vizetitel zu erringen, müsste der VC Eintracht Geldern vom zweiten Rang verdrängt werden, der zwei Punkte Vorsprung hat. Dafür müsste die SG-Sechs aber zunächst einmal ihre Hausaufgaben machen. Und diese sehen am Wochenende ein Auswärtsspiel vor. Es geht am Samstag auswärts gegen die SG Langenfeld, die mit 26Punkten und fünf Zählern Rückstand auf die Sechs um Trainer Norbert Olbing auf Rang vier steht. Ein möglichst hoher Sieg, ein 3:0 oder ein 3:1, müsste her.

Zum anderen benötigt die SG SV Werth/TuB Bocholt bei diesem Vorhaben, Rang zwei zu erobern, Schützenhilfe, die aber nicht unmöglich erscheint: Der VC Eintracht Geldern muss nämlich beim USC Münster II ran, der bereits als Meister und Aufsteiger in die Dritte Liga feststeht.

Sollte es an diesem Wochenende nicht klappen, so soll doch zumindest die Voraussetzung geschafft werden, zum Saisonfinale am 17.März, den VC Eintracht Geldern noch zu überflügeln. Dieser hat dann die SG Langenfeld zu Gast, während die Olbing-Sechs daheim gegen Post Telekom SV Aachen II ran muss.

So oder so: Die SG Werth/Bocholt spielt eine famose Saison und wird ihr bestes Ergebnis überhaupt in der Regionalliga einfahren. Olbing sagte am Freitag: „Die Mannschaft, die wir noch überholen wollen, hat noch zwei schwere Spiele.“ Aber seine Mannschaft müsse aber auch erst einmal selbst punkten.

Und ob die Spiel-Gemeinschaft SV Werth/TuB Bocholt den möglichen Drittliga-Aufstieg annehmen wird, ist schlussendlich noch nicht geklärt. Norbert Olbing sagt: „Wir haben in der Mannschaft noch nicht darüber geredet. Außerdem ist nicht genau klar, wer in der nächsten Saison noch spielen wird. Auch im Verein gibt es noch keine klare Antwort, das ist noch nicht geklärt.“ Schließlich müssen organisatorische Dinge und nicht zuletzt auch die finanzielle Situation geprüft werden. „Ich wäre aber gerne dabei, wenn es in die Dritte Liga gehen sollte“, stellt Olbing schon mal klar.

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