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Armut

Ab dieser Woche können rund 150 Millionen Euro für Menschen in sozialen Notlagen an die Kommunen in Nordrhein-Westfalen fließen. Das Geld solle helfen, Auswege aus Notlagen zu finden, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die Mittel aus dem „Stärkungspakt NRW“, das die Landesregierung im Dezember bei einer Konferenz gegen Armut angekündigt hatte, soll etwa Alleinerziehenden, Arbeitslosen, älteren Menschen mit geringer Rente oder Wohnungslosen zugutekommen. Geholfen werde „betroffenen Menschen ohne Ansehen der Person und ganz gleich, aus welchem Grund jemand arm ist“, versicherte Wüst.

Kinder und Jugendliche sind in Deutschland in erheblichem Ausmaß von Armut bedroht. Auch für junge Erwachsene verweist eine Studie auf dramatische Zahlen. Die Rufe nach einer Kindergrundsicherung werden energischer. Kanzler Scholz hatte sie gerade erneut zugesagt.

Diskussionsstoff für das Weltwirtschaftsforum in Davos: Die Reichen werden in der Krise nur noch reicher, sagt Oxfam. Die politische Forderung ist klar - wird aber nicht von allen gern gehört.