Alle Artikel zum Thema: Auszeichnungen

Auszeichnungen

Johannes Golla und Alina Grijseels sind die Handballer des Jahres 2022. Der 25-Jährige von der SG Flensburg-Handewitt und die 26-Jährige von Borussia Dortmund setzten sich bei der Publikumswahl der Fachzeitschrift „Handballwoche“ durch. Hinter den beiden Mannschaftsführern der deutschen Nationalmannschaften belegten Niklas Landin (THW Kiel) und Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen) sowie Emily Bölk (FTC Budapest) und Xenia Smits (SG BBM Bietigheim) die weiteren Plätze. Die Wahl wird seit 1978 von der „Handballwoche“ durchgeführt.

Der Eifeler Krimiautor und Verleger Ralf Kramp wird mit dem Ehren-Glauser 2023 des Vereins für deutschsprachige Kriminalliteratur Syndikat ausgezeichnet. Mit der Ehrung werde Kramps „herausragendes Engagement für die deutschsprachige Krimiszene“ gewürdigt, teilten das Syndikat und der KBV Verlag in Hillesheim (Vulkaneifelkreis) mit. Die Auszeichnung soll Kramp am 10. Mai beim Krimifestival Criminale in Darmstadt überreicht werden.

Karneval in Frauenhand: In Aachen hat Außenministerin Annalena Baerbock den Orden wider den tierischen Ernst bekommen. Ihre Vorgängerin, die Schauspielerin Iris Berben, hielt die Lobrede.

Der aus Niedersachsen stammende SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat sich am Samstag bei der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst in Aachen als Büttenredner bewiesen. Die Pointen seiner Rede bei der Karnevalssitzung bezog er aus dem Politikerleben. Er sagte, einer der wenigen Momente, wo andere Menschen ihn richtig witzig gefunden hätten, sei im letzten Bundestagswahlkampf gewesen, als er in Talkshows gesagt habe: „Olaf wird Kanzler“. Das Rezept für den Weg aus dem Umfragetief seiner Partei ins Kanzleramt hatte er auch: „Wir haben uns einfach mal nicht gestritten“.

Für seinen jahrzehntelangen Einsatz für Soziales, Kultur und Berufsbildung hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz an August Oetker verliehen. Damit würdigte Steinmeier unter anderem das Engagement des 78-Jährigen für die private Universität Witten/Herdecke, den Freundeskreis Luther zum Reformations-Jubiläumsjahr 2017, die persönliche und finanzielle Unterstützung der SOS-Kinderdörfer und die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung.

In der gut 90-jährigen Geschichte der Oscars haben deutsche Filme nur äußerst selten eine Trophäe gewannen. So viele Nominierungen wie „Im Westen nichts Neues“ hatte keiner. Ein Überblick.

„Im Westen nichts Neues“ ist großer Oscar-Favorit: Das Antikriegsdrama des deutschen Regisseurs Edward Berger hat neun Chancen - auch in der Topsparte „Bester Film“. Nur ein Beitrag wurde noch häufiger nominiert.

Der deutsche Beitrag „Im Westen nichts Neues“ von Edward Berger ist in der Sparte bester internationaler Film für den Oscar nominiert. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt.

Sechs deutsche Initiativen sind in Berlin für ihre Erinnerungsarbeit zur jüdischen Lokalgeschichte ausgezeichnet worden. Die Preisträger setzten sich beispielhaft für die Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland vor dem Holocaust ein und stellten sich Antisemitismus entgegen, teilte die US-amerikanische Obermayer Stiftung am Montag mit. Die Preisverleihung der Obermayer Awards fand im Berliner Abgeordnetenhaus statt.

Immer wieder hat Margot Friedländer aus ihrem Leben erzählt - und an die Schrecken des Holocaust erinnert. Mit 101 Jahren hat sie nun eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik erhalten.

Sie ist ein echtes „Münchner Kindl“. Der bayrische Ministerpräsident Söder überreicht ihr eine Auszeichnung der besonderen Art: den „exklusivsten“ Orden, den Bayern überhaupt hat.

Die als Baftas bekannten britischen Filmpreise werden im Februar in London verliehen. Ein deutsches Antikriegs-Drama dürfte gemessen an den Nominierungen gute Chancen auf Auszeichnungen haben.

Der Ukraine-Krieg, die Revolution im Iran und die Debatte über gesellschaftliche Vielfalt hat zuletzt die Arbeit vieler Medienschaffender geprägt. Das zeigen auch die Nominierungen zum Grimme-Preis.

Seit 2013 wird die „Wildbiene des Jahres“ gekürt. Naturschützer erklären, warum man auch auf Spielplätzen die Augen aufhalten sollte und welche Gefahr von einem Stich ausgeht.

Günther Uecker, einer der berühmtesten deutschen Nachkriegskünstler, wird vom Land seines Geburtsortes geehrt. Der Objektkünstler erhalte den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag mit. „Günther Uecker ist derzeit der bedeutendste lebende Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern. Einer der wichtigsten deutschen Künstler der Gegenwart mit weltweiter Reputation.“