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Zur Entlastung des Straßenverkehrs zwischen den Ballungsräumen Köln und Bonn plant die Autobahn GmbH des Bundes einen Tunnel unter dem Rhein. Dieser Vorschlag, die sogenannte Rheinspange 553, wurde am Mittwoch vorgestellt. Die insgesamt knapp acht Kilometer lange Trasse soll die auf beiden Seiten des Rheines gelegenen Autobahnen A555 und A59 verbinden und den Verkehr entlasten.

Der Energiepreis-Schock durch den Ukraine-Krieg und die wirtschaftlichen Folgen neuer Corona-Lockdowns in China waren im vergangenen Jahr Hauptstressfaktoren für die Autobranche. Jetzt zieht VW Bilanz.

Wie stark und ab wann soll der Ausstoß schädlicher Abgase begrenzt werden? Diese Frage treibt Autoindustrie wie Umweltverbände um. Dass die Zukunft mittelfristig E-Fahrzeugen gehören soll, betonen alle.

Der Streit um schnellere Planungsverfahren tobt seit Wochen in der Ampel-Koalition. Verkehrsminister Wissing will das Autobahnnetz massiv ausbauen. Schienen-Verbände sehen dafür keinerlei Gründe.

2018 kündigte Elon Musk an, er wolle Tesla von der Börse nehmen, die Finanzierung sei sicher. Wenige Wochen später blies er das Vorhaben wieder ab. Ein Rechtsstreit mit Anlegern endete erst jetzt.

Im Fall der Klimaklage eines Biobauern gegen den Volkswagenkonzern will das Landgericht Detmold am 24. Februar verkünden, wie es weiter geht. Das Gericht habe am Freitag in einer rund 30 Minuten dauernden Sitzung der Klägerseite erneut seine rechtlichen Bedenken mitgeteilt, erklärte ein Sprecher am Mittag. Nach Auffassung des Gerichts sind zumindest Teile der Klage wohl nicht zulässig.

Die EU-Kommission will mit noch strengeren Vorschriften für Autobauer Menschen und Umwelt noch besser vor Abgasen schützen. Dort wo die Hersteller sitzen, regt sich aber parteiübergreifend Widerstand.

„Immer größer“ - der Deutsche Städtetag kritisiert den ungebremsten Trend zum SUV. Für mehr Lebensqualität in den Städten sollten den Fahrern die Kosten fürs Parken und Fahren berechnet werden.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat zusammen mit einem Partner bei einem großen Lkw-Auftrag des US-Heers einen Fuß in der Tür. Eine Tochterfirma des MDax-Konzerns baut mit GM Defense in der ersten Phase eines Großbeschaffungsprogramms Prototypen für Schwerlaster, wie die Düsseldorfer am Montag mitteilten. Zum Auftragswert der Prototypen-Phase machte ein Sprecher keine Angaben. In US-Medien wird für diese Phase ein Volumen von gut 24 Millionen Dollar für mehrere Unternehmen genannt.

Nach dem Bekanntwerden von Kürzungsplänen bei Ford in Köln hat der Betriebsrat der Firma das Management zum Umdenken aufgefordert. Sollten zentrale Entwicklungstätigkeiten in die USA verlagert werden, wäre das Pkw-Segment von Ford in Europa insgesamt bedroht, sagte der Betriebsratschef der Ford-Werke, Benjamin Gruschka, am Samstag in der Domstadt. Aus seiner Sicht würden sich Autos in Europa schlechter verkaufen, wenn diese in den USA entwickelt würden, weil die Kundenbedürfnisse hierzulande anders seien. Wenn nicht mehr in Europa entwickelt würde, wäre das „der Anfang vom Ende insgesamt“, warnte der Betriebsrat.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hatte Tesla angekündigt, die Preise für seine Elektroautos senken zu wollen. Nun hat sich der Volkswagen-Konzern dazu geäußert und seine Strategie erklärt.

Nach Warnungen vor einem drohenden weiteren Stellenabbau beim Autobauer Ford hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vom US-Konzern Klarheit für die Zukunft des Kölner Ford-Standorts gefordert. „Die Unsicherheit für die Beschäftigen bei Ford in Köln ist eine schwere Belastung. Hier muss Ford rasch Klarheit schaffen“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und dem „Express“ (Donnerstag).

Elon Musk bekräftigt vor Gericht, er habe sich in Tweets zum Plan, Tesla von der Börse zu nehmen, an die Wahrheit gehalten. Ein Anwalt klagender Anleger sät allerdings Zweifel daran, wie weit der Plan vorbereitet war.

Nach jahrelanger Schrumpfkur sollte es wieder besser laufen: 2021 und 2022 verkündete Ford Milliardeninvestitionen, um den Kölner Standort auf Elektrokurs zu trimmen. Doch die Feierstimmung ist verflogen.

Noch arbeiten rund 14.000 Menschen für Ford in Köln. Wenn es nach dem Willen des Managements geht, sind es jedoch bald 3200 weniger. „Die Lage ist für die Beschäftigten erschütternd“, so IG Metall.

Der Autobauer Ford will an seinem Kölner Standort nach Angaben des Betriebsrats im großen Stil Jobs abbauen. Sollte das Management sein bisheriges Vorhaben durchsetzen, könnten bis zu 3200 Stellen wegfallen, sagte die Vize-Betriebsratschefin der Ford-Werke, Katharina von Hebel, am Montag in Köln der dpa. Anfang des Jahres hatte Ford in der Domstadt noch 14.000 Beschäftigte. „Die Lage ist für die Beschäftigten erschütternd.“ In zwei Versammlungen berichtete der Betriebsrat am Montag den Arbeitnehmern von den Plänen und berief sich dabei auf interne Vorgaben des Managements für Ford in Europa. Die Firmenspitze äußerte sich noch nicht öffentlich dazu.

Bei Ford in Köln könnten Medienberichten zufolge zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen. Der Autobauer wolle die Belegschaft um eine vierstellige Zahl verringern, berichtet die „Automobilwoche“ unter Berufung auf das Unternehmensumfeld.

Tweets aus dem Jahr 2018, in denen Elon Musk ankündigte, Tesla von der Börse nehmen zu wollen, haben ihm schon viel Ärger eingebracht. Über vier Jahre später bringen sie ihn nun in den Zeugenstand.

Der Stuttgarter Autobauer will seinen Beschäftigten eine Prämie zahlen, die im Maximalfall um 1300 Euro höher liegt als im Vorjahr. Sie sollen so am Erfolg des Unternehmens partizipieren.

Eigene Batteriezellfabriken für Elektroautos bringen mehr Unabhängigkeit von asiatischen Zulieferern. Sie kosten aber auch Milliarden. Volkswagen macht jetzt den nächsten Schritt in Europa.

Nach Tweets von Elon Musk mit der Ankündigung, Tesla von der Börse zu nehmen, trennt sich ein Anleger im Sommer 2018 von Aktienoptionen. Doch dann kommt heraus, dass Angaben in den Tweets falsch sind.

Continental hat Eckdaten vorgelegt und danach seine Erlös- und Gewinnziele erreicht. Ganz rund läuft es für den Dax-Konzern aber nicht, obwohl das Stammgeschäft mit Reifen etwas besser abschnitt als in Aussicht gestellt.

Zankapfel Tempolimit: Verstößt der Gesetzgeber bei Nichteinführung gegen das Klimaschutzgebot und Freiheitsrechte? Zwei Kläger zogen vor Gericht. Doch Karlsruhe moniert die nicht ausreichende Begründung.

Sie war eine entscheidende Stellschraube: die Expansion von Volkswagen nach China. Verantwortlich für die Entscheidung war Ex-Konzernchef Carl H. Hahn. Jetzt ist er gestorben.

Der Autozulieferer Hella hat im ersten Halbjahr seines Rumpfgeschäftsjahres 2022/2023 bei Umsatz und operativem Ergebnis einen Sprung hingelegt. In den Monaten zwischen Juni und November erhöhte sich der Konzernerlös gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 25,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, wie der im MDax notierte Scheinwerferspezialist am Freitag in Lippstadt mitteilte. Dabei kamen dem Konzern erhöhte Produktionskapazitäten bei Lichtprodukten sowie eine größere Nachfrage im Elektronikgeschäft zugute.

Das Tesla-Werk in Grünheide sorgt für viele Schlagzeilen. Nun rücken die Arbeitsbedingungen in den Fokus. Mitarbeiter berichten von Unmut und Überlastung. Fragen wirft auch eine Stellenausschreibung auf.

Von Aufholen und Angreifen ist bei den Elektroplänen deutscher Autobauer in China viel die Rede. Dabei wird die dortige Konkurrenz immer stärker - und greift auch im deutschen Markt an.

2022 war für die Autobranche bestenfalls ein durchwachsenes Jahr. Stress in den Lieferketten, Staus in der Fertigung - die VW-Gruppe bildet da keine Ausnahme. Doch es gibt einen positiven Trend.