Alle Artikel zum Thema: Brauchtum

Brauchtum

Zum ersten Mal nach vier Jahren Pause steigen Skifahrer im Sauerland wieder in historischer Ausrüstung auf die Piste. Am Sonntag (11.00 Uhr) werden zum traditionellen „Nostalgie-Skirennen“ etwa 40 Teilnehmer erwartet. Auf dem Programm im Winterberger Ortsteil Neuastenberg stehen ein Hindernislauf sowie ein Skispringen auf einer eigens dafür gebauten Naturschanze. Zum Abschluss findet eine Massenabfahrt der Teilnehmer statt. Die Wintersport-Freunde tragen bei der Veranstaltung nostalgische Kleidung und absolvieren die Rennen auf Holzski - wie vor 100 Jahren.

Weil Süßigkeiten teurer geworden sind, haben einige Karnevalsgesellschaften für den diesjährigen Rosenmontagszug etwas weniger eingekauft. Daher dürfte bei dem Karnevalstreiben nicht so viel Kamelle verteilt werden wie früher, wie eine dpa-Umfrage unter Karnevalsgesellschaften und Festkomitees in NRW ergab. Allerdings ist die Lage nicht einheitlich: Manche Gesellschaften nehmen die Mehrkosten in Kauf und wollen ähnlich viel Kamelle in die Menge werfen wie früher. Laut Comitee Düsseldorfer Carneval ist das süße Wurfmaterial 30 bis 40 Prozent teurer als 2020, also beim letzten Karneval vor der Corona-Pause.

Ein blutrünstiger Wladimir Putin in Nosferatu-Gestalt dreht die Welt durch den Fleischwolf: Der Kölner Rosenmontagszug nimmt dieses Mal zahlreiche brisante Themen ins Visier. „Wir haben viele ernste Themen, weil diese nun mal aktuell die Welt bewegen“, sagte Zugleiter Holger Kirsch bei der Vorstellung der Wagen-Entwürfe am Donnerstag.

Der Karneval wartet in Köln mit einer Revolution auf, zumindest für Kölner: Erstmals rollt der Tross auch auf der „falschen“ Seite der Stadt und quert den Rhein. Das führt zu einigen Besonderheiten - und einer eindringlichen Warnung.

Konfetti, Kamelle, Karneval. Doch in Aachen verzichtet man weitgehend auf die bunten Papierschnipsel. Gründe sind Sicherheit und Nachhaltigkeit, sagt der AAK-Präsident. In Köln ist eine prominente Karnevalssängerin auf glattem Boden ausgerutscht.

Köln und Düsseldorf, das ist wohlgepflegte Rivalität: Kölsch oder Alt, Landeshauptstadt oder Millionenstadt, „Effzeh“ oder Fortuna. Alles ganz sensible Themen. Umso überraschender, dass beide Städte nun bei einer Sache zusammengefunden haben, die an beiden Standorten besonders ernst genommen wird - bei einer Karnevalssitzung.

Beim Düsseldorfer Rosenmontag sollen dieses Jahr alle berittenen Gruppen an der Spitze des großen Karnevalsumzugs platziert werden. Auf diese Weise seien Reiter und Tiere unter sich und die Wartezeiten minimal, teilte das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) am Montag mit.

Viele Chinesen können erstmals seit Beginn der Pandemie das Neujahrsfest mit Familie feiern. Internationale Experten fürchten eine massive Infektionswelle, Chinas führender Epidemiologe gibt indes Entwarnung.

Im oberbayerischen Krün haben sich am Samstag Skifahrer zu einem Spaßrennen in geschnürten Lederskischuhen auf Holzlatten mit alter Seilzugbindung getroffen. Die Wetterbedingungen waren bestens.

Invasion der Stubentiger: Ob klein, ob groß oder übergroß - die Samtpfoten bestimmen zum Jahr der Katze landesweit das Bild in Vietnam. Der große Nachbar China setzt derweil auf ein ganz anderes Tier.

Nach dem Ende der Null-Covid-Strategie in China reisen zum Neujahrsfest am Sonntag erstmals wieder Hunderte Millionen Chinesen in ihre Heimat. Die Infektionswelle wird größer als bisher erwartet.

Zur Session 2022 sollten erstmals NRW-weit die neuen Leitlinien für Pferde im Karneval gelten. Corona und der Kriegsausbruch in der Ukraine kamen dazwischen. Dieses Jahr wird es aber ernst.

Prominenter Ehrengast beim Kölner Rosenmontagszug: Die Maus aus der „Sendung mit der Maus“ wird auf dem Kinderwagen der Roten Funken mitfahren. Vorher wird die Maus laut WDR standesgemäß eingekleidet: Sie bekomme bei der Stamm-Schneiderin der Funken eine traditionelle Narrenkappe („Krätzchen“) angepasst.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Montag in Düsseldorf rund 30 Mädchen und Jungen zum traditionellen Dreikönigssingen in der Staatskanzlei empfangen. Dabei sang er nicht nur „Gloria in excelsis deo“ mit den kleinen Königen („watt - singen soll ich auch?“), sondern dankte ihnen auch für ihr Engagement. Ihr sichtbarer Segensspruch an den Häusern sei ein Zeichen für Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Wenn in der Pfalz die Nadelgewächse fliegen, wird wieder die Weltmeisterschaft im Christbaumwerfen ausgetragen. Die alljährliche Gaudi gilt längst als Kult. Ungewöhnlich sind auch die Trophäen.

Obwohl er schon als Kind Büttenreden hielt, sieht sich Reiner Calmund heute nicht als „Vollblut-Karnevalist“. Der Ex-Fußballmanager wird beim Trierer Karneval für sein soziales Engagement geehrt.