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Bundeswehr

Kanzler Scholz hatte jüngst eine Kampjet-Lieferung an die Ukraine bereits abgelehnt. Der polnische Botschafter in Berlin schlägt vor, dies auf der Münchner Sicherheitskonferenz nochmals zu thematisieren.

Viele Regierungen wollen der Ukraine Kampfpanzer überlassen, aber Kanzler Scholz steht auf der Bremse? Zehn Tage nach der Entscheidung sieht das Bild etwas anders aus. Allerdings kommen auch erste Zusagen.

Die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland nimmt Fahrt auf. Die Crews für den Schützenpanzer Marder sind schon seit der vergangenen Woche da, nun beginnt auch die Flugabwehr ihr Training.

Der Verteidigungsminister lässt sich genau die Kampfpanzer vorführen, die in den nächsten Wochen an die Ukraine abgegeben werden. Er wirbt um Verständnis für die Lieferung. Ein schwerer Panzer-Unfall an anderer Stelle überschattet den Besuch.

Zwei Puma-Schützenpanzer stoßen bei einer Übung in Sachsen-Anhalt zusammen - zwölf Soldaten werden verletzt, einer davon schwer. Die Bundeswehr hat eine Untersuchung eingeleitet.

Es wird wieder einmal über die Rückkehr zum Wehrdienst debattiert. FDP-Chef Lindner nennt es eine „Gespensterdiskussion“ und seine Parteikollegin Strack-Zimmermann warnt vor weitreichenden Folgen.

Sind Kampfflugzeuge der nächste Schritt nach der Lieferung von Panzern an die Ukraine? Die Debatte läuft, doch skeptische Stimmen überwiegen - zumindest an relevanten Stellen in der Bundesregierung.

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine steht der Bundeswehr ein hohes Sondervermögen zu. Doch das dürfte kaum ausreichen, sagt der Verteidigungsminister. Auch der reguläre Etat sei zu niedrig.

Es muss schnell gehen: In nur rund acht Wochen dauernden Ausbildungen sollen Ukrainer den Kampf mit dem Schützenpanzer Marder erlernen, andere bald auch auf dem Leopard geschult werden.

Letztlich hat wohl der Antrag Polens die Entscheidung beschleunigt. Deutschland gibt grünes Licht für die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine und will sie auch selbst bereitstellen.

Um das Angebot des deutschen Flugabwehrsystems Patriot für Polen gab es einige Verstimmung. Inzwischen hat man sich geeinigt. Drei Systeme werden nun verlegt. Erste Soldaten brechen noch heute auf.

Immer wieder stand die Verteidigungsministerin in der Kritik. Nun zieht Christine Lambrecht Konsequenzen. Kanzler Scholz muss damit ein Ministerium neu besetzen, das aktuell besonders im Fokus steht.

Der Schützenpanzer Puma soll nach einer genauen Problemanalyse eine Zukunft in der Truppe haben. Industrie und Verteidigungsministerium einigen sich auf Schritte, die zu einem stabilen Waffensystem führen sollen.

Wegen der Pannen beim Puma stellt Deutschland nun den älteren Schützenpanzer Marder für die Schnelle Eingreiftruppe der Nato. Verteidigungsministerin Lambrecht besucht die Truppe der Bundeswehr im Erzgebirge.