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Dienstleistungen

Wer ein Paket verschickt, der will vor allem eins: dass es zeitnah unbeschadet ankommt. Passiert das nicht, gibt es die Möglichkeit zur Schlichtung. Dazu gibt es nun eine überraschende Zahl.

Als „Universaldienstleister“ hat die Post, Pflichten zu erfüllen. Eine besagt, dass die nächste Filiale nicht allzu weit weg sein darf. Nun will der Gesetzgeber besagte Pflichten überarbeiten.

In der Reform des Postgesetzes hat der Sozialverband VdK davor gewarnt, das Filialnetz der Post mit einer Regeländerung auszudünnen und stattdessen verstärkt auf Automaten zu setzen. Solche Einrichtungen seien für Rollstuhlfahrer, Kleinwüchsige und Menschen mit Sehbehinderungen nicht nutzbar, sagte ein Verbandssprecher. Ein dichtes Netz an Filialen sei wichtig, damit alle Menschen im Sinne der Inklusion ihre Postgeschäfte selbstständig erledigen könnten. Zudem könne älteren Menschen die Automatennutzung nicht zugemutet werden, da sie Beratung bräuchten. Eine wohnortnahe Versorgung sei wichtig, betonte der VdK.

Tag 6 in den Warnstreiks bei der Post. Verdi pocht weiterhin auf 15 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Wer auf ein Paket oder einen Brief wartet, der könnte etwas Geduld brauchen.

Das Briefporto kannte zuletzt nur eine Richtung: nach oben. 2015 waren es noch 62 Cent für einen Standardbrief, 2019 schon 80 Cent - und seit 2022 sind 85 Cent fällig. Geht es nun auch mal nach unten?

Tag 6 in den Warnstreiks bei der Post. Verdi pocht weiterhin auf 15 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, das Management schüttelt bei so einer hohen Zahl den Kopf. Wer auf ein Paket oder einen Brief wartet, der könnte etwas Geduld brauchen.

Einem Gesetz zufolge sollen 80 Prozent der Briefe am nächsten Werktag zugestellt werden. Die Regelung stammt aus einer Zeit, in der viele Bürger Mails noch für neumodischen Kram hielten. Nun steht eine Reform an.

Wer auf ein Paket oder einen Brief wartet, sollte sich mancherorts in Geduld üben: Bei der Post gab es schon wieder Warnstreiks, was die Arbeit in einigen Sortier- und Zustellzentren beeinträchtigt hat.

Wer auf ein Paket oder einen Brief wartet, der sollte sich mancherorts etwas in Geduld üben: Bei der Post gab es am Donnerstag schon wieder Warnstreiks, was die Arbeit in einigen Sortier- und Zustellzentren beeinträchtigt hat.

Die Deutsche Post hat auf dem deutschen Markt eine Sonderstellung. Sie sichert die Versorgung auch in entlegenen Winkeln und bekommt dafür steuerliche Erleichterungen. Bleibt das auch so?

Die Deutsche Post hat auf dem deutschen Markt eine Sonderstellung. Sie sichert die Versorgung auch in entlegenen Winkeln und bekommt dafür steuerliche Erleichterungen. Bleibt das auch so?

Nach einem dreitägigen Warnstreik arbeitet die Post daran, drei Millionen liegengebliebene Briefe und eine Million Pakete zuzustellen. Man werde diese Sendungen bis spätestens Dienstagabend zustellen, sagte ein Post-Sprecher am Montagmorgen in Bonn. „Da solche Arbeitskampfmaßnahmen auch schon in früheren Jahren hin und wieder stattgefunden haben, gibt es eingespielte Prozesse, um dadurch aufgelaufene Rückstände so schnell wie möglich abzubauen.“ Verdi hatte Brief- und Paketzentren von Donnerstag bis Samstag bestreikt. Die Gewerkschaft fordert in Tarifverhandlungen 15 Prozent mehr Geld für 160.000 Beschäftigte im Inland. Der Post ist das viel zu viel.

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post will die Gewerkschaft Verdi am Samstag ihre Warnstreiks fortsetzen. Bundesweit ruft die Gewerkschaft diesmal die Beschäftigten in der Paket- und Briefzustellung zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. An den Ausständen in den Brief- und Paketzentren beteiligten sich am Donnerstag und Freitag nach Verdi-Angaben rund 15.000 Beschäftigte. Schon aus diesem Grund kann es laut Post zu tagelangen Verzögerungen bei der Zustellung kommen.

Eine Million Pakete und drei Millionen Briefe kommen erst mit Verspätung an ihre Empfänger. Das ist die Folge der dreitägigen Warnstreiks bei der Post. Bis Dienstag soll alles ausgeliefert sein.

Mitarbeiter in den nordrhein-westfälischen Brief- und Paketzentren der Post haben am späten Donnerstagabend ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte die Beschäftigten in allen Verteilzentren ab 22 Uhr zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, nachdem die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten ohne Ergebnis zu Ende ging. „Die Beteiligung war in der Nacht bereits sehr gut. Sehr viele Kolleginnen und Kollegen machen mit“, berichtete Thomas Großstück, Verdi-Sprecher für NRW, am frühen Freitagmorgen. Genaue Zahlen zur Beteiligung gebe es noch nicht.

Nachdem die zweite Tarifrunde für die 160.000 Postbeschäftigten in Deutschland ohne Ergebnis blieb, hat Verdi die Mitarbeiter in allen Brief- und Paketzentren zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi zu bundesweiten Streiks aufgerufen. Die Beschäftigten in allen Brief- und Paketzentren seien ab Donnerstag um 17.00 Uhr sowie am Freitag ganztägig zum Streik aufgerufen, teilte Verdi mit.

Eine Betrügerbande in Topposition des Wirecard-Konzerns soll Kreditgeber um über drei Milliarden Euro geprellt haben. Im Münchner Prozess stellt der Vorsitzende Richter dem Kronzeugen der Anklage eine einfache Frage: „Welchen Vorteil hatten Sie davon?“

Wo die nächste Postfiliale ist? Gleich um die Ecke - zumindest ist das in Großstädten häufig der Fall. Auf dem Land sind die Wege hingegen weiter. Mancherorts zu weit, wie eine Behörde nun mitteilt.

Zur Fortsetzung der Post-Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft Verdi ihre Forderung nach einer 15-prozentigen Lohnerhöhung bekräftigt. Dies sei angesichts der hohen Inflation „nicht realitätsfern, sondern notwendig, gerecht und machbar“, sagte Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. Die Verhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten der Deutschen Post im Inland wurden am Mittwoch in Köln fortgesetzt, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Das Treffen ist für zwei Tage angesetzt.

Wenn der Paketbote klingelt und eine Sendung vorbeibringt, hat er es in der Regel eilig. Arbeitnehmerrechte blieben in der Branche häufig auf der Strecke, moniert nun eine Gewerkschaft.

Automaten-Kommunikation oder Online-Konfigurieren gehören vielfach zum Alltag. Doch die Aufforderung „Bitte selber machen!“ hält auch an Ladenkassen, Fast-Food-Theken und Serviceportalen Einzug.

Der 2020 zusammengebrochene Dax-Konzern Wirecard wurde laut Anklage von einer kriminellen Bande gesteuert. Vorstandschef Braun sieht sich selbst als Opfer - wird im Prozess aber erst später aussagen.