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Gas

Der französische Konzern konnte 2022 trotz seines Rückzugs aus einem russischen Gasunternehmen den Gewinn deutlich steigern. Aktionären winkt eine überraschend hohe Schlussdividende.

Öl aus Plastikabfällen oder Energie aus Geothermie: Der Konzern OMV stellt Weichen in Richtung nachhaltige Energie-Produktion. Aber auch das herkömmliche Geschäft trägt zum Gewinn bei.

Eon-Chef Birnbaum hält wegen dauerhaft hoher Gaspreise einen Wohlstandsverlust in Europa für möglich und fordert: „Ärmel hochgekrempelt lassen“. Auch wünscht er sich bessere Bedingungen für Investitionen.

Eon-Chef Birnbaum hält wegen dauerhaft hoher Gaspreise einen Wohlstandsverlust in Europa für möglich und fordert: „Ärmel hochgekrempelt lassen“. Auch wünscht er sich bessere Bedingungen für Investitionen, warnt aber vor einer „unüberlegten Staatsgläubigkeit“.

Die Bundesnetzagentur mischt sich ein in die Diskussion um die hohen Energiepreise für Haushalte: Behördenchef Klaus Müller sieht aktuell „kein vernünftiges Wettbewerbsmodell im Strom- und Gasmarkt“.

Bei der Dämpfung der Energie-Kosten bedient sich der Bund verschiedener Instrumente. Bei der Dezember-Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden zieht die Regierung nun eine Zwischenbilanz.

Der amerikanische Öl- und Erdgas-Riese hat 2022 einen Überschuss erwirtschaftet, der mehr als doppelt so hoch war wie im Vorjahr. Im vierten Quartal schwächte sich der Trend aber wieder etwas ab.

Im Großhandel sinken die Gaspreise, für die Haushalte auf breiter Front noch nicht. Ursache ist die langfristige Einkaufspolitik vieler Versorger. Verbraucherschützer fordern mittelfristig Preissenkungen.

Trotz eisiger Temperaturen ist in der vergangenen Woche neun Prozent weniger Gas verbraucht worden als in den Vorjahren. Gut, aber nicht gut genug: „Temperaturbedingt (zu) wenig“, so Netzagentur-Chef Müller.

Fatih Birol ist der Chef der Internationalen Energieagentur. Er fürchtet, dass viele Regierungen „ein bisschen zu froh“ über den bislang relativ milden Verlauf der Versorgungskrise sind.

Das dritte Terminal für flüssiges Erdgas in Deutschland steht bereit. In Brunsbüttel kann schon bald der erste LNG-Tanker entladen werden. Und an der Unterelbe in Stade entsteht ein weiterer Standort.

Der in der Gaskrise vom Staat aufgefangene Energiekonzern Uniper hat eine neue Finanzchefin gefunden. Die seit Dezember für den Bund im Aufsichtsrat sitzende Finanzexpertin Jutta Dönges soll in den Vorstand wechseln und dort ab 1. März für die Finanzen verantwortlich sein, wie Uniper am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Dort folgt sie auf Tiina Tuomela, die ihren Abschied im Dezember angekündigt hatte.

Wie schnell Gasspeicher-Füllstände sinken können, konnte man im Dezember sehen, als es richtig kalt war. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt. Die Bundesnetzagentur mag trotzdem keine Entwarnung geben.

Die Härtefallhilfen für energieintensive mittelständische Betriebe sollen ab Februar bei der NRW.Bank gestellt werden können. Dies geht aus einem Mittwoch vorgelegten Bericht der Landesregierung an den Wirtschaftsausschuss des Landtags hervor. Die Hilfen sollen im Einzelfall kleinen und mittleren Unternehmen helfen, die trotz Dezember-Soforthilfe und Strom- und Gaspreisbremse von besonders stark gestiegenen Mehrkosten für Strom und Gas betroffen sind. Der Bund stellt dafür bundesweit eine Milliarde Euro zur Verfügung. Auf Nordrhein-Westfalen entfallen knapp 211 Millionen Euro.

Die stark gestiegenen Beschaffungspreise für Strom und Gas waren in den vergangenen Monaten die Hauptursache für Preiserhöhungen. Jetzt sind die Preise im Großhandel wieder gesunken. Können Verbraucher mit Preissenkungen rechnen?

Für das Erreichen der Klimaneutralität soll klimaneutral hergestellter Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen. Der Bedarf soll auch über Importe gedeckt werden. BP könnte sich den Bau entsprechender Anlagen in Wilhelmshaven vorstellen.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die Entscheidung verteidigt, vorübergehend Kohlekraftwerke aus der Reserve an den Markt zurückholen. Dies sei notwendig gewesen, um den Gasverbrauch im Strombereich zu verringern, sagte der Grünen-Politiker am Montag auf dem „Handelsblatt“-Energiegipfel in Berlin. Natürlich sei dies „klimapolitisch eine Sünde, und natürlich sollten wir daraufhin arbeiten, dass wir diese Sünde möglichst kurz halten“.

Eigentlich sollten die westlichen Sanktionen Russlands Wirtschaft nach Beginn des Angriffskriegs hart treffen. Doch zumindest beim Verkauf von Öl und Gas berichtet Moskau von glänzenden Geschäften.

Der jüngst verstaatlichte Energiekonzern Uniper hat knapp vier Wochen nach der Genehmigung milliardenschwerer Staatshilfen eine erste Auflage der EU-Kommission erfüllt. Das Unternehmen verkaufte eine 20-Prozent-Beteiligung an einer Gaspipeline zwischen Großbritannien und den Niederlanden. Käufer des Uniper-Anteils an der BBL genannten Unterwasser-Gasleitung ist das spanische Energieunternehmen Enagas, wie Uniper am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Kaufpreis betrage rund 75 Millionen Euro. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und der Nichtausübung eines Vorkaufsrechts anderer BBL-Anteilseigner.

Im Eiltempo bringt Deutschland LNG-Terminals in Stellung. Nach Wilhelmshaven hat Bundeskanzler Olaf Scholz nun auch an der Ostsee eines eröffnet. Diese Geschwindigkeit sorgt auch für Kritik.

„Vielen Dank!“ sagt Netzagenturchef Müller. Anfang Januar haben die Verbraucher viel Gas eingespart - auch temperaturbereinigt. Eine Gasmangellage hält die Behörde für zunehmend unwahrscheinlich.

In vielen Haushalten dürften hohe Abschlagszahlungen wegen deutlich gestiegender Energiepreise einen kleinen Schock ausgelöst haben. Online lässt sich die weitere Preisentwicklung nun vorab ermitteln.