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Krankheiten

Seit der Corona-Pandemie leiden mehr Kinder an Essstörungen und psychischen Belastungen - das zeigt der Bericht einer Expertengruppe. Die Bundesregierung will dagegen vorgehen. Schulen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Der Labordienstleister Qiagen rechnet nach einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis im vergangenen Jahr auch 2023 mit Einbußen. Das Management des Dax-Konzerns stellt sich auf einen „erheblichen Rückgang der Umsätze mit Covid-19-Produkten gegenüber 2022“ ein, wie Qiagen am späten Dienstagabend mitteilte. Zwar dürfte in diesem Jahr das übrige Geschäft gerechnet zu konstanten Wechselkursen prozentual zweistellig wachsen, doch das reicht als Ausgleich nicht aus.

Die Entsorgung von abgelaufenem Schutzmaterial aus der Corona-Krise wird zum Politikum: Die SPD im Düsseldorfer Landtag will mittels einer Kleinen Anfrage wissen, was das absehbare Verbrennen von Millionen Masken und Schutzkitteln kosten wird. Das Düsseldorfer Gesundheitsministerium bestätigte unterdessen, dass fünf Millionen Masken bereits verfeuert wurden. Die bisherige „thermische Verwertung“ von Lagerbeständen habe 15.000 Euro gekostet.

Zu Beginn der Corona-Pandemie bunkerte das Land Millionen Masken, Kittel und Handschuhe. Einen Teil hält man weiter auf Reserve, viele Chargen überschreiten aber bald ihr Haltbarkeitsdatum. Darunter Schutzkittel, über die monatelang debattiert worden war.

Dass Masken im Kampf gegen Corona wenig bis nichts bringen, stimmt nicht. Die in diesem Zusammenhang gern zitierte Cochrane-Studie lässt einen solchen Schluss nicht zu. Ein Faktencheck.

Männer in Nordrhein-Westfalen gehen nach einer Auswertung der Barmer Krankenkasse nur selten zur Krebsvorsorge beim Hausarzt. Im Jahr 2021 hätten nur 22,6 Prozent der anspruchsberechtigten Männer in NRW das Angebot der Vorsorgeuntersuchung genutzt, teilte die Krankenkasse am Freitag zum Weltkrebstag (4. Februar) mit. 2010 sei noch fast ein Viertel der Männer (24,6 Prozent) zur Krebsvorsorge gegangen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat das Engagement der Helfer in der Kinderhospizarbeit hervorgehoben. „Das ist wohl das Bedrückendste, was einem passieren kann, wenn die Kinder todkrank werden“, sagte er am Freitag bei einem Besuch im Düsseldorfer Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland. Wüst ist selbst Vater einer Tochter.

Nicht einmal im Fernzug muss man mehr Maske tragen. Einige Bundesländer haben die Isolationspflicht aufgehoben, anderswo ist es geplant. Bei der Corona-Risikobewertung handelt jetzt auch das RKI.

Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Vielen Betroffenen kann nur eine Stammzelltransplantation helfen. Doch die Zahl der registrierten Spender sinkt.

Der Schutz älterer Menschen stand in der Corona-Pandemie lange im Vordergrund, weniger die Interessen der Jüngsten. Wie die Pandemie deren psychische Gesundheit beeinflusste, hat das RKI sich angeschaut.

Die Krebsforschung in Nordrhein-Westfalen wird wissenschaftlich geadelt: Die Universitätskliniken Essen und Köln zählen künftig zu den bundesweit sechs festen Standorten des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Das gab das Bundesforschungsministerium am Donnerstag bekannt.

In der Pandemie haben bundesweit Kitas und Schulen dicht gemacht. Dafür hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine Erklärung: Die Wissenschaft habe damals dazu geraten. Die These im Faktencheck.

Bei fast jedem vierten Sterbefall in Nordrhein-Westfalen ist zuletzt Krebs die Todesursache gewesen. Im Jahr 2021 lag der Anteil bei 23,1 Prozent aller Todesfälle in NRW, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Fast 51.000 Menschen - knapp 27.000 Männer und knapp 24.000 Frauen - starben in NRW in dem Jahr an den Folgen einer Krebserkrankung.

Nach dem Wegfall der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen können Fahrgäste nun auch in ICEs und anderen Fernzügen wieder ohne Mund- und Nasenschutz reisen. Nach fast drei Jahren Corona entfällt die Tragepflicht ab diesem Donnerstag im Fernverkehr.

Viele Eltern in Deutschland dürfte diese Zahlen nicht verwundern. Das Robert Koch-Institut sieht als möglichen Grund, dass RS-Viren und Grippeviren in der Corona-Pandemie nicht in üblichem Maße vorkamen.

Mehr als zweieinhalb Jahre nach ihrer Einführung ist die Maskenpflicht im NRW-Nahverkehr Geschichte. Wer sich besonders schützen will, trägt freiwillig eine Maske. Am ersten Tag der neuen Freiheit waren Menschen mit und ohne Schutz unterwegs.

Die Polizei in NRW hat noch immer rund 200.000 Stoffmasken des Textilherstellers van Laack auf Lager. Wie eine Sprecherin des zuständigen Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) sagte, werden die Stoffmasken „im Rahmen des Pandemievorsorgekonzeptes vorgehalten“. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte zuvor berichtet.

Forscher in Deutschland haben einen riesigen Datensatz von Krankenversicherten zu Corona-Infektionen ausgewertet. Ihre Analyse zeigt einen Zusammenhang, über den bisher wenig bekannt war.

Er war eine zentrale Figur in der Corona-Pandemie. Erst kürzlich gab Lothar Wieler überraschend seinen Rückzug von der Spitze des Robert Koch-Instituts bekannt. Doch eine neue Aufgabe wartet bereits.

Die Landesregierung hat weitere zentrale Corona-Schutzmaßnahmen gestrichen. Sie appelliert an die Eigenverantwortung. Die Kontrollen der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen haben Millionen gekostet.

Eigentlich ging es darum, für typischerweise steigende Corona-Zahlen in der kalten Jahreszeit gewappnet zu sein. Die Entwicklung war aber glimpflicher. Nun fallen Schutzvorgaben weg - nur noch nicht alle.

Die Vogelgrippe hat in Spanien zu zahlreichen toten Nerzen geführt. Doch wie hat sich der Erreger zwischen den Tieren ausgebreitet? Forscher warnen vor Anpassungen des Virus an Säugetiere.

Die Corona-Pandemie scheint inzwischen beherrschbar. Wie sind die getroffenen Schutzmaßnahmen im Nachhinein zu bewerten? Lothar Wieler, Noch-Chef des RKI, hält eine genaue Analyse für dringend geboten.

Rückkehr zur Normalität: Nach drei Jahren Corona dürfen die Menschen nun auf Eigenverantwortung statt Pflicht setzen. Der größte Teil der noch geltenden Schutzmaßnahmen entfällt in Nordrhein-Westfalen. Ausnahmen gibt es aber noch für besonders gefährdete Gruppen.

Mit dem Wegfall der Corona-Isolationspflicht laufen in Nordrhein-Westfalen an den Schulen und Kitas auch die anlassbezogenen Corona-Testungen aus. An den Schulen ende damit die regelmäßige Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat, teilte das Schulministerium am Mittwoch mit. Übergangsweise könnten die Schulen Selbsttests in reduziertem Umfang noch bis zum 10. Februar bestellen. Danach werde das Bestellportal geschlossen. Noch vorhandene Restbestände können auch danach auf Nachfrage und anlassbezogen an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Personal ausgegeben werden. Masken können an Schulen weiterhin freiwillig getragen werden. Lehrkräfte, Schüler beziehungsweise deren Eltern entscheiden laut Ministerium eigenverantwortlich. Nach dem Wegfall der Isolationspflicht zum 1. Februar werde jedoch positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für fünf Tage in Innenräumen außerhalb der eigenen Wohnung mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Die allgemeine Empfehlung zum Tragen einer Maske wird aufgehoben. Weiterhin gelte für alle der Grundsatz: Wer krank ist, sollte nicht die Schule besuchen. Die allgemeinen Hygieneregeln wie die bewährte Husten- und Nies-Etikette, regelmäßiges Händewaschen und -desinfektion sowie regelmäßiges Lüften gehörten auch weiterhin zu einem normalen Schulalltag.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte im Dezember um eine stärkere finanzielle Unterstützung der Mediziner gebeten, die Atemwegsinfekte von Kindern behandeln. Jetzt sollen sie mehr Geld bekommen.

Der Apothekerverband Nordrhein hat ein Ende der Isolationspflicht in Nordrhein-Westfalen verlangt. In den Bundesländern, in denen die Maskenpflicht schon aufgehoben wurde, sei kein Anstieg von Corona-Infektionen mit schweren Verläufen festzustellen, sagte Verbandschef Thomas Preis der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Das deutet darauf hin, dass die Bevölkerung weitgehend immunisiert ist.“ Wenn die Maskenpflicht falle, solle auch die Verpflichtung zur Isolation aufgehoben werden.

Die Weltgesundheitsorganisation hat Zwischenbilanz gezogen: Sie hatte erreichen wollen, dass Transfette weitgehend aus der Nahrungsmittelkette überall auf der Welt verschwinden. Das ist aber nicht passiert.

Zu Jahresbeginn nehmen sich traditionell viele Menschen vor, ein bisschen abzuspecken. Sind die momentan vieldiskutierten Medikamente, die man sich selbst unter die Haut spritzt, da eine gute Idee?

Viele Chinesen können erstmals seit Beginn der Pandemie das Neujahrsfest mit Familie feiern. Internationale Experten fürchten eine massive Infektionswelle, Chinas führender Epidemiologe gibt indes Entwarnung.

Mehr als ein Drittel der Hausärzte in NRW ist älter als 60 Jahre. In Westfalen-Lippe sind sogar etwa 40 Prozent der Hausärzte über 60. Damit wird in absehbarer Zeit ein erheblicher Teil in den Ruhestand gehen. Gleichzeitig dürfte aber auch der Behandlungsbedarf steigen.

Wenn die ersten Corona-Symtpome ausgestanden sind, ist es für viele Erkrankte noch lange nicht vorbei. Doch nur wenig ist über Long Covid bekannt. Nun soll kräftig in die Forschung investiert werden.

Die Pflicht für Firmen zum Angebot von Tests und Heimarbeit gilt schon länger nicht mehr. Aktuell müssen Arbeitgeber im Rahmen eines Hygienekonzepts noch Homeoffice- und Testangebote für Beschäftigte prüfen.

Das RKI liefert im Moment nur ein unvollständiges Bild der Infektionslage. Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme verkomplizieren auch Aussagen zu Todesfällen. Doch die aktuell gemeldete Zahl ist hoch.

Nach dem Ende der Null-Covid-Strategie in China reisen zum Neujahrsfest am Sonntag erstmals wieder Hunderte Millionen Chinesen in ihre Heimat. Die Infektionswelle wird größer als bisher erwartet.

Die Corona-Schutzmaßnahmen werden Schritt für Schritt wieder aufgehoben. Das machte der NRW-Gesundheitsminister im Landtag deutlich. Im bevölkerungsreichsten Bundesland geht es im Wesentlichen noch um die Isolationspflicht. Eine Entscheidung dazu steht an.

RSV hat die Kinderkliniken zuletzt besonders stark belastet. Moderna gibt nun Daten zu einem Impfstoff gegen das Virus bekannt - zunächst ist dieser aber nur für Menschen ab 60 Jahren gedacht.

Nach den verheerenden Überschwemmungen steht Pakistan vor gewaltigen Herausforderungen. Besonders betroffen sind Millionen von Kindern. Und Unicef befürchtet eine drastische Verschärfung der Lage.

Günther Uecker, einer der berühmtesten deutschen Nachkriegskünstler, wird vom Land seines Geburtsortes geehrt. Der Objektkünstler erhalte den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag mit. „Günther Uecker ist derzeit der bedeutendste lebende Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern. Einer der wichtigsten deutschen Künstler der Gegenwart mit weltweiter Reputation.“

Zum 2. Februar soll die Maskenpflicht in Fernzügen und -bussen fallen. Corona-Experte Wendtner hält das für überhastet. Es sei nicht glücklich mit der Entscheidung von Gesundheitsminister Lauterbach.

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus in der Alpenrepublik sollen künftig der Geschichte angehören. Gesundheitsminister Johannes Rauch sieht „aktuell keine Anzeichen einer großen Gefahr“.

Eigenverantwortung statt Pflicht: Anfang Februar sollen Fahrgäste auch in Fernzügen keine Corona-Masken mehr tragen müssen. Überfällig, sagen viele - doch Gesundheitsminister Lauterbach mahnt zur Vorsicht.

Wieder eine neue Corona-Sublinie, die sich ausbreitet: XBB.1.5 lautet die Bezeichnung. Was Virologe Drosten darüber denkt - und wie er seine Äußerung zum Pandemie-Ende verstanden wissen will.

In drei Bundesländern ist die Maskenpflicht im Nahverkehr bereits passé, alle übrigen haben mittlerweile ein Datum für das Ende genannt. So auch das bevölkerungsreichste Bundesland.

Die Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr soll zum 2. Februar vorzeitig fallen. Das teilte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Freitag in Berlin mit. Nach geltendem Infektionsschutzgesetz waren bislang in Fernbussen und -zügen noch bis 7. April FFP2-Masken vorgeschrieben.

Rein statistisch betrachtet gibt es keinen Grund zur Aufregung: Die offiziellen Bedarfspläne weisen keinen landesweiten Kinderärztemangel für NRW aus. Eltern kranker Kinder haben in den vergangenen Wochen allerdings andere Erfahrungen gemacht.

Immer mehr Länder kippen die Maskenpflicht im ÖPNV. Die Entscheidung für den Fernverkehr liegt beim Bund. Dort macht die FDP bereits seit geraumer Zeit Druck. Nun kommt Zuspruch von den Grünen.