Alle Artikel zum Thema: Kriminalität

Kriminalität

Der 29-jährige Tyre Nichols erlag seinen Verletzungen, nachdem er bei einer Verkehrskontrolle von fünf Polizisten brutal zusammengeschlagen worden war. Sie wurden nun wegen Mordes zweiten Grades angeklagt.

In Andalusien greift ein Mann mit einer Machete Kirchenmänner und Gläubige an. Ein Messdiener stirbt, weitere Menschen werden verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einer terroristischen Tat aus.

Der Schock über den tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug sitzt tief. Eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger sind getötet worden. Wichtige Fragen blieben auch am Tag nach der Schreckenstat offen.

Eine Hackergruppe hat im großen Stil Unternehmen und Organisationen erpresst. Nun haben Ermittler aus aller Welt das Netzwerk zerschlagen - mit ganz entscheidender Unterstützung aus Deutschland.

Die Menschen in Wunstorf hatten gebangt und gehofft, dass ein vermisster 14-Jähriger wohlbehalten wieder auftaucht - vergebens. Der Jugendliche soll von einem Freund getötet worden sein. Ein geplantes Verbrechen?

Der mutmaßliche Täter von Brokstedt kam am Heiligabend 2014 nach Deutschland und war laut dem Düsseldorfer Flüchtlingsministerium von Januar 2015 bis Ende 2020 in NRW gemeldet. Nach dpa-Informationen wurde er in dieser Zeit mehrfach wegen verschiedener Straftaten auffällig. Laut Sicherheitskreisen ging es unter anderem um Verfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ladendiebstahls und sexueller Belästigung. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Ein falscher Paketbote hat in Düsseldorf und Meerbusch sein Unwesen getrieben und in nur zwei Wochen einen Schaden von 48.000 Euro verursacht. Als DHL-Zusteller verkleidet hatte er die Verteilzentren angefahren und war mit einem angemieteten Lieferwagen voll mit Paketen wieder verschwunden.

Nach der tödlichen Messerattacke auf eine 50 Jahre alte Frau in Essen am Mittwochmorgen hat ein Richter Haftbefehl wegen Totschlags gegen einen 34-Jährigen erlassen. Das sagte die Essener Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens am Donnerstag. Der Deutsche ist laut Jürgens der Schwiegersohn der 50-jährigen Türkin.

Die Zahl der Drogentoten steigt in NRW weiter rasch an: Seit 2017 hat sie sich bereits mehr als verdreifacht. Fast 700 Drogentote im Jahr 2021 sind der höchste Stand seit 30 Jahren. Die Entwicklung in NRW ist weit dramatischer als im bundesweiten Vergleich.

Opfer des Bottroper Apothekerskandals können von nun an 5000 Euro vom Land beantragen - auch wenn sie nicht zum Kreis der in einem Gerichtsurteil zu dem Fall genannten Betroffenen zählen. Sie können bis Ende Juni entsprechende Anträge stellen, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Der Landtag hatte im Dezember beschlossen, den Kreis der Anspruchsberechtigten auszuweiten.

Der Mitarbeiter eines Kiosks in Witten hat nach einem Überfall den Täter selbst festgehalten. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag habe der 36-jährige Tatverdächtige den 45-jährigen Angestellten mit einem Messer bedroht und habe Bargeld gefordert. Zuvor sei er augenscheinlich in den Kiosk gekommen, um Pfandflaschen umzutauschen.

Der Diebstahl aus Sachsens Schatzkammermuseum im November 2019 gilt als einer der spektakulärsten Kriminalfälle in Deutschland. Im Februar sind nun zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.

Bei den Todesopfern der Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg am Mittwoch handelt es sich um eine 16 Jahre alte Jugendliche und einen 19 Jahre alten Mann. Das sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag in Kiel.

Nach der Festnahme eines Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND) wegen Spionage für Russland sitzt nun auch ein mutmaßlicher Mittäter in Untersuchungshaft. Der Mann wird nach Angaben des Generalbundesanwalts in Karlsruhe vom Donnerstag verdächtigt, die von dem BND-Mitarbeiter ausspionierten geheimen Informationen nach Russland gebracht und dort einem Geheimdienst übergeben zu haben. Der am Sonntag in München Festgenommene ist demnach deutscher Staatsangehöriger und kein BND-Mitarbeiter.

Der ungewöhnliche Fall schlägt in den USA weiter große Wellen: Ein Erstklässler hatte in einer Grundschule auf seine Lehrerin geschossen und sie schwer verletzt. Wer ist Schuld? Jetzt gibt es erste Konsequenzen.

Weil er die Tochter seiner Lebensgefährtin jahrelang sexuell missbraucht hat, ist ein 64-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Der Unternehmer aus der Städteregion Aachen habe das Kind erstmals missbraucht, als es acht Jahre alt war, erklärte das Landgericht Aachen. Insgesamt ging es um weit über 100 Fälle von teils schwerem sexuellem Missbrauch. Die Taten hatte der Angeklagte gefilmt oder fotografiert und die Daten verschlüsselt aufbewahrt. Das Gericht sprach von einer „Art Trophäensammlung“.

Haben die Sicherheitsbehörden in NRW die Gefahr durch die beiden Terror-Verdächtigen von Castrop-Rauxel anfangs zu klein eingeschätzt? Innenminister Reul weist das zurück. Die Ermittler hätten erstmal an konkrete Informationen kommen müssen.

Nach einer groß angelegten Suchaktion wird die Leiche eines Jungen entdeckt. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus und haben einen Verdächtigen. Dieser ist genauso jung wie sein mutmaßliches Opfer.

Bei einem Angriff in einem Regionalzug im schleswig-holsteinischen Brokstedt gibt es Tote und Verletzte. Ein Mann wird festgenommen. Hintergründe und mögliche Motive sind zunächst unklar.

Nach brutalen Raubüberfällen auf einen Taxifahrer und einen Pizzaboten in Düsseldorf hat das Landgericht bis zu neuneinhalb Jahre Haft verhängt. Die höchste Strafe bekam ein 21-Jähriger, der als Ältester eines Trios nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wurde. Die Überfälle seien planvoll und brutal begangen worden, betonte die Vorsitzende Richterin am Mittwoch. Die Männer wurden wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen.

Bei einer Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg sind zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden. Das sagte die Innenministerin von Schleswig-Holstein, Sabine Sütterlin-Waack, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Seit Jahren fordern Kritiker, die Kirche dürfe Missbrauchsfälle nicht selbst aufarbeiten und sehen die Justiz am Zug. Nach Köln kommt es nun auch in Bayern zu einem Prozess. Der Beginn einer Klagewelle?

Amira und Oliver Pocher sind ein Paar, arbeiten beim Fernsehen - und wurden im Januar 2022 Opfer eines Einbruchs. Rund ein Jahr später urteilt nun das Kölner Amtsgericht über den Täter. Vor allem Amira Pocher schildert als Zeugin, welche Folgen die Tat für sie hatte.

Ein 34-jähriger Deutscher hat am Mittwochmorgen in Essen eine 50 Jahre alte Verwandte auf offener Straße mit Messerstichen schwer verletzt. Die Frau mit türkischer Staatsangehörigkeit sei kurze Zeit später im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Bei dem Angriff sei eine unbeteiligte Passantin durch einen Sturz verletzt worden. Der Angreifer wurde festgenommen. Das Tatmotiv war zunächst unklar.

Gut vier Monate nach den Krawallen von Nizza ist ein Fan des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.

Nach der Tötung eines Mannes im Eifelort Hersdorf hat die Polizei zwei Tatverdächtige im nordrhein-westfälischen Remscheid festgenommen. Gegen die Männer im Alter von 20 und 26 Jahren sei am Mittwoch Haftbefehl erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Trier mit. Gegen sie bestehe der „dringende Tatverdacht“ des gemeinschaftlichen Mordes aus Habgier. Das 56 Jahre Opfer wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar in seinem Haus getötet.

Der vermisste 14-Jährige aus Wunstorf bei Hannover ist tot. Bei der am Mittwoch an einem Feldrand entdeckten Leiche handele es sich um den Teenager, wie die Polizei bestätigte.

Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizei ermitteln in der Frankfurter Niederlassung der französischen Großbank nach Beweisen für Geschäfte zulasten der Staatskasse. Die Rede ist von 58 Beschuldigten.

Durchsuchung bei der BNP Paribas im Steuerskandal um Cum-Ex-Aktiendeals: Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizei haben am Mittwoch in der Frankfurter Niederlassung der französischen Großbank nach Beweisen für die Geschäfte zulasten der Staatskasse gesucht.

Acht Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 55-Jährigen am Bahnhof in Lienen im Kreis Steinfurt hat die Staatsanwaltschaft Münster Anklage wegen Mordes erhoben. Der im Juni 2022 in den Niederlanden festgenommene Tatverdächtige soll laut Mitteilung von Mittwoch aus Rache nach einem Streitgespräch mit einem Messer mehrfach zugestochen haben. Anschließend floh der 45-Jährige in das Nachbarland, wo die Polizei ihn Mitte Juni in Amsterdam in einem Park schlafend festnahm.

Innerhalb weniger Tage sterben 18 Menschen bei zwei Gewaltverbrechen in Kalifornien. Auch andernorts in den USA fallen tödliche Schüsse. Gouverneur Gavin Newsom fordert strikte Waffengesetze - wie oft zuvor.

Es ist ein Coup wie im Kino: Mit einem riesigen Bohrer brechen Täter in den Schließfachraum einer Sparkasse ein und erbeuten Millionen. Jetzt geht es vor Gericht um Schadenersatz für die Bankkunden.

Im Fall einer Amokdrohung gegen ein Krefelder Gymnasium hat die Polizei einen 16-Jährigen aus Baden-Württemberg als Verdächtigen ermittelt. Schulleitung und Polizei hatten die Drohung als nicht ernstzunehmend eingestuft, teilte die Polizei am Dienstag mit. Den 16-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens.

Bei einer Verkehrskontrolle eines Autos in Bottrop hat ein Polizist laut einer Polizeimitteilung seine Dienstwaffe gezogen. Der Vorgang am vorvergangenen Samstag (14.1.) werde intern untersucht, teilte das Polizeipräsidium Recklinghausen am Dienstag mit. Es existiere ein Video, das eine kurze Sequenz der Kontrolle zeige und zu den Ermittlungen hinzugezogen werde.

Zwei Gefängniswärter müssen sich wegen des Vorwurfs der Gewalt gegen einen psychisch kranken Häftling vor Gericht verantworten. Die beiden 48 und 50 Jahre alten Männer sollen im Düsseldorfer Gefängnis auf den 29-jährigen Untersuchungshäftling eingetreten und eingeschlagen haben, obwohl dieser laut Anklage schon zusammengekrümmt auf dem Boden lag und keine Gegenwehr mehr leistete.

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen in und um Fußballstadien sind laut der aktuellen Zahlen der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze Zis seit dem Ende der Corona-Pandemie gestiegen. Gab es in der Saison 2020/21 in den ersten drei Ligen noch 282 durch gewalttätige Auseinandersetzungen verletzte Fußballfans, waren es in der Saison 2021/22 demnach bereits 700. Diese bundesweiten Zahlen gab am Dienstag die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen bekannt.

Zwei Morde, sechs Mordversuche: In München gesteht ein Pfleger, zwei Patienten getötet und es bei noch mehr versucht zu haben. Absicht sei das nicht gewesen, betont er und nennt ein banales Motiv für seine Taten.

Es war ein Fall der international Schlagzeilen machte: Der Safari-Trip von vier deutschen Touristen in Südafrika endete für einen von ihnen mit dem Tod. Nun müssen sich die mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten.

Drei unbekannte Täter haben mit einer Axt bewaffnet in Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) eine Tankstelle überfallen. Einer von ihnen habe den 27-jährigen Angestellten mit der Waffe bedroht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Er sei unverletzt geblieben und habe den maskierten Männern Bargeld aus der Kasse ausgehändigt. Mit der Beute in unbekannter Höhe flohen die laut Polizei wohl zwischen 16- und 20-jährigen Täter nach der Tat am Montagabend zu Fuß. Die Ermittlungen laufen und die Polizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zur Tat zu melden.

Ist es in Ordnung, wenn die Präsidentin des EU-Parlaments kostenlos in einem Fünf-Sterne-Hotel übernachtet? Roberta Metsola ist offensichtlich davon überzeugt. Nachfragen lässt sie abblocken.

Das ukrainische Verteidigungsministerium steht in der Kritik, Lebensmittel für Soldaten zu überhöhten Preisen eingekauft zu haben. Selenskyj will mit Entschlossenheit reagieren. Jetzt gibt es einen Rücktritt.

Dutzende Angehörige der Hells Angels um Ex-Rocker-Boss Frank Hanebuth sollen am „Ballermann“ jahrelang schwere Straftaten begangen haben. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen.

Cool mit der billigen Rolex am Handgelenk schlackern: Gefälschte Uhren bringen Touristen mit, die das für harmlose Mitbringsel halten. Dahinter steckt aber ein milliardenschweres organisiertes Verbrechen.

Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen: Ein britischer Journalist und ein Indigenen-Experte wurden im Amazonasgebiet tot aufgefunden. Die Polizei will nun wissen, wer hinter den Morden steckt.

Polizisten haben am Montagabend in Bochum das Haus eines 56-Jährigen durchsucht, der möglicherweise illegal Waffen besitzen soll. Was bei dem Mann gefunden wurde, dazu wollte ein Polizeisprecher am Abend noch nichts sagen. „Zum Umfang der Sicherstellung wird aus Ermittlungsgründen derzeit keine Angabe gemacht“, hieß es. Die Durchsuchung fand im Bochumer Stadtteil Langendreer statt.

Der ukrainische Verteidigungsminister steht in der Kritik, weil für Lebensmittel für die Armee überhöhte Preise gezahlt worden sein sollen. Doch Olexij Resnikow widerspricht den Vorwürfen.

Prinz Andrew will offenbar gegen Missbrauchsvorwürfe vorgehen - obwohl es schon eine außergerichtliche Einigung mit einem mutmaßlichen Opfer gibt. Es geht um ein angeblich gefälschtes Foto.

Erst fliegt eine Gruppe auf, die Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen wollte. Später wird auch eine pensionierte Lehrerin verhaftet. Jetzt soll fünf Beschuldigten der Prozess gemacht werden.

Bei einem bewaffneten Überfall auf einen Kiosk in Wuppertal sind zwei Männer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen habe ein 23 Jahre alter Mann am Sonntagabend den 34 Jahre alten Betreiber des Kiosks mit einem Messer bedroht und ihn aufgefordert, ihm Geld zu geben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Darauf folgte demnach eine Auseinandersetzung, bei der der Betreiber den 23-Jährigen bis zur Ankunft der Polizei auf dem Boden fixieren konnte. Beide Männer wurden bei dem Kampf leicht verletzt. Der 23-Jährige wurde vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.

Unbekannte Gangster haben ein älteres Düsseldorfer Ehepaar in seiner Villa überfallen und Schmuck im Wert von mehreren 100.000 Euro erbeutet. Den 83-jährigen Ehemann hätten die Kriminellen mit einem Messer verletzt, teilte die Polizei am Montag mit.

Nach dem tödlichen Angriff auf einen 25-Jährigen beim Christopher Street Day (CSD) in Münster muss sich der Tatverdächtige bald vor dem Landgericht Münster verantworten. Am 13. Februar beginne der Prozess gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge, sagte ein Gerichtssprecher am Montag. Zuvor hatten die „Westfälischen Nachrichten“ berichtet.

Die Rätsel um den Terror-Alarm in Castrop-Rauxel werden nicht weniger: Die Behörden in NRW wussten an Silvester von einer Spur in das Bundesland. Innenminister Herbert Reul (CDU) wurde aber erst eine Woche später informiert. Er findet das normal, die Opposition hakt nach.

Trotz massiver Kritik an ihren Protestaktionen wollen die Letzte-Generation-Klimaaktivisten weitermachen - der Widerstand soll der Ankündigung zufolge größer werden als je zuvor.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Terrorgruppe erhoben, die den Sturz der Bundesregierung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben soll. Der Prozess gegen die vier Männer und eine Frau, die seit dem vergangenen Jahr in Untersuchungshaft sitzen, soll am Oberlandesgericht Koblenz stattfinden, wie die Karlsruher Behörde am Montag mitteilte.

Nach Schüssen auf ein Haus einer Familie in Bergisch Gladbach ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt und hält viele Hintergründe noch für unklar. Konkrete Anhaltspunkte für ein versuchtes Tötungsdelikt gebe es derzeit zum Beispiel nicht, teilte die Behörde am Montag mit. Dafür hätten Tatortbesichtigung und Spurenauswertung „bisher keine entsprechenden Anhaltspunkte geliefert“. Auch ein Bezug zum Rocker-Milieu sei bislang nicht erkennbar. Ermittelt werde allerdings wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Der nach einem tödlichen Streit in Siegen geflüchtete Tatverdächtige ist tot. Ermittlungen hätten gezeigt, dass es sich bei einer am Sonntag in einem Wald bei Netphen gefundenen Leiche um den 60 Jahre alten mutmaßlichen Täter handelte, teilte die Polizei am Montag mit. Eine Spaziergängerin hatte den Toten in einer Waldschneise entdeckt. Die Polizei ging am Montag nicht von einem Fremdverschulden aus, eine Obduktion soll Klarheit bringen.

Nach zwei Drohungen mit einer Amoktat an einer Gelsenkirchener Gesamtschule in der vergangenen Woche hat die Polizei einen Verdächtigen vorübergehend festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Der Zugriff sei bereits am Freitagnachmittag (20.1.) erfolgt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Dabei seien keine gefährlichen Gegenstände gefunden, aber Datenträger beschlagnahmt worden. Diese würden jetzt ausgewertet.

Die Geschichte des „Kinderzimmer-Dealers“ war Vorlage für ein Filmprojekt von Netflix: die höchst erfolgreiche Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“, von der es mittlerweile drei Staffeln gibt.

Bei einer Kontrolle auf einer Raststätte an der Autobahn 2 bei Bielefeld haben Zollbeamte Opium im Wert von 390.000 Euro sichergestellt. Der 39-jährige Fahrer sowie seine 37-jährige Beifahrerin wurden vorläufig festgenommen, wie der Zoll am Montag mitteilte. In dem Auto der beiden hätten die Beamten außerdem mehr als 31.000 Euro Bargeld gefunden. Die 28 Kilogramm Rohopium hätten sich in einer Reisetasche und in einem Koffer befunden. Die Kontrolle habe sich bereits Anfang Januar ereignet. Aus ermittlungstaktischen Gründen teilten die Beamten erst am Montag von dem Drogenfund mit.

Stunden dauert die Suche nach dem Schützen von Monterey Park. Schließlich wird der mutmaßliche Täter leblos in seinem Lieferwagen gefunden. Der 72-Jährige hätte beinahe einen weiteren Angriff verübt.

Auf das Haus einer Familie in Bergisch Gladbach ist mehrfach geschossen worden. Die Projektile hätten die Fensterscheibe des Raumes durchschlagen, der hell erleuchtet gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher in Köln.

Am Rande einer Feier zum chinesischen Neujahrsfest sind im Großraum Los Angeles neun Menschen erschossen worden. Die Tat ereignete sich am Samstagabend (Ortszeit) in Monterey Park, einer östlichen Vorstadt der Pazifikmetropole im US-Bundesstaat Kalifornien, wie das Sheriff-Büro des Los Angeles County auf Twitter mitteilte.

Ankara spricht von „Hassverbrechen“: Eine Koran-Verbrennung in Stockholm sorgt für Empörung in der Türkei und anderen muslimischen Ländern. Für Schwedens erhofften Nato-Beitritt ist das kein gutes Zeichen.

Schlangenlinien und plötzliche Tempowechel: Die Polizei hat auf der A1 Richtung Bremen einen 21-jährigen Autofahrer an der Abfahrt Hagen-West nach einer Trunkenheitsfahrt gestoppt. Als die Beamten den Mann in der Nacht auf Sonntag anhielten, saß er allein in seinem Wagen und hatte eine leere Sektflasche zwischen den Beinen eingeklemmt, wie die Beamten mitteilten.

Ein Mann rast am Berliner Ku’damm in Fußgängergruppen. Eine Frau stirbt, viele Menschen werden verletzt. Vor allem eine Schulklasse aus Hessen ist betroffen. Nun kommt der Fall vor Gericht.

Ein 33-Jähriger soll einem Obdachlosem am Dortmunder Hauptbahnhof ohne Anlass ins Gesicht getreten haben. Überwachungskameras zeichneten die Tat auf, wie die Bundespolizei am Samstag mitteilte. Das Opfer war ein 24-jähriger Mann, er wurde durch den Tritt verletzt. Eine Zeugin sagte aus, der Angreifer habe den Obdachlosen verjagen wollen.

Nach einem brutalen Angriff auf einen Mann in einer Straßenbahn in Essen sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Seit vier Monaten seien die beiden auf der Flucht gewesen, teilte die Polizei am Samstag mit. Konkrete Hinweise nach der Ausstrahlung des Fahndungsaufrufes in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ sowie intensive Ermittlungen der Mordkommission hätten zur Festnahme der 33 und 20 Jahre alten Männer geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurden sie den Angaben zufolge einer Haftrichterin vorgeführt, die Untersuchungshaft anordnete.

Seit langem schon bekämpfen sich kriminelle Banden in Schweden, es geht unter anderem um die Kontrolle über den Drogenmarkt. Täter und Opfer werden immer jünger. Experten stellen der Polizei ein miserables Zeugnis aus.

Nach einer Auseinandersetzung vor einem Lokal in Ischgl ist ein 42-Jähriger aus Baden-Württemberg bewusstlos geschlagen worden. Zwei Männer flüchteten zunächst, die Polizei nahm sie später fest.

Ein 22-jähriger Mann soll in Werl von einem Trio angegriffen und verletzt worden sein. Einer der drei Angreifer sei Zeugen zufolge mit einem Baseballschläger bewaffnet gewesen, berichtete die Polizei in Soest am Samstag.

Datendiebe haben 2022 häufiger an Geldautomaten in Deutschland zugeschlagen. Dennoch sank der „Skimming“-Schaden. Denn Kriminelle können die ausgespähten Informationen immer seltener zu Geld machen.

Im Prozess zum Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe Dresden gibt es eine längere Verzögerung. Die Verteidigung von nun vier geständigen Angeklagten will die verabredete Befragung nun schriftlich.

Die Vorwürfe hatte der Schauspieler dem Burgtheater gegenüber stets zurückgewiesen. Doch dann fanden sich die Kinderporno-Dateien bei ihm. Für das Theater ist der Schaden immens - nicht nur finanzell.

Italiens meistgesuchter Mafia-Boss sitzt seit Montag in Haft. In den Tagen danach finden die Ermittler mehrere Verstecke des Sizilianers. In einem Unterschlupf stoßen sie auch auf ein kurioses Plakat.

Sie sollen im Auftrag der IS-Terrormiliz einen Anschlag in Deutschland geplant haben. Doch ein Spezialkommande konnte sie festnehmen. Gegen die beiden Brüder wurden nun neue Haftbefehle verkündet.

Eine traumatische Kindheit, übertriebener Ehrgeiz - die Aussage eines wegen Korruption angeklagten Korruptionsermittlers geht tief. Den ermittelnden Kollegen ist er nach eigenen Worten „fast dankbar“.

Im Prozess wegen bandenmäßiger Verbreitung von Kinderpornografie hat der Angeklagte am Freitag vor dem Landgericht Bielefeld ein umfassendes Geständnis abgelegt. „Die Tatvorwürfe treffen zu“, sagte der 34-Jährige. Er habe gemerkt, dass es große „Scheiße“ sei, die er mache und dass da Schicksale dahinterstanden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, als Mitglied einer Bande Ende Februar 2021 im Darknet zwei Plattformen installiert zu haben, auf denen die Nutzer Bilder und Videos zu schwersten Straftaten austauschen konnten.

Nach dem schweren Cyberangriff auf die Universität Duisburg-Essen (UDE) hofft die Hochschulleitung auf die weitgehende Rückkehr zum Normalbetrieb für die Studierenden bis spätestens Mitte Februar. „Aktuell gibt es noch Lücken, bis Ende Januar oder Mitte Februar haben wir eine Art Normalbetrieb“, sagte die Rektorin Prof. Barbara Albert am Freitag bei einer Pressekonferenz in Duisburg. Die Verwaltung werde aber noch deutlich länger für den Wiederaufbau der Buchführung brauchen.

Ein 39 Jahre alter Mann, der im vergangenen Sommer einen menschlichen Kopf vor einem Gerichtsgebäude in Bonn abgelegt hatte, ist dafür am Freitag zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte zu den Vorwürfen geschwiegen, doch das Landgericht Bonn ging davon aus, dass er den Kopf seines zuvor an Tuberkulose gestorbenen Freundes abgetrennt und dann vor das Gericht gelegt hatte. Verurteilt wurde er wegen Störung der Totenruhe.