Alle Artikel zum Thema: Lebensmittel

Lebensmittel

Der Nahrungsmittelriese kündigt erneut Preiserhöhungen an. Denn auch er sei von der Inflation betroffen. Ein Experte rechnet nicht damit, dass sich das Problem der hohen Teuerung zügig erledigt.

Es kann verwirrend sein: Ist der im Laden oder in der Werbung ausgewiesene Preis inklusive Pfand? Der Europäische Gerichtshof deutet an, den Händlern die Entscheidung zu überlassen.

Das Unternehmen Gartenfrisch Jung ruft zwei Fertigsalate zurück, in denen gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sein könnten. Bei Tests an den Produkten „Snack Time Salatcup Käse & Schinken 300g“ und „Snack Time Salat-Menü Quinoa-Salat mit Ziegenfrischkäse 350g“ seien in einer Probe Schinkenstreifen Listerien-Keime gefunden worden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Jagsthausen in Baden-Württemberg am Mittwochabend mit. Die Bakterien können demnach grippeähnliche Symptome auslösen. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum bis einschließlich 08.02.2023.

Angesichts der Preiserhöhungen im Lebensmittelhandel wirkt es wie ein Hoffnungsschimmer: Die Preise für Butter sind ins Rutschen geraten. Doch allzu große Erwartungen sollten Verbraucher daran nicht knüpfen.

Die Hasa GmbH warnt vor einer seiner in Netto-Supermärkten vertriebenen Tiefkühl-Pizzen. Die Steinofenpizza Funghi der Firma mit Sitz im sachsen-anhaltischen Burg (Jerichower Land) könne „in einzelnen Packungen“ Draht enthalten, hieß es auf Lebensmittelwarnung.de, dem Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz.

Milch galt lang als Inbegriff eines gesunden Getränks. Doch der Trend zu veganer Ernährung und Tierwohldebatten tun dem Geschäft ebenso wenig gut wie zuletzt Rekordpreise. Ist eine Trendwende in Sicht?

Der Billigartikel-Händler Tedi ruft Einhorn-Kekse zurück, in denen gesundheitsgefährdende Stoffe sein könnten. Tests an dem Produkt „Aldiva Einhorn-Kekse 220 Gramm“ hätten erhöhte 3-MCPD- und Glycidylwerte nachgewiesen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Weltgesundheitsorganisation hat Zwischenbilanz gezogen: Sie hatte erreichen wollen, dass Transfette weitgehend aus der Nahrungsmittelkette überall auf der Welt verschwinden. Das ist aber nicht passiert.

Bisher war es schon mit Mehlwürmern und Heuschrecken möglich, nun darf in der EU auch Pulver aus Heimchen und bestimmten Käfern im Essen landen. Das führt bei einigen zu Befürchtungen.

Gemüse, Eier, Wurst, Fleisch, Milch und Käse. Der Lebensmittelverkauf direkt auf dem Bauernhof hat zu Beginn der Pandemie eine Boom erlebt. Inzwischen ist es zumindest bei einem Teil der Landwirte ruhiger geworden. Das spiegeln auch Gebrauchtpreise für Milchautomaten wider.

Zur Grünen Woche ist Ernährung auch politisch: Parallel zur großen Branchenmesse machen viele für eine Agrarwende mobil. Minister aus aller Welt sprechen über mehr Nachdruck zur Ernährungssicherung.

Lieber Getreidesilos bauen, als Getreidesäcke schicken? Bundesagrarminister Cem Özdemir spricht sich klar für mehr europäische Unterstützung der von Hunger betroffenen Länder aus.

Landwirte und Lebensmittelproduzenten mussten coronabedingt zwei Jahre lang auf ihr großes Branchentreffen in Berlin verzichten. Beim Neustart drückt die Inflation aufs Gemüt - und manche Idee aus dem Agrarministerium.

Die Verbraucher reagieren sensibel auf steigende Lebensmittelpreise, gleichzeitig ächzt die Industrie unter höheren Kosten. Die Grüne Woche steht für Genuss und ein schönes Leben und startet am Freitag.

Angesichts diverser Preissprünge im Alltag greifen viele Kundinnen und Kunden auch bei Gemüse, Milchprodukten oder Fleisch eher zu günstigeren Artikeln. Das hat Folgen nicht nur für die Geschäfte.

Wie sieht man am Schnitzel, dass ein Schwein einmal besser gehalten wurde? Ein Logo soll das bald klarer machen. Auch eine Förderung für Tierhalter kommt in Sicht. Doch es gibt Ärger um die Ausgestaltung.

Einkaufen im Supermarkt wurde zuletzt teurer - und bei den Landwirten kam das durchaus an. Die Geschäftserwartungen der Branche bleiben vor ihrem großen Jahresauftakt in Berlin aber eher gedämpft.

Der Discounter Aldi Süd will bis Ende 2025 die Rezepturen seiner Kinderprodukte wie Joghurts, Getränke oder Cerealien an die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation anpassen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Discounter setze sich für eine bewusste Ernährung ein und fördere gesundheits- und nachhaltigkeitsbewusstes Marketing gegenüber Kindern.

Die kräftig gestiegenen Preise für Milch- und Milchprodukte haben nach einer Einschätzung aus der Branche ihren Höhepunkt überschritten. Das ganz hohe Niveau werde sich nicht halten, aber das Preisniveau werde deutlich höher bleiben als vor zwei Jahren, sagte der Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen, Rudolf Schmidt, am Mittwoch in Krefeld. Die Verbraucherpreise seien bei Bio-Milch schon Ende des vergangenen Jahres etwas zurückgegangen. Bei konventionell erzeugter Milch müssten sich die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen den einzelnen Molkereien und Handelsketten noch zeigen.

Der Lebensmittelhersteller Anker GmbH Fisch- u. Feinkostfabrik hat wegen Salmonellen-Gefahr Heringe zurückgerufen. Betroffen seien einzelne Chargen des Produkts Anker Hering in Gelee 200 Gramm mit dem Haltbarkeitsdatum 06.04.2023, teilte das Unternehmen in Dassow in Mecklenburg-Vorpommern mit. Das Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlichte den Hinweis am Dienstag.

Kinderprodukte sind ein Milliardengeschäft. Ihr oft hoher Zuckergehalt stößt auf Kritik bei Gesundheitsexperten - ebenso die häufig auf Kinder abzielende Werbung dafür. Lidl zieht Konsequenzen.