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Saarland

Die Bundesinnenministerin sprach von „Hinrichtung“, der Richter von „Menschenjagd“: Der Gewalttod zweier Polizisten erschütterte viele. Nun jährt sich die Tat. Vor Ort überwiegt immer noch Trauer.

Freudentränen, Dankesreden und viele Preise gab es zum Abschluss des einwöchigen Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Ein Film räumt besonders ab, ein Regisseur wird nach langer Wartezeit belohnt.

Fassungslosigkeit bestimmen Plädoyers und Urteil im Mordprozess gegen eine 39-jährige Mathematikerin, die ihre Kinder von einer Brüstung geworfen hat. Zum Tatzeitpunkt war sie schuldunfähig, so die Richter.

Bei staatlichen Hilfen für Privathaushalte und die Wohnungswirtschaft nach der Flutkatastrophe 2021 sind bislang 210 Betrugsverdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen identifiziert worden. Das geht aus einem Bericht von NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) an den Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor. Dabei gehe es um ein Gesamtvolumen von 9,4 Millionen Euro.

Trotz sinkender Mitgliederzahlen kann sich die Evangelische Kirche im Rheinland weiterhin über ein Plus bei den Kirchensteuereinnahmen freuen. Zugleich wird diese Steigerung aber durch Inflation, steigende Energiepreise und höhere Personalkosten teilweise wieder aufgezehrt, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten Finanzbericht der zweitgrößten evangelischen Landeskirche hervorgeht.

„Fromm und politisch“ - so will die schrumpfende evangelische Kirche im Rheinland sein. Zwar klinge Gottes Wort für viele heute eher außerirdisch, meint der Präses. Aber zu den irdischen Konflikten von der Ukraine bis nach Lützerath findet die Kirche klare Worte.

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, sieht eine wachsende Entfremdung der Menschen von der Vorstellungswelt des christlichen Glaubens. „Diese Rede von Gott ist für immer mehr Menschen schlicht fremd und teilweise unverständlich“, sagte Latzel am Dienstag bei der Synode in Düsseldorf. Schon die Vorstellung, dass Gott existiere, sei für viele befremdlich. Gefragt, ob sie an Gott glauben, würden viele Menschen sagen: „Nee, ich bin normal.“

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant, die eigentlich Ende Juni auslaufende Antragsfrist für die Hochwasserhilfe 2021 zu verlängern. Der Bund habe die Möglichkeit grundsätzlich geschaffen, berichtete das NRW-Wirtschaftsministerium am Dienstag in Düsseldorf. Allerdings seien noch formale Voraussetzungen zu erfüllen - unter anderem durch einen Bundesratsbeschluss. „Derzeit stimmen sich die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ab, um dem Bund die jeweiligen Bedarfe für die Fristverlängerung zu melden.“

Die Zahl der Meldungen über Gewalt in Kindergärten ist einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen Jahren in Nordrhein-Westfalen sprunghaft gestiegen. Wie die in Bielefeld erscheinende „Neue Westfälische“ (Dienstagsausgabe) berichtete, haben sich die Zahlen zu körperlicher Gewalt, pädagogischem Fehlverhalten und sexueller Gewalt verdoppelt oder sogar verdreifacht.

In der aufgeheizten Debatte über den geplanten Kohle-Abbau unter Lützerath hat Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) um Unterstützung für den Kohle-Kompromiss geworben. Vor der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland räumte Wüst am Montag in Düsseldorf ein: „Wir verstromen gerade mehr Kohle, als wir ursprünglich gewollt haben, emittieren mehr CO2, als wir gewollt haben.“ Die in früheren Jahren gebaute „Brücke aus russischem Gas“, die in die Energiewende führen sollte, habe in der Realität nicht getragen. „Deswegen ist das gerade so unglaublich schwer.“

Während der Corona-Pandemie konnte die Synode der rheinischen evangelischen Kirche nur digital tagen. Jetzt treffen sich die 199 Mitglieder erstmals wieder in Präsenz. Bildung, Energiekrise und Klimaschutz sind die beherrschenden Themen.

Verletzte, Schüsse und eine Explosion: Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter im Saarland sind Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen der organisierten Kriminalität in Frankreich angehören.

Im Saarland ist es zu einem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter gekommen. Laut Polizei fielen Schüsse, es gab eine Explosion und zwei Verletzte. Die Täter sind auf der Flucht.

Weil sie ihre Töchter nicht zurücklassen wollte, soll eine Frau ihre Kinder von einem Balkon geworfen und danach versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen. Jetzt steht sie vor Gericht.

Tim Meyer hört nach 21 Jahren als Nationalmannschaftsarzt auf. Der 55-Jährige erlebte in Katar sein sechstes WM-Turnier. Er hat viel erlebt mit vier Bundestrainern - und am Ende eine Pandemie.