Alle Artikel zum Thema: Schulen

Schulen

In der Pandemie haben bundesweit Kitas und Schulen dicht gemacht. Dafür hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine Erklärung: Die Wissenschaft habe damals dazu geraten. Die These im Faktencheck.

Der Skiausflug in die Alpen ist für viele Schüler eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Doch viele Eltern müssen dafür tief in die Tasche greifen. Nun wird nach günstigeren Alternativen gesucht.

Erst streikten in Großbritannien nur die Lokführer, später kamen die Postboten dazu. Doch was als Arbeitskampf in einzelnen Branchen begann, hat sich längst zu einem Flächenbrand entwickelt.

Ein 17-Jähriger soll einen Mitschüler an einem Dortmunder Berufskolleg am Mittwoch mit einem Messer am Kopf verletzt haben. Der Jugendliche sei festgenommen und das 19 Jahre alte Opfer ambulant im Krankenhaus behandelt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei war zu einem Großeinsatz zu der Schule ausgerückt.

Der Lehrkräftemangel ist ein Dauerthema in der Bildungspolitik. Und es sieht düster aus: Noch ganze zwei Jahrzehnte Durststrecke erwarten Experten und machen nun Vorschläge zur Entspannung der Lage.

Der ungewöhnliche Fall schlägt in den USA weiter große Wellen: Ein Erstklässler hatte in einer Grundschule auf seine Lehrerin geschossen und sie schwer verletzt. Wer ist Schuld? Jetzt gibt es erste Konsequenzen.

Mit dem Wegfall der Corona-Isolationspflicht laufen in Nordrhein-Westfalen an den Schulen und Kitas auch die anlassbezogenen Corona-Testungen aus. An den Schulen ende damit die regelmäßige Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat, teilte das Schulministerium am Mittwoch mit. Übergangsweise könnten die Schulen Selbsttests in reduziertem Umfang noch bis zum 10. Februar bestellen. Danach werde das Bestellportal geschlossen. Noch vorhandene Restbestände können auch danach auf Nachfrage und anlassbezogen an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Personal ausgegeben werden. Masken können an Schulen weiterhin freiwillig getragen werden. Lehrkräfte, Schüler beziehungsweise deren Eltern entscheiden laut Ministerium eigenverantwortlich. Nach dem Wegfall der Isolationspflicht zum 1. Februar werde jedoch positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für fünf Tage in Innenräumen außerhalb der eigenen Wohnung mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Die allgemeine Empfehlung zum Tragen einer Maske wird aufgehoben. Weiterhin gelte für alle der Grundsatz: Wer krank ist, sollte nicht die Schule besuchen. Die allgemeinen Hygieneregeln wie die bewährte Husten- und Nies-Etikette, regelmäßiges Händewaschen und -desinfektion sowie regelmäßiges Lüften gehörten auch weiterhin zu einem normalen Schulalltag.

Im Schuljahr 2026/27 haben Erstklässler erstmals Anspruch auf einen Ganztagsplatz an ihrer Grundschule. Der Bund fördert den Ausbau mit Hunderten Millionen Euro. In einem ersten Schritt standen NRW 158 Millionen Euro zur Verfügung. Doch nicht alles wurde abgerufen.

Künstliche Intelligenz, die Glückwunschkarten, Gedichte oder Sachtexte schreibt - und dabei verblüffend menschlich klingt. Schulen und Unis bereitet das Sorgen. Wird ChatGPT das Lernen verändern?

Das Schuljahr ist zur Hälfte um. Das zeigen die Halbjahreszeugnisse. Die Gewerkschaft GEW nimmt diesen Termin zum Anlass, um auf den Lehrkräftemangel hinzuweisen und erneut Entlastungen zu fordern.

Die SPD-Opposition fordert, Schul- und Semesterferien in Einklang zu bringen. Ziel sei es, auch in der Wissenschaft Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, erklärte der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Bastian Hartmann, am Donnerstag in Düsseldorf. „Bisher verlaufen die Schulferien und die vorlesungsfreien Zeiten an den Hochschulen allerdings nur selten synchron.“ Viele Studierende, Professoren und andere Hochschulangehörige bringe das oft vor Betreuungsprobleme. Auch eine gemeinsame Sommerpause über Altersgruppen hinaus werde dadurch erschwert.

Vom Lehrkräftemangel in NRW sind vor allem Schulen in strukturschwacher Lage aus Sicht der Gewerkschaft GEW in dramatischer Weise betroffen. „Und gerade dort ist der Mangel umso fataler“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Ayla Çelik, am Donnerstag beim Besuch einer Grundschule in Duisburg-Marxloh. An der GGS Sandstraße seien nur 75 Prozent der Lehrerstellen besetzt, pro Woche müssten insgesamt 224 Unterrichtsstunden in verschiedenen Fächern und Klassen gestrichen werden, berichtete die GEW-Chefin.

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller (CDU) will ihr angekündigtes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Lehrermangels zügig umsetzen. Derzeit sei das Ministerium bereits dabei, rechtliche Verordnungen anzupassen und Anweisungen für die Bezirksregierungen zu erarbeiten, sagte Feller am Mittwoch im WDR 5-„Morgenecho“. Im Frühjahr solle alles soweit fertig sein.

Der verdächtige 17-jährige Schüler, der vergangene Woche eine Lehrerin in Ibbenbüren getötet haben soll, war zuvor „durch sein verbal aggressives Verhalten aufgefallen“. Das berichtete die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller (CDU) am Mittwoch im Fachausschuss des Düsseldorfer Landtags. Erzieherische Maßnahmen seien erforderlich gewesen. Ob und inwieweit hier ein Zusammenhang mit der Tat bestehe, müssten nun die polizeilichen Ermittlungen ergeben. Die seien allerdings noch nicht abgeschlossen. „Daher können wir noch keine verlässlichen Angaben zum Tatgeschehen machen“, sagte Feller.

In den Schulen sind Zeugniskonferenzen geplant, denn am Freitag bekommen die meisten Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Der Termin ist diesmal relativ früh. Da nicht wenige Kinder und Jugendliche vor Weihnachten krank waren, ist auch von Stress die Rede.

Die Idee stammt aus den USA, seit 70 Jahren gibt es sie auch in Deutschland: Schülerlotsen. Verkehrsexperten sehen darin einen Erfolg. Doch die Zahl der Lotsen ist gesunken. Und es läuft nicht immer reibungslos.

Nach der Bluttat an einem Berufskolleg in Ibbenbüren, bei der eine Lehrerin erstochen wurde, hat ein Richter den verdächtigen Schüler in Untersuchungshaft geschickt. Die Obduktion ergab, dass zahlreiche Stiche zum Tod durch Verbluten führten.

Die SPD-Opposition fordert Familienzentren an allen Grundschulen Nordrhein-Westfalens. Bisher gebe es diese Begegnungsstätten für Bildung und Beratung erst an rund 150 von landesweit knapp 2800 Grundschulen, kritisierte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Kutschaty, am Donnerstag in Bochum. „Das ist eindeutig zu wenig. Hier muss die Landesregierung deutlich mehr Engagement an den Tag legen und Initiativen vor Ort stärker unterstützen.“ Bis zum Ende der Wahlperiode 2027 solle ein flächendeckendes Angebot entstehen.

Ein Schüler soll in Nordrhein-Westfalen seine Klassenlehrerin erstochen haben. Kurz vor der Bluttat war ein eintägiger Schulverweis gegen ihn verhängt worden. Nun sitzt er in U-Haft.

Ein 17-jähriger Schüler soll im Norden Nordhein-Westfalens seine Klassenlehrerin erstochen haben. Wenige Stunden vor der Bluttat war ein eintägiger Schulverweis gegen ihn verhängt worden.

Ein 17-jähriger Schüler soll im Norden Nordhein-Westfalens seine Klassenlehrerin erstochen haben. Wie bekannt wurde, hatte er diverse Konflikte mit Lehrern. Wenige Stunden vor der Bluttat war ein eintägiger Schulverweis gegen ihn verhängt worden.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat mit Bestürzung auf die tödliche Gewalttat gegen eine Lehrerin im münsterländischen Ibbenbüren reagiert. „Der gewaltsame Tod der Lehrerin macht fassungslos. Wir müssen alles unternehmen, um Lehrkräfte besser vor Gewalt zu schützen“, sagte sie dem Nachrichtenportal „t-online“. Die FDP-Politikerin fügte hinzu, es sei nicht hinnehmbar, dass Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig beleidigt, bedroht und attackiert würden.

Zwar ist Waffengewalt an Schulen ein gravierendes Problem in den USA, Vorfälle mit solch jungen Schützen sind dennoch selten: In Virginia hat ein Sechsjähriger seine Lehrerin lebensgefährlich verletzt.