Alle Artikel zum Thema: Soziales

Soziales

Was muss ein guter Papa eigentlich alles können? Die Rolle von Vätern rückt Forschern zufolge immer mehr in den gesellschaftlichen Fokus, ist aber längst nicht umfassend untersucht. Eine neue Studie soll das ändern.

Vor allem bei Energie und Lebensmitteln bekommen Verbraucher die hohe Inflation zu spüren. Wer einen Indexmietvertrag hat, wird auch bei den Wohnkosten stärker zur Kasse gebeten.

Die Sozialwahl findet im Vergleich zu anderen Wahlen in Deutschland keine so große Beachtung. In diesem Jahr gibt es aber Besonderheiten - der Bundeswahlbeauftragte spricht von „zwei Innovationen“.

Steigende Preise für Energie, Kleidung und Lebensmittel: Die Inflation treffe besonders Menschen mit niedrigem Einkommen hart, sagt Martin Schirdewan - und fordert weitere direkte Hilfen.

Ab dieser Woche können rund 150 Millionen Euro für Menschen in sozialen Notlagen an die Kommunen in Nordrhein-Westfalen fließen. Das Geld solle helfen, Auswege aus Notlagen zu finden, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Die Mittel aus dem „Stärkungspakt NRW“, das die Landesregierung im Dezember bei einer Konferenz gegen Armut angekündigt hatte, soll etwa Alleinerziehenden, Arbeitslosen, älteren Menschen mit geringer Rente oder Wohnungslosen zugutekommen. Geholfen werde „betroffenen Menschen ohne Ansehen der Person und ganz gleich, aus welchem Grund jemand arm ist“, versicherte Wüst.

Die Notschlafstelle für Jugendliche und junge Erwachsene in Essen stockt wegen deutlich gestiegener Nachfrage und mit Hilfe von Spenden ihre Bettenzahl von acht auf zwölf auf. Ein umgebauter ehemaliger Schaustellerwagen werde dazu nach Abnahme durch die Feuerwehr in den nächsten Tagen bereitgestellt, sagte die Leiterin der Einrichtung, Britta Reuter, am Montag. Aktuell passiere es immer wieder, dass junge Menschen wegen Überfüllung der Einrichtung trotz der Temperaturen weggeschickt werden müssten.

Mit einem gut einwöchigen Protestcamp „Schlafen statt Strafen“ will eine Bürgerinitiative mehr Hilfen für obdachlose Menschen in Dortmund einfordern. Notunterkünfte seien nicht für alle Menschen kostenlos zugänglich, es gebe dort oft keine Privatsphäre, die hygienischen Bedingungen seien mitunter katastrophal - und viele suchten sie nicht auf, aus Angst bestohlen zu werden, sagte eine Sprecherin der Initiative am Montag. Die Kommune müsse mehr tun. „Es braucht mehr menschenwürdige Übernachtungsplätze, keine Massenschlafstätten, wo die Menschen doch nicht hingehen.“

Die Zahl der Pflegebedürftigen wächst und wächst - doch schon heute sehen Experten die Betroffenen überlastet. In der Ampel-Koalition bahnt sich Streit über die künftigen Milliarden für die Pflege an.

Bei der Dämpfung der Energie-Kosten bedient sich der Bund verschiedener Instrumente. Bei der Dezember-Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden zieht die Regierung nun eine Zwischenbilanz.

Mit mehr Quereinsteigern, erleichterter Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und dem Ausbau des Studien- und Ausbildungsangebots in Erziehungsberufen wollen CDU und Grüne den massiven Fachkräftemangel in den NRW-Kitas lindern. Einen entsprechenden Antrag verabschiedeten die Regierungsfraktionen am Donnerstag mit ihrer Landtagsmehrheit.

Kinder und Jugendliche sind in Deutschland in erheblichem Ausmaß von Armut bedroht. Auch für junge Erwachsene verweist eine Studie auf dramatische Zahlen. Die Rufe nach einer Kindergrundsicherung werden energischer. Kanzler Scholz hatte sie gerade erneut zugesagt.

Ganz klar totaler Murks: Manche Menschen haben eine eindeutige Meinung zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Den eigenen Wissensstand schätzen meinungsstarke Leute oft als hoch ein, zeigt eine Analyse. Zurecht?

Mit Äußerungen über Migration und „kleine Paschas“ hat CDU-Chef Friedrich Merz viel Kritik hervorgerufen. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht Integrationsprobleme - aber auf ganz andere Art.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sieht Integrationsprobleme in Deutschland nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund beschränkt. Das Phänomen der Respektlosigkeit von Kindern gegenüber Lehrkräften sei zum Beispiel nicht nur auf einen Personenkreis begrenzt, sagte Wüst am Dienstag in Düsseldorf. Der CDU-Politiker reagierte damit auf Äußerungen des CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz über „kleine Paschas“ in Zusammenhang mit der Migrationsdebatte.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hofft auf unternehmerische Standorttreue im Gegenzug für staatliche Förderungen. Deutschland hätte einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen anderen Ländern, sagt DGB-Chefin Fahimi.

Viele Menschen in Großbritannien haben sich seit der Corona-Pandemie aus dem Arbeitsleben verabschiedet. Nun sollen Hunderttausende mit Anreizen in den Arbeitsmarkt zurückgelockt werden.

Nach den Silvester-Krawallen bezeichnet CDU-Chef Merz Kinder mit Migrationshintergrund als „Paschas“ und erntet damit viel Kritik. Für den Finanzminister hat er damit seinen Führungsanspruch verspielt.

Nach der umstrittenen „Pascha“-Äußerung von Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat Bundesfinanzminister Christian Lindner der CDU den Führungsanspruch für Deutschland abgesprochen. „Wer pauschal über Sozialtourismus und „kleine Paschas“ spricht, der kann keinen Führungsanspruch für das moderne Deutschland begründen“, sagte Lindner am Samstag beim Landesparteitag der NRW-FDP in Bielefeld. Dafür seien „differenziertere Urteile“ notwendig.

Die Kindergrundsicherung soll es für Familien einfacher machen, finanzielle Leistungen für Kinder zu erhalten. Das Familienministerium hat nun Eckpunkte vorgelegt - doch nicht alle sind glücklich damit.

Wer nach der Deutschen Einheit Ansprüche auf DDR-Zusatzrenten einbüßte und jetzt in Armut lebt, kann eine Einmalzahlung beantragen. Dasselbe gilt für Spätaussiedler und jüdische Zuwanderer.

Eine Studie über ein SOS-Kinderdorf förderte im Herbst 2021 Erschreckendes zutage. Zwei Dorfmütter sollen ihre Schützlinge gequält haben, hieß es darin. Jetzt zeigt sich: Das war noch nicht alles.

Auch das Ende der Ein-Kind-Politik hat China keine Trendwende gebracht. Die Geburtenrate sinkt. Wohnraum, Ausbildung und medizinische Versorgung sind für viele zu teuer - und dann kommt die Pandemie.

Eine Frau pflegt zu Hause ihren autistischen Sohn - und erhält dafür auch Pflegegeld. Dieses Geld sieht ein Insolvenzverwalter als pfändbar an - zu Unrecht, wie der BGH nun klarstellt.