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Streiks

Erst streikten in Großbritannien nur die Lokführer, später kamen die Postboten dazu. Doch was als Arbeitskampf in einzelnen Branchen begann, hat sich längst zu einem Flächenbrand entwickelt.

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post will die Gewerkschaft Verdi am Samstag ihre Warnstreiks fortsetzen. Bundesweit ruft die Gewerkschaft diesmal die Beschäftigten in der Paket- und Briefzustellung zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. An den Ausständen in den Brief- und Paketzentren beteiligten sich am Donnerstag und Freitag nach Verdi-Angaben rund 15.000 Beschäftigte. Schon aus diesem Grund kann es laut Post zu tagelangen Verzögerungen bei der Zustellung kommen.

Eine Million Pakete und drei Millionen Briefe kommen erst mit Verspätung an ihre Empfänger. Das ist die Folge der dreitägigen Warnstreiks bei der Post. Bis Dienstag soll alles ausgeliefert sein.

Mitarbeiter in den nordrhein-westfälischen Brief- und Paketzentren der Post haben am späten Donnerstagabend ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte die Beschäftigten in allen Verteilzentren ab 22 Uhr zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, nachdem die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten ohne Ergebnis zu Ende ging. „Die Beteiligung war in der Nacht bereits sehr gut. Sehr viele Kolleginnen und Kollegen machen mit“, berichtete Thomas Großstück, Verdi-Sprecher für NRW, am frühen Freitagmorgen. Genaue Zahlen zur Beteiligung gebe es noch nicht.

Nachdem die zweite Tarifrunde für die 160.000 Postbeschäftigten in Deutschland ohne Ergebnis blieb, hat Verdi die Mitarbeiter in allen Brief- und Paketzentren zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi zu bundesweiten Streiks aufgerufen. Die Beschäftigten in allen Brief- und Paketzentren seien ab Donnerstag um 17.00 Uhr sowie am Freitag ganztägig zum Streik aufgerufen, teilte Verdi mit.

Seit Monaten lähmen Streiks Großbritannien, immer wieder stehen Züge und Rettungswagen still. Bleiben nun auch Klassenzimmer leer? Die konservative Regierung will nicht verhandeln - im Gegenteil.