Alle Artikel zum Thema: Terrorismus

Terrorismus

Die Behörden gehen von etwa 23.000 „Reichsbürgern“ in Deutschland aus. Ein großer Teil von ihnen würde seine Gewaltfantasien freier als früher äußern, sagt der Generalbundesanwalt Peter Frank.

Nach der großangelegten Anti-Terror-Razzia gegen sogenannte „Reichsbürger“ ist der Kreis der Verdächtigen auf 55 angewachsen. Nun gibt es weitere Details über einzelne Personen.

Ein IS-Sympathisant tötete im November 2020 in Wien vier Menschen. Er wurde in der Nacht des Anschlags erschossen. Nach Ermittlungen im Umfeld des Täters kam es dennoch zu einem Gerichtsprozess.

Palästinensische Attentäter töten und verletzen mehrere Menschen, weitere Anschlagspläne auf Israelis scheitern. Trotz Terrorgefahr demonstrieren im Land Zehntausende gegen die Regierung.

Erst erschießt ein Attentäter mehrere Menschen in Ost-Jerusalem, dann greift ein 13-Jähriger Palästinenser israelische Siedler an. Ein dritter Anschlag wird wohl nur durch einen Zufall verhindert.

US-Streitkräfte haben in Somalia den IS-Anführer Bilal al-Sudani getötet. Er soll eine der zentralen Figuren der Gruppe in Afrika gewesen sein. Der Kontinent ist längst das neue Epizentrum für Dschihadisten.

2018 wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt - nun muss Beate Zschäpe vor dem bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss erscheinen. Bis heute sind viele Fragen offen - aber ob Zschäpe Antworten gibt?

Ein Syrien-Kämpfer aus Eschweiler bei Aachen ist als islamistischer Terrorist zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Mittwoch mitgeteilt. Das Gericht verurteilte ihn auch wegen versuchten Totschlags und Terror-Finanzierung. Der Mann war nach Überzeugung des Gerichts mehrfach zwischen 2012 und 2014 nach Syrien gereist sein, um sich dort am bewaffneten Kampf gegen die Regierung von Baschar al-Assad zu beteiligen.

Drei mutmaßlichen Mitgliedern der marxistisch-leninistischen Untergrundorganisation DHKP-C soll demnächst in Düsseldorf der Prozess gemacht werden. Die Bundesanwaltschaft hat dort am Oberlandesgericht Anklage gegen eine Frau und zwei Männer erhoben, wie die Karlsruher Behörde am Mittwoch mitteilte. Die 1994 gegründete Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-front (DHKP-C) wird für zahlreiche Anschläge und Tötungsdelikte in der Türkei verantwortlich gemacht.

Erst fliegt eine Gruppe auf, die Gesundheitsminister Karl Lauterbach entführen wollte. Später wird auch eine pensionierte Lehrerin verhaftet. Jetzt soll fünf Beschuldigten der Prozess gemacht werden.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Terrorgruppe erhoben, die den Sturz der Bundesregierung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben soll. Der Prozess gegen die vier Männer und eine Frau, die seit dem vergangenen Jahr in Untersuchungshaft sitzen, soll am Oberlandesgericht Koblenz stattfinden, wie die Karlsruher Behörde am Montag mitteilte.

Sie sollen im Auftrag der IS-Terrormiliz einen Anschlag in Deutschland geplant haben. Doch ein Spezialkommande konnte sie festnehmen. Gegen die beiden Brüder wurden nun neue Haftbefehle verkündet.

Er schoss mit einem Schnellfeuergewehr auf Polizisten, die ihm Waffen abnehmen wollten. Die Bundesanwaltschaft klagt nun den „Reichsbürger“ aus Boxberg an - wegen mehrfachen versuchten Mordes.

Der Fall der Terrorverdächtigen von Castrop-Rauxel erscheint immer dramatischer: Offenbar wollten die Brüder einen Anschlag an Silvester verüben. Und es fanden sich wohl neue verdächtige Substanzen.

Seit Monaten suchen Kanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck weltweit nach Ersatz für die ausbleibenden russischen Gasimporte. Gewisse Chancen sieht Scholz nun auch im krisengeschüttelten Irak.

Der im Ruhrgebiet festgenommene mutmaßliche Islamist soll nicht im Auftrag staatlicher iranischer Behörden gehandelt haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Sicherheitskreisen. Vielmehr wird vermutet, dass er Anhänger einer sunnitischen islamistischen Terrorgruppe ist. Sein Bruder, der sich bei dem Zugriff der Polizei zufällig in der Wohnung des 32-Jährigen in Castrop-Rauxel aufhielt, war der Polizei zwar zuvor bekannt, allerdings aus Gründen, die nicht mit islamistischem Terror zusammenhängen. Ob er in die mutmaßlichen Anschlagspläne eingeweiht war, steht noch nicht fest. Die Männer sollen sich beide seit 2015 in Deutschland aufhalten.