Alle Artikel zum Thema: Tourismus

Tourismus

Auch wenn Preiserhöhungen das wichtige Streaming-Geschäft bremsten, lief es beim Micky-Maus-Konzern Disney zuletzt besser als gedacht. Trotzdem sollen Tausende Jobs wegfallen.

Urlaub ist teuer, erst recht in Zeiten von Inflation und hohen Energiepreisen. Auf Ferien verzichten wollen die Deutschen einer Studie zufolge dennoch nicht. Sie sind aber zu Kompromissen bereit.

Riesenrad am See, Kronleuchter-Akrobatik und Schauspielerin Katharina Thalbach: Die Landesgartenschau in Höxter vom 20. April bis 15. Oktober 2023 wird von einem hochkarätigen Kulturprogramm begleitet. Unter dem Titel „Stadt, Land, Fluss - Luftikus“ bieten die Macher 108 Veranstaltungen an. Darunter sind Akrobatik, Seiltanz, Ballett, Konzerte und Lesungen mit bundesweit bekannten Schauspielern wie der aus zahlreichen Kino- und Filmproduktionen bekannten Thalbach geplant, wie die Geschäftsführung am Freitag mitteilte. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Kultur mit rund 300.000 Euro.

Ab Mitte April lockt Höxter zur Landesgartenschau an die Weser. An der Landesgrenze zu Niedersachsen geht es bis Oktober um Gartenkunst, historische Bauten, Erholung und Freizeit - und viel Kultur.

Eigentlich sollten sie wegen einer Straßenblockade vor Gericht erscheinen, doch dann stellte sich heraus, dass zwei Klima-Aktivisten stattdessen nach Asien reisten. Der Flug sorgt nun für Kritik.

Der Massenansturm an Touristen macht der Grachtenstadt Amsterdam schon eine ganze Weile zu schaffen. Dazu bevölkern - und verpesten - bis zu 450 Touri-Busse die Innenstadt. Das soll nun ein Ende haben.

Raus aus dem Grau der Stadt, hinaus in die helle Schneelandschaft: In NRW gibt es nicht viele Orte, in denen die weiße Pracht länger liegen bleibt. Einige Orte in der Nordeifel gehören dazu. Am Wochenende läuft der Rodellift, Loipen sind gespurt.

Es war ein Fall der international Schlagzeilen machte: Der Safari-Trip von vier deutschen Touristen in Südafrika endete für einen von ihnen mit dem Tod. Nun müssen sich die mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten.

Ohne Kunstschnee geht in vielen Skigebieten schon lange nichts mehr. In dieser Saison liefen aber selbst Schneekanonen nicht mehr. Jetzt probieren es manche mit einem Schnee, der nicht mehr wegschmilzt.

Ein ganzes Paket am Stück bestellen oder lieber das Paket selber schnüren? Viele Urlauber und Geschäftsreisende bevorzugen inzwischen Letzteres. Der Tui-Konzern will bei solchen Angeboten aufholen.

Das Jahr 2022 war für die Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen ein Jahr mit Licht und Schatten. Zwar nahm das Geschäft nach der Aufhebung der meisten Corona-Auflagen deutlich Fahrt auf, wie der Branchenverband Tourismus NRW am Mittwoch mitteilte. An das Vorkrisenniveau konnte die Branche jedoch wegen der hohen Inflation und der daraus resultierenden Konsumzurückhaltung vieler Gäste noch nicht wieder anknüpfen. Hochrechnungen von Tourismus NRW zufolge verbuchten die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe im bevölkerungsreichsten Bundesland 2022 rund 19,9 Millionen Gäste, ein Plus von rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings lagen die Gästezahlen damit noch immer um etwa 18 Prozent unter den Niveaus des Vorkrisenjahres 2019. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Übernachtungen: Laut Hochrechnung dürften die Betriebe 2022 auf rund 46,9 Millionen Übernachtungen gekommen sein und damit ein Plus von 58 Prozent gegenüber 2021 verzeichnet haben. Gegenüber 2019 bedeutete das jedoch ein Minus von etwa 12 Prozent.

Zuletzt sorgten Bilder von grünen Skipisten für Aufsehen. Wegen sinkender Temperaturen blickt die Branche dennoch hoffnungsvoll auf den Februar. Doch mittelfristig bereitet die Klimakrise Sorgen.

Im Schwarzwald und in den Alpen mangelt es an Schnee. Die Straßburger Geografieprofessorin de Jong macht auf Folgen des Ausbaus von Skigebieten aufmerksam. Ist ganzjähriger Tourismus die Lösung?

Die Lufthansa-Tochter Eurowings rechnet angesichts höherer Kosten etwa für Treibstoff auch in diesem Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Ticketpreise. Im Schnitt halte er Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent für realistisch, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Donnerstag in einer Videokonferenz. Je nach Angebot und Nachfrage könnten die Steigerungen auf einzelnen Strecken jedoch auch anders ausfallen. Von der derzeitigen Ticketnachfrage sieht sich der Manager in seinen Plänen bestätigt.