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Unternehmen

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Bundesregierung dafür kritisiert, entgegen ihrer Zusagen nicht für eine Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmen gesorgt zu haben, die mit Öl und Pellets heizen. „Gerade unsere kleinen und mittleren Unternehmen brauchen in der Krise Klarheit. Sie müssen in die Ankündigungen der Bundesregierung vertrauen können“, sagte Wüst der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

Eigentlich müsste sich die Belegschaft von Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen freuen. Der Hersteller der deutschen Panzer-Motoren hat volle Auftragsbücher. Doch dem britischen Mutterkonzern geht es schlecht.

Bei der Dämpfung der Energie-Kosten bedient sich der Bund verschiedener Instrumente. Bei der Dezember-Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden zieht die Regierung nun eine Zwischenbilanz.

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia steigt beim österreichischen Wohnungsbauunternehmen Gropyus ein. Unter dem Motto „Nachhaltiges Wohnen für alle“ ist die 2019 gegründete Firma spezialisiert auf die Entwicklung und den Bau von voll digitalisierten Wohngebäuden aus vorgefertigten Modulen. In Österreich, Deutschland und Liechtenstein beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 300 Menschen.

Um seine Klimabilanz zu verbessern, bezieht der Spezialchemiekonzern Lanxess an seinen Standorten in sechs Städten künftig die Hälfte seines Stroms aus erneuerbaren Energien. Dies sehen Strom-Vollversorgungsverträge über drei Jahre vor, die Lanxess mit dem französischen Energieunternehmen Engie abgeschlossen hat. Der grüne Strom werde aus siebzehn Windkraftanlagen und vier Solarparks in Deutschland bezogen, teilten die Unternehmen am Dienstag in Köln mit. Beliefert werden demnach Standorte in Bergkamen, Bitterfeld, Brilon, Brunsbüttel, Mannheim und zwei im Antwerpener Hafen.

Im vergangenen Jahr sind mehr Frauen als Männer in die Vorstände deutscher Firmen berufen worden, hat eine Personalberatung festgestellt. Nur noch vier DAX-Unternehmen hätten keine Frau im Vorstand.

Der in der Gaskrise vom Staat aufgefangene Energiekonzern Uniper hat eine neue Finanzchefin gefunden. Die seit Dezember für den Bund im Aufsichtsrat sitzende Finanzexpertin Jutta Dönges soll in den Vorstand wechseln und dort ab 1. März für die Finanzen verantwortlich sein, wie Uniper am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Dort folgt sie auf Tiina Tuomela, die ihren Abschied im Dezember angekündigt hatte.

Die US-Tochter der deutschen Telekom ist erneut Opfer einer Hacker-Attacke geworden. Nach ersten Erkenntnissen seien aber keine hochsensiblen Kundendaten erbeutet worden, so das Unternehmen.

2100 Betrugsopfer bundesweit, 1,8 Millionen Euro Schaden: Wegen mutmaßlicher Abzocke mit offiziell wirkender Rechnungen für Handelsregistereinträge steht ein 31-Jähriger in Düsseldorf vor Gericht. Dem Mettmanner wird besonders schwerer gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. „Er wird vorerst nichts dazu sagen“, kündigte sein Verteidiger am Donnerstag an.

Die Härtefallhilfen für energieintensive mittelständische Betriebe sollen ab Februar bei der NRW.Bank gestellt werden können. Dies geht aus einem Mittwoch vorgelegten Bericht der Landesregierung an den Wirtschaftsausschuss des Landtags hervor. Die Hilfen sollen im Einzelfall kleinen und mittleren Unternehmen helfen, die trotz Dezember-Soforthilfe und Strom- und Gaspreisbremse von besonders stark gestiegenen Mehrkosten für Strom und Gas betroffen sind. Der Bund stellt dafür bundesweit eine Milliarde Euro zur Verfügung. Auf Nordrhein-Westfalen entfallen knapp 211 Millionen Euro.

Continental hat Eckdaten vorgelegt und danach seine Erlös- und Gewinnziele erreicht. Ganz rund läuft es für den Dax-Konzern aber nicht, obwohl das Stammgeschäft mit Reifen etwas besser abschnitt als in Aussicht gestellt.

Automaten-Kommunikation oder Online-Konfigurieren gehören vielfach zum Alltag. Doch die Aufforderung „Bitte selber machen!“ hält auch an Ladenkassen, Fast-Food-Theken und Serviceportalen Einzug.

Bei zwischenstaatlichen Einrichtungen überprüft das Verfassungsgericht nur die Mindeststandards. Beim Europäischen Patentamt in München waren diese möglicherweise nicht überall gewährleistet.

Der Höhenflug der Gründerbranche ist erst einmal beendet. Bei Investoren sitzt das Geld für Start-ups nicht mehr so locker. Das trifft gerade Branchen, die in der Pandemie besonders angesagt waren. Experten erwarten weitere Entlassungen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für eine Reform der Unternehmenssteuern ausgesprochen. „Da ist eine Menge zu tun: Entrümpeln, erneuern und entlasten. Und wenn das Ziel ist, Investitionen anzureizen, insbesondere im Wettbewerb mit den USA, dann sind attraktive Abschreibungen das Mittel der Wahl“, sagte Wüst laut Staatskanzlei am Dienstagabend bei einem Neujahrsempfang der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer in Duisburg.

Die Befürchtung war groß, dass die Industriekonjunktur angesichts einer drohenden Gasmangellage einknicken könnte. Das ist nicht so gekommen. Viele Firmen rechnen dieses Jahr aber mit Rückgängen.