Alle Artikel zum Thema: Verkehr

Verkehr

Verdi will am Donnerstag und Freitag in einigen NRW-Großstädten den Nahverkehr bestreiken. Auch Stadtverwaltungen und Kitas sind mancherorts betroffen. Hintergrund ist der laufende Tarifstreit im Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen.

Zur Entlastung des Straßenverkehrs zwischen den Ballungsräumen Köln und Bonn plant die Autobahn GmbH des Bundes einen Tunnel unter dem Rhein. Dieser Vorschlag, die sogenannte Rheinspange 553, wurde am Mittwoch vorgestellt. Die insgesamt knapp acht Kilometer lange Trasse soll die auf beiden Seiten des Rheines gelegenen Autobahnen A555 und A59 verbinden und den Verkehr entlasten.

Die SPD droht dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) mit einem Untersuchungsausschuss im Landtag. Hintergrund seien offene Fragen zum „Desaster um die A45-Brücke rund um Lüdenscheid“, sagte Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD) am Mittwoch in Düsseldorf.

Bei einem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen in Hagen ist ein Mann schwer verletzt worden, der ausgerechnet in dem betroffenen Straßenbereich mit Kanalarbeiten befasst war. Der Arbeiter sei am Mittwoch zwischen dem Unfallauto und dem involvierten Lastwagen eingeklemmt worden und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Für den 60-Jährigen könne Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Seit Wochen gibt es in der Ampel-Koalition Streit um die Verkehrspolitik. Pläne von Verkehrsminister Wissing zum Straßen-Ausbau lehnen die Grünen strikt ab. Und fordern nun klare Aussagen von der SPD.

Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße in Niederkassel (Rhein-Sieg-Kreis) sind fünf Autoinsassen verletzt worden. Ein Wagen war in das Fahrzeug eines 38-jährigen gekracht, der gerade auf der Landstraße 269 wenden wollte, wie die Polizei in der Nacht zu Mittwoch mitteilte. Er und sein Beifahrer wurden durch den Aufprall schwer verletzt, der 20-jährige Fahrer des anderen Wagens und seine beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt.

Im öffentlichen Nahverkehr soll es noch in dieser Woche in mehreren NRW-Städten zu Warnstreiks kommen. Die Gewerkschaft Verdi habe die Beschäftigten in Wuppertal dazu aufgerufen, teilten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) am Dienstag mit.

Ein Auto rast in Fußgängergruppen, die zwischen Gedächtniskirche und Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin unterwegs sind. Erst ein Schaufenster stoppt die Fahrt. Nun steht ein 29-Jähriger vor Gericht.

Im Westerwald sollen erstmals Batteriezüge in den Pilotbetrieb gehen. Von Ende 2025 an sollen auf der grenzüberschreitenden Strecke zwischen dem hessischen Limburg, dem nordrhein-westfälischen Au (Sieg) und Siegen sowie zwischen Limburg in Hessen sowie Montabaur und Siershahn in Rheinland-Pfalz drei batteriebetriebene Züge fahren, wie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord am Dienstag mitteilte. Die Batteriezüge sollen drei Dieselfahrzeuge ersetzen und werden von Siemens Mobility gebaut.

Der aktuelle Winter mit seinen häufigen Wechseln zwischen Nässe und Frost könnte sich als fatal für die Straßen in Nordrhein-Westfalen erweisen. Hinzu komme die wachsende Verkehrsbelastung nach der Corona-Pandemie, teilte der ADAC Nordrhein am Dienstag in Köln mit. Der Automobilclub befürchtet eine erhebliche Zunahme von Schlaglöchern.

Wie stark und ab wann soll der Ausstoß schädlicher Abgase begrenzt werden? Diese Frage treibt Autoindustrie wie Umweltverbände um. Dass die Zukunft mittelfristig E-Fahrzeugen gehören soll, betonen alle.

Der Streit um schnellere Planungsverfahren tobt seit Wochen in der Ampel-Koalition. Verkehrsminister Wissing will das Autobahnnetz massiv ausbauen. Schienen-Verbände sehen dafür keinerlei Gründe.

Ein betrunkener Mann hat im Bahnhof von Troisdorf bei Bonn eine Frau ins Gleisbett gestoßen, weil er von ihr keine Zigarette bekam. Reisende hätten der verletzten Frau aus dem Gleisbett herausgeholfen, teilte die Bundespolizei am Montag in Köln mit. Die alarmierte Bundespolizei fand vor Ort einen Zeugen der eine auffällige rote Mütze des Täters beschrieb. Kurz nach dem Vorfall am Sonntagmorgen wurde ein betrunkener 30-jähriger Mann gestellt, auf den die Beschreibung passte.

Eine Regionalbahn der Linie 32 ist am Freitagabend in Essen mit einem Kühlschrank oder gar mehreren Kühlgeräten kollidiert. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei entdeckten laut einer Mitteilung an der Unfallstelle zwischen den Haltepunkten Essen-Dellwig und Essen-Bergeborbeck im Gleisbereich gleich 15 Kühlschränke sowie Trümmerteile von Kühlschränken. Die Küchengeräte seien von Unbekannten mutmaßlich auf und an die Gleise gelegt worden.

Ein 20 Jahre alter Falschfahrer hat auf der Autobahn 45 bei Siegen mit seinem Auto einen schweren Verkehrsunfall mit insgesamt sechs verletzten Menschen verursacht. Der 20-Jährige verließ laut einer Polizeimeldung mit seinem Wagen und drei weiteren Insassen die Raststätte Siegerland-Ost in Richtung Dortmund und wendete plötzlich auf dem Beschleunigungsstreifen in die entgegengesetzte Richtung. Aus der kam ein 27-Jähriger auf dem rechten Fahrstreifen und konnte die Kollision mit dem Falschfahrer nicht mehr verhindern.

Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, sind bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Jülich im rheinischen Braunkohlerevier zum Teil schwer verletzt worden. Laut einer Polizeimeldung vom Sonntag hat nach ersten Ermittlungen ein 80-Jähriger bei Gevelsdorf am Samstagnachmittag mit seinem Auto beim Einmünden auf eine Landesstraße einem von rechts kommenden Fahrzeug die Vorfahrt genommen. Nach der heftigen Kollision wurden der 75 Jahre alte Beifahrer des Unfallverursachers sowie die minderjährigen Kinder des 37 Jahre alten Unfallbeteiligten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der Unfallfahrzeuge erlitten den Angaben zufolge leichte Verletzungen.

Ein Autofahrer ist auf einer Landstraße im Kreis Kleve tödlich verunglückt. Der 61-Jährige war am Samstagnachmittag mit seinem Wagen auf der Kreisstraße 17 zwischen Weeze-Wemb und Kevelaer-Twisteden unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam er in einer langgezogenen Linkskurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb, wie die Polizei mitteilte.

Die Autobahn 3 bei Frankfurt gleicht einem Trümmerfeld. Mitten in der Nacht kommt es erst zu einem Auffahrunfall, dann krachen weitere Wagen in die Unfallstelle. Traurige Bilanz: Ein Toter und fünf Verletzte.

Auch viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg tauchen immer wieder Bomben bei Bauarbeiten auf. Ein aktueller Fall hatte Folgen auch für den Fernverkehr zwischen Karlsruhe und Basel.

Sechs Menschen sind bei einem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen in Steinfurt verletzt worden, einige von ihnen schwer. Nach ersten Erkenntnissen missachtete ein 39-Jähriger am Samstagmorgen die rote Ampel an einer Einmündung, wie die Polizei mitteilte. Dabei krachte er mit seinem Wagen, in dem insgesamt fünf Personen saßen, in ein von rechts kommendes Fahrzeug. Der ebenfalls 39 Jahre alte Autofahrer dieses Fahrzeugs war noch mit einem weiteren Insassen unterwegs.

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall in Bochum schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde der 64-Jährige am Freitag aus bislang ungeklärter Ursache von einem Auto erfasst, als es auf der Königsallee auf den rechten Fahrstreifen wechselte. Der Motorradfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu, er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der 60-jährige Autofahrer blieb unverletzt.

Bei zwei Unfällen im Kölner Osten haben sich am Freitagabend zwei Autos überschlagen, darunter ein Streifenwagen der Polizei. Zunächst war ein 22-Jähriger mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der leicht verletzte Fahrer wollte nach Angaben der Polizei vermutlich vom Unfallort flüchten, konnte jedoch von Beamten in der Nähe gestellt werden.

Mehr als ein Meter Neuschnee war vielerorts zuletzt herunter gekommen. Nun werden in den Bergen Sturmböen erwartet - die „besten Zutaten“ für Lawinengefahr also. Es gilt Warnstufe vier von fünf.

Ein auf dem Gleisbett festgefahrener Kleinbus ist in Minden vom einem Güterzug erfasst worden. Die 60 Jahre alte Fahrerin habe auf einer parallel zu den Bahnschienen verlaufenden Straße parken wollen und sei dabei versehentlich auf die Gleise gelangt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau habe sich dann entschlossen, Hilfe zu holen. „Bei ihrer Rückkehr musste die Mindenerin mit Erschrecken feststellen, dass es bereits zu einem Unfall mit einem Zug gekommen war“, hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Aktivisten der Klimaschutzbewegung Letzte Generation haben am Freitag den Straßenverkehr in der Nähe der Kölner Universität blockiert. Gegen 09.30 Uhr seien sieben Menschen auf der dreispurigen Universitätsstraße aufgetaucht, teilte ein Polizeisprecher mit. „Vier der Personen waren angeklebt und sind durch unsere Technische Einheit gelöst worden“, sagte er. „Wir waren schnell vor Ort und die Autos konnten zügig abgeleitet werden“.

Ein 17-Jähriger Autofahrer hat sich bei einem Unfall nach einem Fluchtversuch vor der Polizei schwer verletzt. Die Beamten wollten den Jugendlichen am Donnerstagabend am Ückendorfer Platz in Gelsenkirchen kontrollieren, als er ihnen mit seinem Wagen ohne Licht entgegenkam. Das teilte die Polizei am Freitagmorgen mit.

Bei einem Auffahrunfall in Hamminkeln-Wertherbruch (Kreis Wesel) sind sieben Menschen verletzt worden. Eine 52-jährige Frau sei auf ein Auto aufgefahren und habe den Wagen durch den Aufprall in ein weiteres davorstehendes Fahrzeug geschoben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 52-Jährige sei dabei schwer verletzt worden. Die insgesamt sechs Insassen in den beiden anderen Fahrzeugen wurden den Angaben nach leicht verletzt.

Ein Sattelzug ist auf der A 2 bei Herford Richtung Hannover von der Straße abgekommen und in eine Böschung gestürzt. Der Lkw sei auf der rechten Fahrzeugseite und dem Dach zum Liegen gekommen, teilte die Polizei in der Nacht zu Freitag mit. Der Fahrer wurde leicht verletzt und von der eintreffenden Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit. Der 41-Jährige gab an, von einer Windböe erfasst worden zu sein. Die Autobahn wurde in Richtung Hannover gesperrt, was zeitweise zu bis zu zwei Kilometer Stau verursachte.

Eigentlich sollten sie wegen einer Straßenblockade vor Gericht erscheinen, doch dann stellte sich heraus, dass zwei Klima-Aktivisten stattdessen nach Asien reisten. Der Flug sorgt nun für Kritik.

Mitten im Berufsverkehr kollidieren in Freiburg zwei Straßenbahnen. Unter den Verletzten sind auch Kinder. Ermittlungen zur Ursache des schweren Unfalls laufen - es war wohl eine Weiche falsch gestellt.

Die EU-Kommission will mit noch strengeren Vorschriften für Autobauer Menschen und Umwelt noch besser vor Abgasen schützen. Dort wo die Hersteller sitzen, regt sich aber parteiübergreifend Widerstand.

Knapp vier Jahre nach einem tödlichen Raser-Unfall in Moers westlich von Duisburg überprüft der Bundesgerichtshof (BGH) bereits zum zweiten Mal das Urteil gegen den hauptverantwortlichen Fahrer. Die Staatsanwaltschaft und die Familie des unbeteiligten Opfers wollen in Karlsruhe doch noch eine Verurteilung wegen Mordes erreichen. Das Urteil wird am 16. Februar verkündet, wie der Vorsitzende Richter zum Ende der Verhandlung am Donnerstag ankündigte. (Az. 4 StR 211/22)

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ist ein mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer in Mülheim an der Ruhr mit einem weiteren Auto kollidiert. Die 42 Jahre alte Fahrerin des zweiten Autos und ihr vier Jahre alter Sohn seien bei dem Zusammenstoß am Mittwochabend verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 39-jährige Unfallverursacher sei nicht verletzt worden.

Innovative Ansätze im Bereich Mobilität gibt es viele. Doch eine Studie zeigt: Die Umsetzung fällt vielen deutschen Großstädten noch schwer. Besonders gut läuft es aber in einer Stadt im Süden.

Eine Autofahrerin ist am Mittwochabend in Höxter mit ihrem Wagen weggerutscht und auf Bahngleisen gelandet. Die 49-Jährige sei leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach ersten Erkenntnissen hatte sie an einem Bahnübergang auf der Bundesstraße 64 die Kontrolle über ihr Auto verloren. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Ampel und kam im Gleisbett zum Stehen. Die Bahnstrecke wurde laut Polizeiangaben knapp zwei Stunden lang gesperrt.

Ein kräftiger Wintereinbruch mit viel Schnee hat viele Straßen in Bayern zu Rutschbahnen gemacht. Die Polizei hatte in der Nacht alle Hände voll zu tun. Derweil wächst in den Alpen die Lawinengefahr.

Die Grünen stemmen sich gegen einen massiven Autobahnausbau in Nordrhein-Westfalen. „Wer heute ernsthaft immer noch Autobahnen erweitern oder neue Flughäfen bauen will, wer Radwegeinfrastruktur aber nur als eine Randnotiz sieht, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“, sagte der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Tim Achtermeyer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Beim Abladen von Teer ist in Essen ein Lastwagen auf die Seite gekippt und gegen einen Baum gerutscht. Bei dem Unfall am Mittwochabend sei auch ein Strommast aus dem Boden gerissen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Nach ersten Erkenntnissen entstand hoher Sachschaden. Genaue Zahlen könne man noch nicht nennen, teilte der Sprecher mit. Der 51 Jahre alte Fahrer sei leicht verletzt worden. Warum der Lastwagen auf die Seite stürzte, war zunächst unklar.

Nach dem Wegfall der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen können Fahrgäste nun auch in ICEs und anderen Fernzügen wieder ohne Mund- und Nasenschutz reisen. Nach fast drei Jahren Corona entfällt die Tragepflicht ab diesem Donnerstag im Fernverkehr.

Auf der Autobahn 1 südlich von Münster (Köln-Bremen) müssen sich Autofahrer an diesem Wochenende auf längere Fahrzeiten einstellen. Für den dreispurigen Ausbau der Strecke zwischen den Anschlussstellen Münster-Hiltrup und Ascheberg wird die Autobahn von Freitag ab 22.00 Uhr bis Montag um 5.00 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Für den Abriss einer Brücke wird der Verkehr umgeleitet.

Die Blechschlangen auf den Autobahnen werden wieder länger. Nordrhein-Westfalen mit seinen vielen Pendlern ist das Bundesland mit den meisten Staus. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice könnten laut ADAC helfen. Am 14. September 2022 gab es in NRW 691 Staustunden.

Das 49-Euro-Ticket startet am 1. Mai. Das Kabinett hat dazu nun einen Gesetzentwurf durchgewunken. Nach einer Auswertung soll es ein erneutes Gesetzgebungsverfahren geben - der Preis könnte steigen.

Erst streikten in Großbritannien nur die Lokführer, später kamen die Postboten dazu. Doch was als Arbeitskampf in einzelnen Branchen begann, hat sich längst zu einem Flächenbrand entwickelt.

Mehr als zweieinhalb Jahre nach ihrer Einführung ist die Maskenpflicht im NRW-Nahverkehr Geschichte. Wer sich besonders schützen will, trägt freiwillig eine Maske. Am ersten Tag der neuen Freiheit waren Menschen mit und ohne Schutz unterwegs.

Eine umgestürzte mobile Pommesbude hat auf der Autobahn 44 im Kreis Soest einen kilometerlangen Stau verursacht. Ein 50-Jähriger, der die Pommesbude als Anhänger mit seinem Transporter zog, wollte am Dienstag bei Geseke auf die Autobahn auffahren. Das teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Durch starken Seitenwind sei der Anhänger dann umgekippt und habe die Fahrbahn blockiert. Die A44 war in Richtung Kassel für rund anderthalb Stunden gesperrt, der Fahrer wurde laut Polizeiangaben nicht verletzt.

Bei einem Unfall in Vreden (Kreis Borken) sind zwei Frauen in ihren Autos auf ein Feld geschleudert und schwer verletzt worden. An der Kreuzung der Bundesstraße 70 und Kreisstraße 19 soll eine 20 Jahre alte Frau einer 52-Jährigen die Vorfahrt genommen haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dadurch seien die beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung zusammengestoßen.

Ein 41 Jahre alter Lastwagenfahrer ist nach einem Unfall in Borken (Kreis Borken) im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilte, geriet der Mann mit seinem Sattelzug zunächst auf den Grünstreifen, durchfuhr einen Straßengraben und kam in einem angrenzenden Graben zum Stehen. Rettungskräfte befreiten den eingeklemmten Fahrer, der mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus kam. Dort starb er kurze Zeit später. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar.

Bei den Stellwerksmanipulationen in Leverkusen und im Ruhrgebiet ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Die Staatsanwaltschaft in Essen führe das Verfahren zu den vier bekannten Stellwerkmanipulationen, sagte am Dienstagabend ein Sprecher der Kölner Polizei. Die Ermittlungen auf polizeilicher Seite würden weiter vom Staatsschutz der Kölner Polizei geführt. Ein terroristischer Hintergrund könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden. Es werde auch noch weiter geprüft, ob zwischen dem Leverkusener Fall und den Vorfällen an Stellwerken in Essen-Kray, Essen-Stadtwald und Schwelm ein Zusammenhang bestehe. Laut den Ermittlungen hatten Unbekannte am Sonntag in einem Stellwerk der Bahn in Leverkusen mehrere Notausschalter betätigt und damit Teile des Schienennetzes stromlos gestellt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln am Montag mitgeteilt hatten. Als Folge davon hätten Züge vereinzelt automatisch gestoppt. Es sei zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gekommen. Ermittelt wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Hintergründe seien derzeit nicht bekannt, so die Behörden. Details zu den Attacken in Essen und Schwelm wurden nicht bekannt.

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einer Straßenbahn in Gelsenkirchen sind am Dienstag eine Mutter und ihre beiden Kinder verletzt worden. Nachdem die 32-jährige Autofahrerin aus ungeklärter Ursache auf die Bahn geprallt sei, sei das Auto auf einen Fahrradständer am Straßenrand geschoben worden, teilte die Polizei mit. Die Mutter, ihre zweijährige Tochter und ihr siebenjähriger Sohn kamen verletzt ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Die Unglücksstelle blieb zwischenzeitig gesperrt.

Der Streit mit einem Fahrgast hat einen Busfahrer im Sauerland so sehr abgelenkt, dass er in eine Hauswand gefahren ist. Drei Menschen wurden bei dem Unfall am Dienstag verletzt. Der Fahrgast hatte sich lautstark beschwert, dass der Bus nicht an einer Haltestelle gehalten hatte, obwohl er doch den Stop-Knopf gedrückt habe. Der 48-jährige Busfahrer ließ sich davon so sehr irritieren, dass er von der Fahrbahn abkam. Der Bus prallte gegen die Hauswand und musste abgeschleppt werden. Die drei Fahrgäste seien zum Glück nur leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Beim Zusammenstoß eines LKW mit einem nach einer Kollision am Seitenstreifen stehenden PKW auf der Autobahn 42 bei Herne ist ein 48-jähriger Autofahrer aus Bochum gestorben. Zuvor seien zwei Wagen dort zwischen den Ausfahrten Crange und Wanne kollidiert und am Seitenstreifen stehen geblieben, teilte die Polizei Münster am Dienstag mit. Als der 48-jährige Bochumer und der 23-jährige Gelsenkirchener ausstiegen, fuhr der Lastwagen auf.

„Immer größer“ - der Deutsche Städtetag kritisiert den ungebremsten Trend zum SUV. Für mehr Lebensqualität in den Städten sollten den Fahrern die Kosten fürs Parken und Fahren berechnet werden.

Nach erneuten Manipulationen an Bahn-Stellwerken fordert der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastruktur bessere Sicherheitsvorkehrungen. Es dürfe nicht länger hingenommen werden, dass in teilweise sehr alte Stellwerkhäuser einfach eingedrungen werden könne, sagte der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Holger Berens, am Dienstag im „Morgenecho“ von WDR 5.

Das Oberlandesgericht Hamm hat nach dem Unfalltod des serbischen Sängers Saban Saulic die Revision des Angeklagten nach einem Urteil des Landgerichts Bielefeld verworfen. Die Richter des 3. Strafsenats haben nach Auskunft eines OLG-Sprechers keine Rechtsfehler gefunden. Damit ist das Urteil rechtskräftig. Der Unfallfahrer muss für drei Jahre ins Gefängnis (Az: 3 RVs 64/22, Urteil vom 25. Januar 2023).

Die Landesregierung hat weitere zentrale Corona-Schutzmaßnahmen gestrichen. Sie appelliert an die Eigenverantwortung. Die Kontrollen der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen haben Millionen gekostet.

Erneut sollen Anlagen der Deutschen Bahn von Unbekannten manipuliert worden sein. Die mutmaßlichen Täter hätten ersten Erkenntnissen zufolge am Sonntag in einem Stellwerk der Bahn in Leverkusen mehrere Notausschalter betätigt und damit Teile des Schienennetzes stromlos gestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Köln am Montag mit. Als Folge davon hätten Züge vereinzelt automatisch gestoppt. Es sei zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gekommen. Die Polizei prüfe einen Zusammenhang mit weiteren Vorfällen am Sonntag an Stellwerken in Essen-Kray, Essen-Stadtwald und Schwelm. Es würden Zeugen gesucht. Ermittelt wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Hintergründe seien derzeit nicht bekannt, so die Behörden.

Eineinhalb Jahre nach der Hochwasserkatastrophe in der Eifel beginnen in Euskirchen die Vorbereitungen für den Neubau einer Brücke über die Erft. Das viel befahrene Bauwerk war im Juli 2021 durch die Flut unrettbar beschädigt worden. Ein Teil der Brücke ist bereits ersetzt. Am Montag und Dienstag, 30. und 31. Januar, gehen die Arbeiten am neu zu bauenden Teil weiter, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit.

Eigentlich ging es darum, für typischerweise steigende Corona-Zahlen in der kalten Jahreszeit gewappnet zu sein. Die Entwicklung war aber glimpflicher. Nun fallen Schutzvorgaben weg - nur noch nicht alle.

Der Ausbau von Deutschlands Verkehrsadern ist ein zentraler Streitpunkte der Ampel. Bundesverkehrsminister Volker Wissing fordert mehr Tempo beim Autobahnausbau - und stößt auf Widerstand bei den Grünen.

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf den geplanten Start des 49-Euro-Tickets im Mai fordern die Grünen in Nordrhein-Westfalen einen zusätzlichen Sozialtarif. Zwar sei das Ticket ein großer Schritt auf dem Weg zu kostengünstiger und klimafreundlicher Mobilität - für viele Menschen mit wenig Geld seien 49 Euro monatlich aber immer noch viel zu viel, sagte Grünen-Landtagsfraktionschefin Verena Schäffer der „WAZ“ (Montagsausgabe). Begleitend zum 49-Euro-Ticket brauche es deshalb ein bezahlbares Sozialticket, „damit gerade Menschen, die Sozialleistungen beziehen, nicht auf der Strecke bleiben“, mahnte Schäffer.

Eine Autofahrerin ist auf der A44 nahe Alsdorf bei Aachen verunglückt und schwer verletzt worden. Aus zunächst ungeklärter Ursache hatte die Frau laut Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen die Kontrolle über ihr Auto verloren und war im Grünstreifen der Autobahn gelandet. Sie wurde schwer verletzt, von Notarzt und Rettungsdienst an der Unfallstelle versorgt und kam ins Krankenhaus. Andere Fahrzeuge waren nach ersten Erkenntnissen nicht an dem Unfall beteiligt. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 1 bei Hagen-Volmarstein sind vier junge Menschen schwer verletzt worden - eine 22-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Die ebenfalls 22 Jahre alte Fahrerin des Autos hatte in der Nacht zum Sonntag aus zunächst ungeklärter Ursache beim Überholen auf der linken Spur die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Das Auto fuhr demnach in die seitlich aufragende Böschung und überschlug sich mehrfach. Die vier Insassen wurden eingeklemmt und mussten befreit werden. Die Fahrerin, eine 20-Jährige und ein 21-Jähriger wurden schwer verletzt, die 22-Jährige Beifahrerin lebensgefährlich. Alle kamen in Krankenhäuser.

Ein 19 Jahre alter Fahranfänger ist in der Nacht zu Sonntag in Bünde (Kreis Herford) mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben vom Sonntag in einer Rechtskurve auf einer Landstraße. Warum der 19-Jährige aus Bielefeld dort die Kontrolle über seinen Kleinwagen verloren hatte und über die Gegenfahrbahn hinaus gegen den Baum geschleudert war, stand demnach aber noch nicht fest. Ein Zeuge alarmierte die Rettungskräfte, die den Verletzten bargen und in ein Krankenhaus brachten.

Ein 64 Jahre alter Fußgänger ist in Köln-Neuehrenfeld auf der Straße von einem Auto angefahren worden und an seinen Verletzungen gestorben. Der Mann sei auf die Fahrbahn getreten, ein 55 Jahre alter Autofahrer habe nicht mehr bremsen können und ihn frontal erfasst, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Bei dem Unfall am Samstagabend wurde der 64-Jährige so schwer verletzt, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb. Der Autofahrer erlitt der Sprecherin zufolge einen Schock. Die Unfallstelle blieb mehrere Stunden gesperrt. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

Noch vor der Befragung von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zur gesperrten Rahmedetal-Brücke im Verkehrsausschuss des Landtags ist im Hintergrund ein Streit entbrannt. Der Ex-Verkehrsminister Wüst hat für eine Sondersitzung am 13. Februar zugesagt. Die Opposition will ihn aber schon vorher vor den Ausschuss zitieren.

Eine Person, die auf einen fahrenden Güterzug aufgesprungen sein soll, hat am Samstagabend einen Großeinsatz in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ausgelöst. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte, hatten Zeugen beobachtet, wie ein Mensch im Bahnhof Troisdorf von einem Bahnsteig auf einen langsam fahrenden Güterzug aufgesprungen war. Die Zeugen verständigten die Polizei, die unter anderem mit einem Hubschrauber nach der Person suchte. Gegen 22.00 Uhr wurde der Einsatz den Angaben nach erfolglos beendet. Die Deutsche Bahn meldete zahlreiche Verspätungen in der Region. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

Ein Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen bei einem Unfall in Geldern (Kreis Kleve) lebensgefährlich verletzt worden. Der 18-Jährige war aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Wagen zunächst nach rechts von der Straße abgekommen und streifte einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und krachte wieder gegen einen Baum. Dann landete der Wagen in einem Bachlauf und der Fahrer wurde eingeklemmt.

Drei Menschen sind am späten Freitagabend bei einem Autounfall in Warendorf zum Teil schwer verletzt worden. Eine 63-Jährige übersah nach Polizeiangaben im Bereich einer Kreuzung das Fahrzeug eines vorfahrtsberechtigten 60-Jährigen. Beim Zusammenstoß der beiden Autos wurde der Mann schwer verletzt. Er wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Seine gleichaltrige Frau, die mit im Wagen saß, und die andere Autofahrerin kamen mit leichten Verletzungen davon.

Bei einem verdächtigen Gegenstand am Bahnhof in Marl-Sinsen hat es sich um eine Attrappe gehandelt. Die Polizei hatte am Freitagabend wegen des Gegenstandes und eines herrenlosen Koffers den Bahnhof abgesichert, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Sperrung wurde demnach am frühen Samstagmorgen wieder aufgehoben und auch der Straßen- und Bahnverkehr wieder freigegeben. Zwischenzeitlich mussten einige Bewohner ihre Wohnungen verlassen.

Ein Motorrollerfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto zwischen Delbrück (Kreis Paderborn) und Rietberg (Kreis Gütersloh) schwer verletzt worden. Ein 19-jähriger Autofahrer hatte am Freitagabend nach Angaben der Polizei beim Linksabbiegen an einer Einmündung zur B64 die Vorfahrt des 54-Jährigen missachtet. Durch die Kollision der beiden Fahrzeuge wurde der Rollerfahrer etwa 20 Meter durch die Luft geschleudert. Er wurde per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch der Autofahrer kam nach einer ersten notärztlichen Behandlung vor Ort in eine Klinik. Die Unfallstelle war für mehr als vier Stunden gesperrt.

Wegen der gesperrten Rahmede-Brücke muss sich die Landesregierung viel Kritik anhören. In einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses soll das Thema nochmals besprochen werden. Der Regierungschef will dann mit dabei sein.

Bund und Länder haben sich auf einen Start des 49-Euro-Monatstickets im Nahverkehr zum 1. Mai geeinigt. Das sagte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) als Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz am Freitag nach der Sitzung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Es steht noch die Zustimmung der EU-Kommission aus.

Sollten Senioren ab einem bestimmten Alter zu einem Fahreignungstest verpflichtet werden? Über diese Frage wird immer wieder diskutiert. Nun gibt es eine Studie aus Japan, die für die Tests spricht.

Die Sondersitzung des Verkehrsausschusses zur gesperrten Rahmedetalbrücke wird wohl erst am 13. Februar stattfinden. Der Ausschussvorsitzende Matthias Goeken (CDU) bestätigte der dpa, dass der Termin angepeilt werde. Er liegt in der sitzungsfreien Zeit des Landtags. Der Verkehrsausschuss hätte eigentlich bereits am 1. Februar tagen können - die Direktorin der Autobahn GmbH Westfalen ist zurzeit aber im Urlaub. Sie soll im Ausschuss Rede und Antwort stehen.

Ein Autofahrer ist in Sendenhorst (Kreis Warendorf) von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und tödlich verletzt worden. Die Ursache und die Identität des Mannes seien noch unklar, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen. Er sei am Donnerstagabend mit schweren Verletzungen in seinem stark beschädigten Wagen eingeklemmt und von Rettungskräften geborgen worden, hieß es in einer Mitteilung. Trotz Reanimationsversuchen sei der Mann noch an der Unfallstelle gestorben.

Beim geplanten 49-Euro-Monatsticket im Nahverkehr könnte es einen Rabatt auf Jobtickets geben. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) als Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz der Länder sagte der Deutschen Presse-Agentur, Bund und Länder diskutierten für Jobtickets derzeit eine eigene Regelung. Firmen könnten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Ticket dann vergünstigt anbieten, wenn sie sich an den Kosten beteiligen.

In mehreren Bundesländern führt winterliches Wetter zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen. Verkehrsteilnehmer sollten sich an vielen Orten Deutschlands weiter auf Glätte einstellen, mahnt die Polizei.

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat mit einem Urteil die Notwendigkeit für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs betont. Der Anwohner einer neuen Stadtbahnlinie in Düsseldorf hatte gegen den Bau geklagt. Die neue Linie soll vom Freiligrathplatz nahe des Messegeländes im Norden der Stadt bis zum Flughafen Düsseldorf führen. Das OVG wies die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf aus dem Jahr 2019 ab, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Das Urteil ist nicht noch nicht rechtskräftig. Der Kläger kann Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegen.