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Abschieds-Niederlage für Khedira: 1:2 bei Hoffenheim

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Samstag, 22. Mai 2021 - 17:45 Uhr

von Von Eric Dobias, dpa

dpa Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim hat Sami Khedira ein Erfolgserlebnis zum Abschied von der großen Fußball-Bühne verwehrt.

Hoffenheims Sargis Adamyan (l) erzielt gegen Hertha-Schlussmann Schwolow den Treffer zum 1:1-Ausgleich. Foto: Uli Deck/dpa

Im letzten Spiel seiner erfolgreichen Karriere kassierte der frühere Fußball-Weltmeister mit Hertha BSC eine 1:2 (1:0)-Niederlage. Vladimir Darida brachte die Berliner in der 43. Minute zwar in Führung, doch Sargis Adamyan (49.) und Andrej Kramaric (90.+1) drehten nach dem Wechsel die Partie.

Bei seinem letzten Bundesliga-Auftritt durfte Khedira die Berliner noch einmal als Kapitän aufs Feld führen. Hertha-Trainer Pal Dardai hatte dem Weltmeister von 2014 die Abschiedsvorstellung versprochen. In der 74. Minute ging Khedira mit Tränen in den Augen unter dem Beifall seiner Teamkollegen, die ein Spalier bildeten, vom Rasen. Neun von 15 möglichen Spielen absolvierte er bei seiner vom Klassenerhalt gekrönten Berliner Halbjahres-Mission.

Insgesamt veränderte Dardai seine Startelf gegenüber dem 0:0 gegen den 1. FC Köln in der Vorwoche auf sechs Positionen. Sein Rotationsprinzip setzte er damit auch nach der geglückten Rettung fort. Die Gäste waren auch gleich gut im Spiel. Nemanja Radonjic (8.) bot sich die Chance zur frühen Führung, doch er scheiterte an TSG-Torwart Philipp Pentke. Auf der Gegenseite landete ein Lupfer von Ihlas Bebou (11.) nur auf dem Netz.

In einer munteren Partie übernahmen die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit mehr und mehr die Kontrolle. Hertha geriet nun stärker unter Druck und hatte Glück, als Pavel Kaderabek (30.) den Ball freistehend knapp über das Tor schoss. Auch Kramaric (39.) blieb ein Erfolgserlebnis zunächst verwehrt. Der Kroate scheiterte mit einem Schuss aus 20 Metern an Hertha-Keeper Alexander Schwolow.

Kurz vor der Pause schlugen dann die Berliner wie aus dem Nichts eiskalt zu. Marvin Plattenhardt setzte sich auf dem linken Flügel gekonnt durch, seine Flanke verwandelte der völlig freistehende Darida aus Nahdistanz per Kopfball. Der Tscheche hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit beinahe einen Doppelpack geschnürt, doch sein Schuss landete nur am Pfosten.

Das rächte sich umgehend, denn fast im Gegenzug traf Adamyan zum Ausgleich. Ryan Sessegnon hatte den Treffer mit einem Sturmlauf auf dem linken Flügel und einer präzisen Hereingabe mustergültig vorbereitet. In der Folge lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Die größten vergaben der eingewechselte Dodi Lukebakio für die Hertha und Kaderabek für Hoffenheim. Als sich alle schon auf ein Remis einrichteten, traf Kramaric zum Sieg für die TSG.

© dpa-infocom, dpa:210522-99-705081/3

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