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Fußball

Batshuayi nach BVB-Debüt: „Traum für alle Beteiligten“

Fußball

Sonntag, 4. Februar 2018 - 10:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Von Pierre-Emerick Aubameyang redete kaum noch jemand. Dabei hatte es Michy Batshuayi eigentlich nur fast so gut gemacht wie sein Vorgänger.

Schlug bei seinem ersten Einsatz im BVB-Trikot gleich doppelt zu: Neuzugang Michy Batshuayi. Foto: Marius Becker

Der Gabuner Aubameyang, jetzt kein Schwarz-Gelber mehr, sondern Fußballprofi beim FC Arsenal, hatte bei seinem Debüt im Trikot von Borussia Dortmund am 10. August 2013 drei Tore erzielt. Bei „Batsman“, wie sich Batshuayi selbst gern bezeichnet, waren es am Freitag nur zwei: zum 1:0 in der 35. und zum 2:1 in der 62. Minute. Sogar ein drittes hatte der 24-Jährige noch erzielt, doch es wurde nach Videobeweis wegen Abseits zu Recht nicht anerkannt.

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Der Einstand des Belgiers nach nur zwei Tagen beim BVB sei „ein Traum für alle Beteiligten“, befand Trainer Peter Stöger bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Und dieser Traum hatte noch eine kleine Episode: Den Siegtreffer zum 3:2 durch André Schürrle legte Batshuayi auf und ermöglichte damit dem Weltmeister sein erstes Bundesligator seit fast einem Jahr.

Dabei lernten sich Schürrle und Batshuayi erst direkt vor dem Anpfiff kennen. „Wir haben uns kurz vor dem Spiel zum ersten Mal kurz unterhalten“, berichtete Schürrle: „Ich habe ihn gefragt, wie er die Bälle gerne hätte.“ Das Zusammenspiel klappte erstaunlich gut. Und so stellte der ob des Endes seiner langen Nicht-Treffer-Serie sichtlich erleichterte Schürrle nach 94 Minuten teilweise dramatischen Minuten fest: „Für's erste Mal hat es schon sehr gut geklappt. Es hat viel Spaß gemacht. Ich glaube, das kann was werden.“ Von ihm selbst sei durch den Treffer „eine Menge Ballast abgefallen“.

Der bis zum Saisonende vom FC Chelsea ausgeliehene Batshuayi hatte derweil eine ganz lapidare Erklärung, warum es zwischen ihm und dem BVB gut passt: „Schwarz und Gelb - das sind meine Lieblingsfarben. Denn ich liebe Batman und Spongebob.“ Auch in Sachen Exzentrik steht der Youngster mit den wilden Rastas Aubameyang nur in wenig nach. Auch deshalb war der Vorgänger am Freitagabend kaum noch ein Thema.


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