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Corona-Sorgen in Premier League: Trainer-Krisentreffen

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Freitag, 17. Dezember 2021 - 18:55 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa London. Die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zwingt die Trainer der englischen Premier League zu einem Krisentreffen. Die Manager der Fußballclubs wollen am kommenden Montag die sich zuspitzende Situation erörtern.

Aston-Villa-Trainer Steven Gerrard (l): „Es gibt viele Sorgen und unbeantwortete Fragen.“. Foto: Jon Super/AP/dpa

Corona hat bereits zur Verlegung jedes zweiten Spiels an diesem Wochenende geführt; außerdem mussten sich namhafte Profis in Isolation begeben und stehen ihren Vereinen in den Partien zum Jahresende nicht zur Verfügung.

„Es gibt viele Sorgen und unbeantwortete Fragen“, sagte Steven Gerrard, Trainer von Aston Villa. „Deshalb hat die Premier League für Montag die Möglichkeit geschaffen, dass die Trainer zusammenkommen. Ich hoffe, das wird für Klarheit sorgen.“

Der FC Brentford musste sein Trainingsgelände wegen eines Corona-Ausbruchs schließen. Dem FC Watford und Norwich City stehen wegen zahlreicher Corona-Fälle im Team nicht mehr genug Profis für das nächste Spiel zur Verfügung. Und auch bei Leicester City geht nichts mehr. Es drohen weitere Ausfälle.

Auch Werner positiv getestet

Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass auch die Chelsea-Profis Timo Werner, Romelu Lukaku, Callum Hudson-Odoi und Ben Chilwell positiv auf das Virus getestet wurden. Kai Havertz fühlte sich laut Coach Thomas Tuchel unwohl und wurde als Vorsichtsmaßnahme trotz negativen PCR-Tests nicht für die Partie am Donnerstag gegen den FC Everton (1:1) aufgestellt. Für die Sonntagspartie bei den Wolverhampton Wanderers ist er wieder vorgesehen.

„Im Moment sind wir glücklich, dass Kai Havertz mehr als ein negatives Resultat hat, so dass er zurück im Training ist“, sagte Tuchel und verdeutlichte die schwierige Personallage: „Wenn du erstmal Spieler hast, die wegen Corona ausfallen, dann fallen sie für zehn Tage aus und zehn Tage im Dezember heißt ein Minimum von drei Spielen. Das wirft einige Probleme auf, die man lösen muss.“

© dpa-infocom, dpa:211217-99-426808/2

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