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Fußball

Coronakrise: Paderborn besonders betroffen - und gelassen

Fußball

Dienstag, 17. März 2020 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Paderborn. Fußball-Bundesligist SC Paderborn geht mit der Coronakrise aktuell sehr gelassen um - obwohl der Tabellenletzte davon bereits besonders betroffen ist und von einem möglichen Saisonabbruch besonders betroffen wäre.

Martin Przondziono, Sport-Geschäftsführer des SC Paderborn. Foto: David Inderlied/dpa

„Als kleinerer Verein, der nicht so viele Rücklagen hat, können wir auf Dauer natürlich größere Probleme bekommen“, sagte Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono im ARD-Morgenmagazin. „Aber wir wollen die Dinge erst einmal analysieren und schauen, welche Hebel wir ansetzen können. Wir haben im Hintergrund viele Besprechungen mit den Geschäftsführern und den Gremien. Welche Möglichkeiten haben wir, welche brauchen wir?“

Die Paderborner beklagten in der vergangenen Woche den ersten Coronafall in der Bundesliga, als der deutsche U21-Nationalspieler Luca Kilian positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet wurde. Seitdem ist die komplette Mannschaft des Aufsteigers für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne. Sollte der Spielbetrieb wider Erwarten am 3. April fortgesetzt werden können, würde dem Abstiegskandidaten diese Zeit als Vorbereitung fehlen. Trainer Steffen Baumgart macht sich über den körperlichen Zustand seiner Spieler dennoch keine Sorgen.

„Ich glaube schon, dass die Jungs fit bleiben“, sagte der 48-Jährige in einem Podcast des RBB und erinnerte an seine eigene Zeit als Bundesliga-Profi. „Wir haben damals den einen oder anderen Trainingsplan liegen lassen. Die Jungs heute sind so diszipliniert, dass sie mit den Trainingsplänen wirklich auch arbeiten. Der Zustand der Mannschaft wird nicht so sein, dass alles zusammenbricht.“

Baumgart hofft darauf, dass die aktuelle Saison noch zu Ende gespielt werden kann. „Wir sind sportlich im Moment Letzter der Tabelle, haben aber noch die Möglichkeit, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Ich würde das gerne sportlich gelöst haben“, sagte er.

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