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Darüber spricht die Liga: Klinsmann vs Favre

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Freitag, 29. November 2019 - 05:18 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Jürgen Klinsmann gegen Lucien Favre: Wenn Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga auf Borussia Dortmund trifft, stehen die beiden Trainer im Blickpunkt.

Gelingt Jürgen Klinsmann bei Hertha ein erfolgreiches Trainer-Debüt, dürfte es für BVB-Coach Favre eng werden. Foto: Andreas Gora/dpa

Gelingt dem Ex-Bundestrainer Klinsmann ein erfolgreiches Debüt auf der Berliner Bank, dürfte es für den heftig in der Kritik stehenden BVB-Coach Favre eng werden. Der FC Bayern ist indes schon einen Schritt weiter. Unter Kovac-Nachfolger Hansi Flick gelang die Trendwende, gegen Bayer Leverkusen soll der fünfte Pflichtspielsieg in Serie folgen - möglichst mit weiteren Toren von Robert Lewandowski.

DEBÜT: Zehn Jahre nach seinem glücklosen Engagement beim FC Bayern ist Klinsmann zurück auf der großen Bundesliga-Bühne. Der 55-Jährige hat bei der kriselnden Hertha den Trainerposten übernommen, nachdem er erst vor gut drei Wochen in den Aufsichtsrat gewählt worden ist. „Wenn du A sagst, also Aufsichtsrat, musst du auch B sagen“, sagte Klinsmann, der den Club erst einmal ins gesicherte Mittelfeld führen soll. Dafür hat er wie schon bei seinen vorherigen Stationen ein großes Team an Experten mitgebracht: Alexander Nouri und Markus Feldhoff als Co-Trainer, Andreas Köpke als Torwart-Trainer, Werner Leuthard als Fitness-Coach und Arne Friedrich als Performance Manager. Erste Bewährungsprobe: das Heimspiel gegen den BVB.

DRUCK: Die Maßgabe ist klar. „Worte allein helfen nicht, jetzt brauchen wir die entsprechende Leistung und die Ergebnisse“, sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Nach den alarmierenden Auftritten beim FC Bayern (0:4) und gegen den SC Paderborn (3:3) sowie der Champions-League-Pleite beim FC Barcelona (1:3) muss Favre liefern, sonst dürfte der fünfte Trainerwechsel in der Liga bevorstehen. „Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen. Ich habe Vertrauen“, betonte Favre und klang dabei nicht wirklich überzeugt.

TORE: 16 Tore in der Bundesliga, zehn Treffer in der Champions League - Robert Lewandowski trifft in diesen Tagen, wie er will. Nach seinem Viererpack gegen Roter Stern Belgrad soll nun Bayer Leverkusen den Superlauf des Polen zu spüren bekommen. „Das Wichtigste ist, dass wir Spaß haben“, sagt Lewandowski. Den hatten die Bayern-Fans zuletzt wieder zur Genüge. Vier Siege und 16:0 Tore unter Interimscoach Hansi Flick. Die Bilanz des Kovac-Nachfolgers könnte kaum besser sein.

VERLIEREN VERBOTEN: Nach dem verpatzten Debüt in Leipzig soll die neue sportliche Führung beim 1. FC Köln vor eigenem Publikum den ersten Erfolg bringen. Der neue Trainer Markus Gisdol und der neue Sportdirektor Horst Heldt wissen um den Ernst der Lage. Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg beträgt der Vorsprung zu den rettenden Plätzen bereits vier Zähler. „Ziel muss es sein, dass die Gegner wieder Angst haben, hierherzukommen“, sagte Heldt.

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