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Der 10. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

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Freitag, 4. Dezember 2020 - 15:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Der 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird mit dem Berliner Stadtderby Hertha BSC gegen 1. FC Union eröffnet. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Freiburgs Trainer Christian Streich will gegen die Gladbacher punkten. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Freiburger haben seit dem ersten Spieltag nicht mehr gewonnen und suchen einen Ausweg aus der Misere. Gladbach dagegen will den Anschluss an die Europapokal-Plätze halten.

STATISTIK: Freiburg ist seit einer 1:3-Niederlage in der 2. Liga (07/08) gegen die Borussia seit zehn Spielen zu Hause ungeschlagen.

PERSONAL: Die Gladbacher müssen weiter auf den verletzten Innenverteidiger Elvedi verzichten. Weil auch Jantschke auszufallen droht, könnten sich die Probleme in der Abwehr verstärken.

BESONDERES: Gladbach hat zuletzt im März 2002 ein Bundesliga-Spiel in Freiburg gewonnen. Damals hatte Arie van Lent den 1:0-Siegtreffer erzielt.

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Eintracht kommt mit ihrer Remis-Serie in der Tabelle nicht voran. Für Dortmund bietet sich mit einem Sieg die Chance, an die Spitze mit Bayern und Leipzig heranzurücken.

STATISTIK: In Frankfurt tut sich Dortmund seit Jahren schwer. Der bis dato letzte Liga-Sieg des BVB in der Mainmetropole gelang im September 2013.

PERSONAL: Offen ist, ob SGE-Coach Hütter auch gegen Dortmund zwei Stürmer auflaufen lässt. Dortmunds Torjäger Haaland fehlt verletzt, bei Hummels besteht noch Hoffnung auf einen Einsatz.

BESONDERES: Der 16 Jahre junge Youssoufa Moukoko könnte durch den Haaland-Ausfall erstmals in die Startelf der Borussia rücken.

1. FC Köln - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit dem 2:1 in Dortmund ging für Köln eine Negativserie von zuvor 18 Spielen ohne Sieg zu Ende. Die Wolfsburger rangieren auf Platz fünf - die bisher beste Saisonplatzierung.

STATISTIK: 13 Erfolgen der Wolfsburger stehen nur sechs Siege der Kölner gegenüber. Neun Partien endeten mit einem Unentschieden.

PERSONAL: Köln muss ohne Hector, Kainz und Czichos planen. Fraglich ist Innenverteidiger Mere. Den Gästen fehlen Mehmedi und Kapitän Guilavogui. Dafür kehrt Stürmer Ginczek in den Kader zurück.

BESONDERES: Wolfsburg ist nach neun Spieltagen noch unbesiegt. Die ersten zehn Partien einer Bundesliga-Saison überstanden die Norddeutschen noch nie ohne Niederlage.

Arminia Bielefeld - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der Vorletzte trifft auf den nur einen Punkt besseren Drittletzten. Bielefeld hat die vergangenen sieben Partie verloren. Dagegen verspüren die Mainzer nach zuletzt fünf Punkten aus drei Spielen Aufwind.

STATISTIK: Zwei der bisherigen sechs Liga-Duelle gewannen die Ostwestfalen. Darüber hinaus gab es drei Remis und einen Mainzer Sieg.

PERSONAL: Die Arminia muss auf Abwehrspieler Pieper verzichten. Den Mainzern fehlen Öztunali, Mwene und Szalai.

BESONDERES: In den sechs Bundesliga-Duellen zwischen beiden Teams fielen nur acht Tore. Einen solch geringen Schnitt - 1,3 Treffer pro Spiel - gibt es bei keiner anderen Paarung in dieser Saison.

FC Bayern München - RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Tabellenführer Bayern kann Leipzig bei einem Sieg auf fünf Punkte distanzieren. Gewinnen hingegen die Gäste, sind sie Spitzenreiter.

STATISTIK: Leipzig gewann nur eines der acht Bundesliga-Duelle gegen die Bayern, in München erzielten die Sachsen noch nie ein Tor. Zuletzt gab es in der Liga aber drei Unentschieden in Folge.

PERSONAL: Die in Madrid geschonten Neuer, Lewandowski und Goretzka kehren zurück, Tolisso fehlt. Bei Leipzig ist der zuletzt aus privaten Gründen fehlende Nkunku wieder dabei.

BESONDERES: Für Bayern-Coach Flick ist es das 34. Bundesliga-Spiel als Trainer. Für ihn endet damit praktisch eine Saison. 86 Punkte aus 33 Spielen sind Bestwert.

Werder Bremen - VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Werder und der VfB liegen mit jeweils elf Punkten im Mittelfeld der Bundesliga. Werder hat allerdings zuletzt sechs Spiele in Serie nicht gewonnen, der VfB fünf.

STATISTIK: 104 Mal trafen Werder und Stuttgart in der Bundesliga bisher aufeinander. 35 Mal siegten die Bremer, der VfB gewann noch ein Spiel mehr. 33 Partien endeten unentschieden.

PERSONAL: Bei Bremen fehlt Möhwald mit einer Gelb-Rot-Sperre, Mbom wegen seiner fünften Gelben Karte. Rashica und Füllkrug sind verletzt. Beim VfB fällt Mittelfeldspieler Didavi aus. Stürmer González und Defensivspieler Karazor sind fraglich.

BESONDERES: Stuttgart wartet seit September 2006 auf einen Sieg in Bremen. Damals gewann der VfB mit 3:2 und wurde am Ende der Saison deutscher Meister.

FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Schalke braucht als Tabellen-Letzter dringend ein Erfolgserlebnis. Bayer ist noch ungeschlagen und kann sich weiter oben festsetzen.

STATISTIK: Schalke ist nun schon seit 25 Bundesliga-Spielen ohne Sieg und hat in neun Saison-Partien schon 28 Gegentore kassiert. Bayer feierte zuletzt drei Auswärtssiege in Serie.

PERSONAL: Beide Teams haben Personalprobleme. Bei Schalke drohen die Torhüter Rönnow und Fährmann sowie Kabak und Oczipka auszufallen. Bei Bayer könnte Tapsoba nach Corona-Pause in die Abwehr rücken. Jedvej ist wieder fit, Alario und Sven Bender sind fraglich.

BESONDERES: Sollten Rönnow und Fährmann ausfallen, müsste der Österreicher Michael Langer bei Schalke das Tor hüten. Der 35-Jährige hat sein bislang einziges Bundesliga-Spiel im März 2007 für den VfB Stuttgart bestritten.

TSG Hoffenheim - FC Augsburg (Montag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim ist seit sieben Liga-Spielen sieglos, auch Augsburg hat keine der vergangenen drei Partien gewonnen.

STATISTIK: Augsburg verlor drei der vergangenen vier Duelle mit den Kraichgauern. Einen Sieg in Sinsheim gab es überhaupt erst einmal, seit beide Clubs in der Bundesliga spielen.

PERSONAL: Seine zuletzt aufgebotene Europa-League-Elf wird TSG-Coach Hoeneß wohl wieder auf einigen Positionen verändern. Rot-Sünder Geiger sitzt das erste von drei Spielen Sperre ab.

BESONDERES: Um genügend Pause zwischen den Europa-League-Spielen zu haben, spielt Hoffenheim schon zum zweiten Mal in dieser Saison am Montag.

© dpa-infocom, dpa:201204-99-573714/2

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