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Fußball

Die DFB-Spieler in der Einzelkritik

Fußball

Freitag, 23. März 2018 - 22:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und Spanien trennten sich im WM-Testspiel in Düsseldorf 1:1. So schlugen sich die DFB-Profis:

DFB-Keeper Marc-André ter Stegen machte ein gutes Spiel. Foto: Federico Gambarini

ter Stegen: Chancenlos beim 0:1. Die derzeitige Nummer eins spielte stark und konzentriert. Reagierte sensationell gegen Isco (56.).

Kimmich: Seine rechte Seite bekam der Münchner nicht immer dicht, vor allem gegen Isco mit Problemen. Verbessert nach der Pause.

Boateng: Stand besser als sein Nebenmann Hummels, ließ sich im Zweikampf nur selten überlisten. Stabilster Defensivspieler.

Hummels: Erst schwach: Stellungsfehler beim Tor, viele Fehlpässe. Haderte mit sich selbst. Steigerte sich, köpfte auf die Latte (67.).

Hector: Beim DFB-Comeback mit einem Signal, sein Schuss ging knapp vorbei (9.). Doch die Defizite waren noch deutlich, zu viele Fehler.

Khedira: Wehrte sich als einer der Ersten, hielt mit Physis dagegen. Gegen die leichtfüßigen Gäste etwas hölzern. Angeschlagen raus.

Kroos: Der Real-Madrid-Star blieb zunächst im Sparmodus. Verteilte dann besser die Bälle. Hätte fast noch das 2:1 eingeleitet.

Müller: Gereizt vom spanischen Ballzauber setzte er Signale, dann traf er aus 22 Metern. Nach einem Jahr Pause sein 38. DFB-Tor.

Özil: Kam lange nicht ins Spiel. Doch dann leitete er die besten Aktionen und den Ausgleich ein. Wurde knapp geblockt (50.).

Draxler: Zu selten zeigte er seine Dynamik wie kurz nach der Pause. Die Gefährlichkeit konnte der Wahl-Franzose nur andeuten.

Werner: Presste mit Geschwindigkeit und war gefährlichster Deutscher. Schoss knapp am Pfosten vorbei (9.), einige Male Pech im Abschluss.

Gündogan: Ersetzte Khedira. Der Mittelfeldmann zwang sofort Spaniens Keeper de Gea zu einer Superparade (57.). Brachte Sicherheit.

Sané: Der Offensivspieler durfte noch 22 Minuten ran. Forderte den Ball, verdribbelte sich aber zu oft. Die letzte Konsequenz fehlte.

Goretzka: Der Schalker musste 80 Minuten auf seinen Einsatz warten. Sicherte als Mittelfeldmann vor allem mit das Unentschieden.

Gomez: Der Stuttgart-Rückkehrer bekam noch sechs Länderspiel-Minuten. Fast wäre er noch zur Chance zum finalen Abschluss gekommen (89.)

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