Die Dienstagsspiele des 28. Spieltag im Bundesliga-Telegramm

dpa Düsseldorf. Die Partie Borussia Dortmund gegen Bayern München ist zweifelsohne das Highlight des 28. Bundesliga-Spieltags.

Die Dienstagsspiele des 28. Spieltag im Bundesliga-Telegramm

Fehlt dem FC Bayern im Topspiel bei Borussia Dortmund: Thiago. Foto: Tom Weller/dpa

Hier der Überblick über alle Spiele am Dienstag:

Borussia Dortmund - Bayern München (Dienstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Zweiter gegen Erster - das Duell der Branchenriesen wird auch diesmal zu einem echten Spitzenspiel. Bei vier Punkten Rückstand steht der BVB mehr unter Druck als der FC Bayern.

STATISTIK: Lediglich zwei der vergangenen elf Partien konnte der BVB für sich entscheiden. In diesem Zeitraum gab es acht Niederlagen und ein Remis. In der Gesamtbilanz liegen die Bayern bei 101 Spielen mit 47 Siegen, 29 Unentschieden und 25 Niederlagen ebenfalls vorn.

PERSONAL: Der BVB kann wieder mit dem zuletzt ausgewechselten Abwehrchef Hummels planen. Zudem steht Witsel vor einer Rückkehr in den Kader. Die Bayern müssen auf Thiago verzichten. Dagegen konnte Boateng nach einer Hüftblockade am Abschlusstraining teilnehmen.

BESONDERES: Im Fokus steht das Duell der Torjäger. Der Münchner Lewandowski traf bereits 16 Mal gegen Dortmund und führt in dieser Saison die Torjägerliste mit 27 Treffer an. Das erst im Winter verpflichtete BVB-Juwel Haaland ist mit bisher zehn Toren der beste Schütze der Rückrunde.

Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg (Dienstag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Mit zwei Siegen sind die Leverkusener ideal aus der Corona-Pause gestartet und haben Platz vier erobert. Wolfsburg hat drei der vergangenen vier Auswärtsspiele gewonnen.

STATISTIK: Wolfsburg hat nur zweimal in Leverkusen gewonnen, zuletzt dort aber dreimal nicht verloren. Bayer kommt auf neun Siege aus den letzten elf Bundesligaspielen.

PERSONAL: Leverkusen muss weiter auf Lars Bender verzichten, Tah und Volland stehen wieder im Training. Bei den Niedersachsen stehen sechs Profis nicht zur Verfügung.

BESONDERES: In den vergangenen sieben Aufeinandertreffen beider Teams gab es keinen Heimsieg. Gleich fünfmal gewann das jeweilige Auswärtsteam.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg (Dienstag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Die Frankfurter haben nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz, aber noch das Nachholspiel in Bremen in der Hinterhand. Freiburg ist nach der Corona-Pause sieglos, kann aber noch die Europa-League-Qualifikation schaffen.

STATISTIK: Die Eintracht ist seit fünf Spielen sieglos. Auch Freiburg befindet sich nicht in Top-Form und verlor zuletzt gegen Bremen.

PERSONAL: Bei den Hessen sind bis auf Stürmer Paciência alle fit. Freiburg droht der Ausfall der Nationalspieler Koch und Waldschmidt.

BESONDERES: Ohne ihre lautstarken Fans tut sich Frankfurt schwer. Für das Hütter-Team gab es in der Europa League gegen den FC Basel am 12. März schon ohne Zuschauer ein 0:3, dann in der Liga ein 1:3 gegen Gladbach.

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Dienstag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Den Bremern gelang in Freiburg der erste Bundesliga-Sieg seit Mitte Januar. Dennoch droht Werder weiter der zweite Abstieg der Vereinsgeschichte. Gladbach verlor zuletzt gegen Leverkusen und fiel aus den Champions-League-Rängen.

STATISTIK: Werder ist die schwächste Heim-Mannschaft der Liga. Erst einmal konnte Bremen in dieser Saison daheim gewinnen. Gladbach siegte dagegen zuletzt in Düsseldorf, Augsburg und Frankfurt.

PERSONAL: Bei Bremen ist Friedl rechtzeitig fit, Augustinsson steht zumindest im Kader. Ein Fragezeichen steht hinter Vogt, Bargfrede fehlt gesperrt. Bei den Gästen fallen Embolo und Strobl aus, Doucouré könnte sein Bundesliga-Debüt feiern.

BESONDERES: Gladbach steht gegen Bremen vor seinem 3000. Tor in der Bundesliga. Schon vor 41 Jahren war Carsten Nielsen gegen die Hanseaten ein Jubiläumstor gelungen, damals das 1000.