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Fußball

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Fußball

Samstag, 2. Juni 2018 - 22:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Klagenfurt. Eine auf vielen Positionen noch mit Ersatzkräften besetzte Fußball-Nationalmannschaft unterlag nach Blitz und Donner in Klagenfurt mit 1:2 (1:0).

Konnte die zwei Gegentreffer in Klagenfurt nicht verhindern: Manuel Neuer. Foto: Christian Charisius

Hier das deutsche Team in der Einzelkritik:

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Neuer: Der Kapitän musste sich beim persönlichen WM-Check über seine Vorderleute ärgern. Machtlos bei den Toren. Gute Paraden gegen Grillitsch (32.) und Arnautovic (55.). An ihm lag das 1:2 nicht.

Kimmich: Der unantastbare Verteidiger leistete sich hinten einige unkonzentrierte Abspiele. Konnte nicht die gewohnten Akzente setzen.

Süle: Der Münchner durfte sich auf der Boateng-Position empfehlen. Das gelang ihm eine Halbzeit lang. Danach war die Souveränität weg.

Rüdiger: Im Zweikampf energisch. Konnte dem österreichischen Druck nach der Pause aber nicht Stand halten. Im Spielaufbau zu verhalten.

Hector: Beim Gegentor stand der Kölner schlecht. Insgesamt solide in der Defensivarbeit. Nach vorne ohne Zug und auffällige Aktion.

Khedira: Der Mittelfeld-Routinier spielte nur 45 Minuten, um WM-Rhythmus aufzunehmen. Ohne ihn war die defensive Stabilität weg.

Gündogan: Auf der Kroos-Position überfordert. Machte viel zu viele Fehler. Rief sein Potenzial nicht ab. Weit entfernt von WM-Form.

Brandt: Der Leverkusener kämpfte um sein WM-Ticket. Hatte das 2:0 auf dem Fuß (20.). Schoss zu unentschlossen bei der zweiten Chance (39.).

Özil: Den Patzer von Torwart Siebenhandl nutzte er eiskalt zum 1:0. Ansonsten tauchte der Spielmacher oft ab. Schwacher Freistoß (64.).

Sané: Tempo hat der Youngster. Aber viel zu ungestüm und überhastet. Kein Mannschaftsspieler. Einen Freistoß schoss er drüber (41.).

Petersen: Der Freiburger Debütant durfte überraschend beginnen. Spielte gut mit. Legte Brandt prächtig auf (20.). Ohne Abschluss.

Rudy: Durfte nach der Pause für Khedira ran, konnte aber nicht für dessen Stabilität sorgen. Klärte immerhin einmal gut im Strafraum.

Goretzka: Der Neu-Bayer löste den indisponierten Gündogan ab (56.). Versuchte es im Mittelfeld mit Dynamik - erfolglos.

Werner: Der Leipziger blieb nach seiner Einwechslung als Spitze stumpf.

Reus: Der Dortmunder feierte ein 23-minütiges Länderspiel-Comeback nach 26 Monaten. Die große Offensivaktion blieb aus.

Gomez: Der Stuttgarter kam als Joker für Petersen. Haute sich rein. Ein Schuss von ihm wurde abgeblockt. (85.).

Draxler: Löste Torschütze Özil in der Schlussphase ab, konnte nichts mehr bewirken.

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