Fußball

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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Donnerstag, 3. September 2020 - 22:55 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Stuttgart. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik beim 1:1 (0:0) in Stuttgart gegen Spanien:

Bereitete bei seinem Debüt gleich den Führungstreffer vor: Italien-Legionär Robin Gosens. Foto: Christian Charisius/dpa

Trapp: Starkes Spiel als Neuer-Ersatz: Grätschte im letzten Moment Rodrigo ab (14.), reagierte super bei weiteren Aktionen der Spanier.

Can: In der Abwehr-Dreierkette zweikampfstark, engagiert, aber nicht ganz fehlerfrei. Auf jeden Fall eine Alternative für die Position.

Süle: DFB-Comeback nach Kreuzbandriss: Einige Wackler am Anfang, die Bindung fehlte noch etwas. Aber der Münchner biss sich rein.

Rüdiger: Der Chelsea-Verteidiger wählte meist die sicheren Varianten - das gelang. Ihm unterliefen kaum Fehler. Fast noch Torschütze.

Kehrer: Der Champions-League-Finalist war bis auf einen Kopfball (14.) offensiv zurückhaltend. Nach hinten ordentlich.

Gündogan: Viel am Ball, viel in Bewegung, aber überwiegend mit den Defensivaufgaben gebunden. Mitreißen konnte er die Kollegen nicht.

Kroos: Als Kapitän in seinem 97. Spiel zunächst mit guten Pässen. Tauchte dann öfter ab, direkt aus dem Urlaub noch nicht spielfit.

Gosens: Kam mühsam in Tritt bei seinem Debüt. Lief hoch und runter, bereitete das 1:0 vor und klärte auch schon mal rustikal.

Draxler: Bekam als offensiver Spielmacher eine Chance, nutzte sie nicht konsequent genug. Einige schöne Zuspiele - das ist zu wenig.

Sané: Rückkehr nach 15 Monaten: Toller Schuss (18.), trotz fehlendem Rhythmus agil. 20 Prozent fehlen ihm noch - wie selbst angekündigt.

Werner: Rang förmlich um sein Tor. Erst unglücklich, aber nie aufsteckend. Dann mit seinem 12. Länderspiel-Treffer.

Ginter: Der Gladbacher kam für den ausgepowerten Sané. Musste dann noch den Ausgleich erleben.

Serdar: Durfte noch eine Viertelstunde mitmachen und für Entlastung sorgen. Viertes Länderspiel für den Schalker.

Koch: Der Neuzugang von Leeds United kam als taktischer Wechsel noch in den letzten Sekunden zu seinem dritten DFB-Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:200903-99-423573/2

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