Fußball

FC Augsburg nutzt Gunst des Heimvorteils gegen Celle

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Samstag, 12. September 2020 - 17:32 Uhr

von Von Klaus Bergmann, dpa

dpa Augsburg. Der FC Augsburg hat im DFB-Pokal die Gunst des Heimvorteils gegen die Amateurkicker von Eintracht Celle zum lockeren Einzug in die zweite Runde genutzt.

Daniel Caligiuri (l) erzielte in seinem ersten Pflichtspiel für Augsburg das zwischenzeitliche 2:0. Foto: Tom Weller/dpa

Der Fußball-Bundesligist siegte am Samstag gegen das Oberligateam aus Niedersachsen mit 7:0 (2:0). Celle hatte wegen der Auflagen in der Corona-Pandemie auf ein Heimspiel ohne Zuschauer verzichtet. Der Fünftligist wehrte sich in der Augsburger Arena nach Kräften, war aber absolut chancenlos.

Für den FCA war das erste Pflichtspiel der Saison mehr eine letzte Möglichkeit, sich für den bevorstehenden Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin warmzuschießen. Ruben Vargas (20.), Neuzugang Daniel Caligiuri (29.), Alfred Finnbogason (47./Foulelfmeter), Florian Niederlechner (57.), André Hahn (66.) und Fredrik Jensen (88./90.) trafen. Der Schweizer Nationalspieler Vargas traf zudem den Pfosten (38.).

Vor einem Jahr waren die Augsburger in der ersten Pokalrunde nach einem 1:2 beim Regionalligisten SC Verl ausgeschieden. Eine solche Peinlichkeit drohte im eigenen Stadion nicht. Der Bundesligist diktierte konzentriert das Geschehen auf dem Platz, die elf Celler Akteure waren hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt.

Ihre kleine Delegation auf der Haupttribüne genoss den besonderen Pokaltag trotz der Niederlage. „Steht auf, wenn ihr Celler seid“, skandierte die Gruppe lautstark - das erhoffte Ehrentor konnten die Vereinsvertreter trotz einiger guter Schussversuche nicht bejubeln.

FCA-Trainer Heiko Herrlich bot in seiner Startelf zwei Neuzugänge auf. Rafal Gikiewicz, die neue Nummer 1 im Tor, hatte wenig zu tun. Der Ex-Schalker Caligiuri war offensiv gut im Spiel. Nach einem platzierten Flachschuss durfte er sein sehenswertes Premierentor bejubeln. Nach der Pause kamen auch noch der aus Gladbach geholte Tobias Strobl sowie Außenverteidiger Robert Gumny zum Einsatz.

Herrlich nutzte die einseitige Partie auch, um den Konkurrenzkampf gerade in der Offensive zu schüren. Die eingewechselten Hahn und Finnbogason waren sehr bemüht. Hahn holte den Elfmeter heraus, den Finnbogason verwandelte. Und Hahn traf mit einem Distanzschuss auch zum 5:0, auf das Jensen als Joker noch zwei späte Tore folgen ließ.

© dpa-infocom, dpa:200912-99-534922/2

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