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Fußball

Frankfurter Trainersuche: Bilic, Wagner oder Hasenhüttl?

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Mittwoch, 16. Mai 2018 - 13:11 Uhr

von Von Susan Dobias, dpa

dpa Frankfurt/Main. Die Trainersuche geht bei Eintracht Frankfurt in die finale Phase. Die Spekulationen über den neuen Trainer spitzen sich in den Frankfurter Medien zu. Was ist dran an den Namen Bilic, Wagner, Hasenhüttl und Co?

Einer von mehreren Kandidaten auf den Trainerposten bei Eintracht Frankfurt: Slaven Bilic. Foto: John Walton

Spätestens seit der Bekanntgabe von Niko Kovac's Wechsel zum FC Bayern München läuft die Trainersuchmaschine bei Eintracht Frankfurt auf Hochtouren.

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Namen wie Slaven Bilic, Markus Weinzierl (beide vereinslos), David Wagner (Huddersfield Town), Ralph Hasenhüttl (zuletzt RB Leipzig), Marco Rose (RB Salzburg) oder Daniel Farke (Norwich City) werden immer wieder als Nachfolger gehandelt.

Gerade erst will das gut informierte Fan-Portal „sge4ever.de“ erfahren haben, dass der hessische Fußball-Bundesligist kurz vor der Verpflichtung des früheren kroatischen Profis und Nationaltrainers Bilic stehe. Bilic war zuletzt bis zu seiner Entlassung im November 2017 beim englischen Erstligisten West Ham United beschäftigt. In der Bundesliga spielte er zwischen 1993 und 1996 für den Karlsruher SC.

Die Eintracht beteiligt sich nicht an den Spekulationen, will die Trainerfrage aber nach dem DFB-Pokalendspiel gegen die Bayern am Samstag in die finale Phase bringen. „Es wird sicherlich nicht mehr so lange dauern“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Sonntag dem TV-Sender Sky. Und ein Sprecher des Clubs erklärte zu den Bilic-Gerüchten am Dienstagabend: „Es ist ganz normal, dass Eintracht Frankfurt sich zu Gerüchten nie äußert.“

Laut „Bild“-Zeitung haben Bobic und Manager Bruno Hübner die Kandidatenliste von vier auf zwei Trainerfavoriten reduziert. Einer davon soll Wagner sein, der in der Premiere League mit Aufsteiger Huddersfield für Furore sorgt. Der gebürtige Frankfurter Wagner, der seine Profilaufbahn einst bei den Hessen begann, hat aber noch einen Vertrag bei seinem Club. Eine Ausstiegsklausel soll etwa drei Millionen Euro betragen.

Wagner selbst hatte noch vor einer Woche in einem Interview mit Sport1 gesagt, dass er sich noch keine Gedanken gemacht habe. „Darüber habe ich null Komma null nachgedacht. Prinzipiell findet es jeder cool, wenn eher positiv als negativ über einen gesprochen wird“, sagte der 46-Jährige.

Die Eintracht suche keinen Niko Kovac 2.0, hatte Sportvorstand Fredi Bobic zuletzt erklärt. Allerdings müsse auch der neue Trainer „ein Arbeiter“ sein und für das „Multi-Kulti dieser Stadt“ und des Eintracht-Teams stehen. „Es wird immer ein anderer Typ sein, der seine eigene Note einbringt“, sagte der 46-Jährige. Sowohl der vielsprachige und erfahrene Bilic als auch Wagner würden in das Profil passen.

Ein angebliches Interesse an Hasenhüttl, der nach übereinstimmenden Medienberichten seit Mittwoch nicht mehr Leipzig-Trainer ist, hatte Bobic vor Wochen nicht bewertet. „Ich lasse den Spekulationen freien Lauf. Das bedeutet nicht, dass etwas dran sein muss“, hatte er gesagt. Zunächst hatte das Internetportal Sportbuzzer über die Trennung von Leipzig und Hasenhüttl berichtet. Weinzierl, Rose und Farke wurden zuletzt in Frankfurt nicht mehr genannt.

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