Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Fußball

Freiburg klettert auf Rang vier - Sieg gegen Frankfurt

Fußball

Sonntag, 10. November 2019 - 20:08 Uhr

von Von Nils Bastek, dpa

dpa Freiburg. Der SC Freiburg hat dank einer Halbzeit in Überzahl Eintracht Frankfurt besiegt und den Sprung in die Champions-League-Plätze geschafft. Nach einem unnötigen Platzverweis für Gelson Fernandes (45. Minute) setzte sich der SC 1:0 (0:0) gegen die Eintracht durch.

Nils Petersen erzielte das entscheidende Tor für den SC Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa

Nils Petersen erzielte vor 24.000 Zuschauern das entscheidende Tor für die Mannschaft von Christian Streich (77. Minute). Während die Breisgauer auf den vierten Platz der Fußball-Bundesliga kletterten, rutschte Frankfurt nach dem sechsten Spiel innerhalb von 18 Tagen auf den neunten Rang ab.

In der Nachspielzeit bekam auch noch Eintracht-Kapitän David Abraham nach einem Rempler gegen Freiburgs Coach Streich die Rote Karte (90.+6). Der bereits ausgewechselte Freiburger Vincenzo Grifo sah wegen der anschließenden Rudelbildung nach Videobeweis ebenfalls Rot.

Von der Gelb-Roten Karte gegen Fernandes, der kurz vor der Pause im Zweikampf gegen Jonathan Schmid viel zu spät gekommen war, profitierte Freiburg zunächst überhaupt nicht. Frankfurt stand in Unterzahl deutlich tiefer, die Freiburger Vorstöße über die Außenbahnen führten jedoch nicht zum Erfolg. Brenzlig wurde es aus Eintracht-Sicht dennoch, als Roland Sallai (50.) aus kurzer Distanz per Kopf am stark reagierenden Frederik Rönnow scheiterte. Erst Stürmer Petersen machte mit seinem 82. Pflichtspieltreffer für Freiburg spät den sechsten Saisonsieg des Sportclubs perfekt.

Dass die Frankfurter ihr sechstes Spiel innerhalb von 18 Tagen bestritten, war ihnen mit Blick auf die Laufleistung nicht anzumerken. Gegen die kämpferisch ebenfalls starken Gastgeber erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter im Verlauf der ersten Halbzeit sogar ein Chancenübergewicht. Der überraschend offensivfreudige Verteidiger Martin Hinteregger scheiterte jedoch zweimal mit einem Schuss aus spitzem Winkel (12./35.). Die größte Chance aber vergab Erik Durm (21.), dessen Schuss an die Latte ging.

Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurde die Eintracht - bis sie sich selbst durch den berechtigten Platzverweis für Fernandes schwächte. Auch nach einer halben Stunde hatte Schiedsrichter Felix Brych richtig entschieden, als er einen schon gepfiffenen Elfmeter für die Eintracht nach Sichtung der Videobilder zurücknahm: Paciencia war zuvor nicht gefoult worden, sondern hatte in den Boden getreten.

In Überzahl änderten die Gastgeber dann ihr Spielkonzept. Zunächst hatte es die Mannschaft von Trainer Christian Streich häufig mit langen Bällen auf Petersen versucht. Wenn der Ex-Nationalspieler mit dem Kopf ablegen konnte, wurde es kurz darauf durch Lucas Höler (8.) und Roland Sallai (28.) zweimal gefährlich. In Überzahl gegen nun tiefstehende Frankfurter versuchte es der SC dann eher mit flachen Pässen. Aber selbst der nach einer Verletzungspause in der 57. Minute eingewechselte Nationalspieler Luca Waldschmidt sorgte nicht für Gefahr. Erst spät traf Petersen dann doch noch zum 1:0. Die Eintracht machte noch einmal Druck, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

Ihr Kommentar zum Thema

Freiburg klettert auf Rang vier - Sieg gegen Frankfurt

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha