Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Fußball

Hasenhüttl über Zwayer: Einer konnte Niveau nicht halten

Fußball

Donnerstag, 26. Oktober 2017 - 08:09 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Leipzig. Trainer Ralph Hasenhüttl hat Schiedsrichter Felix Zwayer nach dem DFB-Pokal-Aus von RB Leipzig gegen den FC Bayern kritisiert.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hadert mit der Leistung des Schiedsrichters. Foto: Hendrik Schmidt

Der Leipziger Fußball-Lehrer monierte neben der Rücknahme einer Elfmeterentscheidung in der ersten Halbzeit auch den Platzverweis gegen Naby Keita nach dem Wiederanpfiff. „Unterm Strich waren 22 Akteure sehr gut auf dem Platz heute, einer konnte das Niveau nicht so ganz halten“, sagte der 50-Jährige nach dem 4:5 der Leipziger im Elfmeterschießen in der Red Bull Arena.

Anzeige

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Mittelfeldspieler Naby Keita spielten die Leipziger ab der 54. Minute gegen den Rekordpokalsieger in Unterzahl. „Naby bekommt fürs erst Foul grundsätzlich gelb, davor wurde er dutzende Male gefoult“, sagte Hasenhüttl. „Da fehlt mir ein bisschen die Gleichbehandlung.“ Allerdings sei das ja nicht mal die entscheidende Szene der Partie der zweiten Runde gewesen.

Diese ereignete sich aus Hasenhüttls Sicht in der 34. Minute, als Emil Forsberg von Arturo Vidal gefoult wurde und Zwayer umgehend auf Strafstoß entschied. Nach Rücksprache mit einem seiner Assistenten korrigierte Zwayer die Entscheidung auf Freistoß außerhalb des Strafraums, „weil der Linienrichter es aus 40 Metern besser sieht. Tut mir leid. Das ist ganz, ganz schwer zu akzeptieren, was da in einem Schiedsrichter vorgeht“, meinte Hasenhüttl. „Für mich ist es Elfmeter“, betonte der gefoulte Forsberg: „Im Strafraum grätscht er mich.“


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Anzeige
Anzeige