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Fußball

Herber Rückschlag für Frankfurt zuhause gegen Hertha

Fußball

Samstag, 21. April 2018 - 17:31 Uhr

von Von Eric Dobias, dpa

dpa Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurt hat den Schwung vom erneuten Einzug ins Pokal-Endspiel nicht mitnehmen können und einen Rückschlag im Kampf um einen internationalen Startplatz erlitten.

Der Berliner Peter Pekarik (l) und Frankfurts Aymen Barkok beim Kampf um den Ball. Foto: Frank Rumpenhorst

Die Hessen verloren ihr Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC klar mit 0:3 (0:0) und haben drei Spiele vor Saisonschluss als Tabellensiebter mit 46 Punkten nur noch drei Zähler Vorsprung vor Verfolger Borussia Mönchengladbach.

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Vor 51.000 Zuschauern erzielten Davie Selke per Foulelfmeter in der 58. Minute, Mathew Leckie (77.) und Alexander Esswein (90.+1) die Tore für die Berliner (42 Punkte), die plötzlich auch noch einmal von der Europa League träumen dürfen. Frankfurt verlor neben dem Spiel auch noch Abwehrspieler Makoto Hasebe (79.), der nach einer Tätlichkeit gegen Selke die Rote Karte sah.

Drei Tage nach dem erfolgreichen Pokal-Fight in Gelsenkirchen rotierte Eintracht-Trainer Niko Kovac gleich auf fünf Positionen. Trotz der Umstellungen agierten die Hessen von Beginn an druckvoller und erspielten sich schnell gute Gelegenheiten. Luka Jovic, am vergangenen Mittwoch im Pokal-Halbfinale umjubelter Siegschütze zum 1:0 auf Schalke, zielte in der 9. Minute einen Tick zu hoch. Zehn Minuten später legte der Serbe für Mijat Gacinovic auf, der mit seinem Schuss aber nur die Lattenunterkante traf.

Nach 20 Minuten wurden auch die Gäste in der Offensive etwas mutiger und kamen nun ebenfalls zu ersten Chancen. Zunächst verpasste Leckie eine scharfe Hereingabe, dann legte sich der Australier den Ball im Strafraum zu weit vor.

In einer Partie auf bescheidenem Niveau blieb aber insgesamt die Eintracht am Drücker. Timothy Chandler (34.) scheiterte an Hertha-Keeper Rune Jarstein, der vor der Pause auch vor dem freien Jovic und mit Mühe gegen David Abraham rettete.

So richtig spannend wurde es allerdings erst zehn Minuten nach der Pause, als Hertha-Stürmer Selke nach einem Zweikampf mit Hasebe im Eintracht-Strafraum zu Boden ging. Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, überprüfte seine Entscheidung dann aber noch einmal mit Hilfe des Videobeweises. Doch es blieb dabei - und Selke verwandelte eiskalt.

Kovac reagierte auf den Rückstand und bracht in Marco Fabian eine weitere Offensivkraft. Doch das Frankfurter Angriffsspiel blieb auch in der Folge zu fehlerhaft. Die Berliner hatten in der Defensive wenig Mühe und nutzten einen ihrer wenigen Konter durch Leckie eiskalt zur Entscheidung. Und wieder dauerte es einen kurzen Moment, ehe Stegemann nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten auf Tor entschied. Bei Hasebes Ellbogenschlag gegen Selke kam der Referee dann ohne Technik aus.

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