Fußball

Im Alaba-Poker mahnt Rummenigge „einfach Ruhe“ geben

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Donnerstag, 17. September 2020 - 13:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat ein Ende der öffentlichen Debatten im Vertragspoker mit David Alaba gefordert.

David Alabas Vertrag in München läuft am Ende der neuen Saison aus. Foto: Tom Weller/dpa

„Ich bitte wirklich darum, dass man jetzt ganz einfach Ruhe gibt, die Gespräche intern führt“, sagte Rummenigge bei „Bild live“. Zuletzt hatte es einigen Wirbel gegeben, nachdem der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Berater des Abwehrspielers heftig attackiert und damit auch Alaba verärgert hatte. „Erstmal empfehle ich wirklich allen Parteien, keine Kommentare mehr in der Öffentlichkeit abzugeben“, sagte Rummenigge und schloss dabei ausdrücklich auch die Vertreter des deutschen Fußball-Rekordmeisters ein.

Vertragsverhandlungen müssten „vertraulich und diskret“ geführt werden, mahnte der Vorstandsvorsitzende. Der zum Abwehrchef aufgestiegene Alaba spiele eine „wichtige und bedeutende Rolle“ für die Bayern. Der Club und Trainer Hansi Flick wollen den 28 Jahre alten Österreicher unbedingt halten, wie Rummenigge versicherte. Er hoffe auf eine zeitnahe Lösung. Alabas Vertrag in München läuft am Ende der neuen Saison aus.

Hoeneß hatte verraten, dass der seit dem 16. Lebensjahr für den FC Bayern auflaufende Alaba einen Vier- oder Fünfjahresvertrag erhalten soll. Der Verein will ihn aber nicht zum Spitzenverdiener machen, was wohl ein Jahressalär von über 20 Millionen Euro bedeuten würde. Über Alabas Berater Pini Zahavi sagte Hoeneß, dieser sei ein „geldgieriger Piranha“.

Zahavi und Alabas Vater George hatten die Geldgier-Vorwürfe von Hoeneß zurückgewiesen. Alaba selbst zeigte sich „verwundert und durchaus auch verletzt“ über den jüngsten Wirbel.

© dpa-infocom, dpa:200917-99-600933/2

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