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Fußball

Kohfeldt warnt: Werder noch nicht sicher

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Montag, 2. April 2018 - 07:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bremen. Werder Bremen und Eintracht Frankfurt beweisen, warum sie derzeit zu den Attraktionen der Bundesliga gehören. Am Ende entscheidet der Patzer von Frankfurts Torwart Lukas Hradecky die ansehnliche Partie.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt sieht seine Bremer immer noch nicht gerettet. Foto: Carmen Jaspersen

Auch nach dem vierten Heimsieg nacheinander sah Werders Cheftrainer Florian Kohfeldt noch keinen Grund zur Entwarnung in Sachen Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga.

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„Der Blick nach unten ist zwingend notwendig“, sagte er nach dem glücklichen 2:1 (1:0) der Bremer gegen Eintracht Frankfurt. „Der Relegationsplatz ist noch immer in Reichweite.“

Doch unter anderem dank der unter dem jungen Coach wieder entdeckten Heimstärke kann sich kaum noch jemand an der Weser vorstellen, dass die Grün-Weißen noch einmal in Gefahr geraten. Schließlich hat Werder unter Kohfeldt noch keines der nun neun Spiele im Weserstadion verloren.

16 Punkte Abstand zu einem direkten Abstiegsplatz und zehn Zähler Vorsprung zum Relegationsrang bei noch sechs Spielen - die Ausgangslage vor dem Saisonendspurt für das Projekt Klassenverbleib ist komfortabel. „Es müsste schon viel schief laufen in den nächsten Wochen, dass wir da noch unten reinrutschen“, meinte Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein.

Dass der Sieg in der hochklassigen Partie glücklich war, wussten die Bremer. Der Patzer des sonst so starken Eintracht-Keeper Lukas Hradecky in der 79. Minute machten die drei Punkte möglich. Der Finne ließ den Ball durch die Hände ins Tor rutschen, nachdem sein Kapitän David Abraham eine Flanke von Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic per Kopf unglücklich abfälschte.

Bis dahin hatten die 42 100 Zuschauer ein ausgeglichenes und unterhaltsames Spiel gesehen - mit dem Führungstreffer von Junuzovic (28.) für Bremen und dem Ausgleichstor durch Luca Jovic (53.).

Trainer Kohfeldt schien die Art und Weise, wie der Erfolg zustande kam, beinahe unangenehm zu sein. So überhäufte er den Gegner mit Komplimenten. „Das war einer der besten Auftritte einer Gastmannschaft, den ich in den letzten Monaten hier gesehen habe“, sagte er. „Ich wäre auch zufrieden gewesen, wenn ich hier mit einem Punkt gesessen hätte.“

Seinen Kollegen Niko Kovac mochte das nur wenig trösten. „Wir haben das sehr gut gemacht, bis auf das Ergebnis“, sagte er nach der dritten Auswärts-Niederlage nacheinander. Seine Mannschaft hätte mit einem Sieg in Bremen einen großen Schritt „in Richtung internationaler Wettbewerbe machen können“, meinte der Kroate. „So schiebt alles von hinten und es wird enger.“

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