Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Fußball

Krawalle in Brüssel nach WM-Qualifikation Marokkos

Fußball

Sonntag, 12. November 2017 - 11:38 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Brüssel. Bei Unruhen im Stadtzentrum von Brüssel nach der Qualifikation von Marokko für die Fußball-WM 2018 sind in der Nacht zu Sonntag 22 Polizisten verletzt worden.

Bauzäune liegen vor Einsatzkräften der Polizei in Brüssel auf der Straße. Foto: Camille Del/BELGA

Die Zusammenstöße hätten sich kurz nach dem Spiel der Marokkaner gegen die Elfenbeinküste ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Polizei. Es seien rund 300 Menschen beteiligt gewesen. Auch ein Passant wurde demnach mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Anzeige

Randalierer setzten demnach im Zentrum der belgischen Hauptstadt Autos in Brand und schlugen Schaufenster ein. Geschäfte wurden geplündert. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um die Menge zu zerstreuen. Festgenommen wurde den Angaben zufolge zunächst niemand. Die Polizei leitete Ermittlungen ein und will Bilder von Überwachungskameras auswerten. Die Höhe der Schäden ist noch unklar.

„Inakzeptable Aggressionen im Zentrum von Brüssel“ teilte der belgische Innenminister Jan Jambon im Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Das Zusammenleben setzt Respekt voraus, auch für die Polizisten, die sich Tag und Nacht für unsere Sicherheit einsetzen.“

Eine halbe Stunde nach Mitternacht kehrte nach Polizeiangaben langsam wieder Ruhe ein. Marokko hatte die von dem Belgier Marc Wilmots trainierte Elfenbeinküste mit 2:0 besiegt. Marokko nimmt damit zum fünften Mal und erstmals wieder seit 1998 an einer Weltmeisterschaft teil. Das Turnier ist im nächsten Sommer in Russland.

Ihr Kommentar zum Thema

Krawalle in Brüssel nach WM-Qualifikation Marokkos

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige