Fußball

Müller findet Kleingruppen-Training nicht verwerflich

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Donnerstag, 9. April 2020 - 13:29 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Thomas Müller findet es nicht verwerflich, dass in der Fußball-Bundesliga wieder auf dem Rasen trainiert wird: „Wir versuchen die Abstände einzuhalten, wie man es auch beim Spaziergang im Park machen dürfte.“

Thomas Müller auf dem Weg zum Trainingsgelände an der Säbener Straße. Foto: Matthias Balk/dpa

„Wir versuchen uns an das zu halten, was von oben vorgegeben wird“, sagte der Vize-Kapitän des FC Bayern München. „Was in anderen Bereichen vorgegeben und eingeschränkt wird, weiß ich nicht.“ Er hoffe, dass für jeden die bestmöglichen Möglichkeiten in der aktuellen Situation geschaffen würden.

„Wir müssen uns in das Gesamtgefüge einordnen. Ich weiß nicht, ob der Fußball eine Sonderstellung hat“, sagte der 30-Jährige. Große öffentliche Kritik an der Aufnahme des Trainingsbetriebs bei vielen Clubs in Kleingruppen hatte es nicht gegeben. „Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass kritisches Hinterfragen ein ganz wichtiges Element ist“, sagte Müller, als er auf Kritik angesprochen wurde.

Die Münchner hatten zunächst „Cyber-Trainings“ via Video-Schalte absolviert, jetzt sind sie wieder in Kleingruppen auf dem Rasen zurück. Die Trainer hätten die Arbeit als positiv eingestuft, sagte Müller. „Sobald der Ball weg ist, sind wir Fußballer traurig. Dass wir die Sachen gut mitmachen, ist normal, es ist ja auch unsere Arbeit. Aber wie viel Leidenschaft stecke ich rein?“ Die Bundesliga pausiert wegen der Corona-Krise mindestens bis zum 30. April.


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