Nach UEFA-Entscheidung: Frauen-EM 2021 wird „neu terminiert“

dpa Frankfurt/Main. Die Verschiebung der Europameisterschaft der Männer auf den kommenden Sommer hat auch Auswirkungen auf die EM der Frauen. Diese sollte vom 7. Juli bis 1. August 2021 in England ausgetragen werden.

Nach UEFA-Entscheidung: Frauen-EM 2021 wird „neu terminiert“

Für Martina Voss-Tecklenburg ist die Verlegung der Frauenfußball-EM kein Problem. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union entschied, dass „Wettbewerbe, die im Juni 2021 stattfinden sollten, neu terminiert werden. Dies betrifft das Final Four der Nations League, sowie die Europameisterschaften der Frauen und der U 21. Genaue Termine sind noch offen“, hieß es in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes.

Vorerst abgesagt sind die beiden EM-Qualifikationsspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Irland am 11. April in Münster und am 14. April in Montenegro. „Die Entscheidung ist alternativlos und die einzig richtige angesichts der aktuellen Situation“, kommentierte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Absagen der EM-Quali-Partien durch die UEFA. „Oberste Priorität hat in diesen schwierigen Zeiten der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit jedes Einzelnen. Wir alle müssen nun zusammenstehen, Solidarität zeigen und gleichzeitig besonnen handeln.“

Bereits beim Algarve-Cup in Portugal konnte das Endspiel in der vergangenen Woche nicht ausgetragen werden, weil Deutschlands Gegner Italien wegen der Corona-Pandemie frühzeitig abreisen musste.