Nicht mal „Etappensieg“: Seoane mag keine Halbzeitbilanz

dpa Leverkusen. Nach zwei sieglosen Spielen in Serie wünscht sich Trainer Gerardo Seoane vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg ein versöhnliches Jahresende.

Nicht mal „Etappensieg“: Seoane mag keine Halbzeitbilanz

Bayer-Trainer Gerardo Seoane (r) spricht während des Trainings zu den Leverkusen-Profis. Foto: Marius Becker/dpa

„Klar möchten wir nach so vielen Spielen zum Abschluss nochmal eine gute Leistung abrufen“, sagte Seoane.

Sein Team hatte zuletzt gegen Eintracht Frankfurt (2:5) und die TSG 1899 Hoffenheim (2:2) jeweils eine 2:0-Führung verspielt. „Wir haben einen Bayer-Leverkusen-Stil. Wir wollen guten und offensiven Fußball sehen. Aber in gewissen Momenten müssen wir auch andere Attribute an den Tag legen“, forderte der 43-Jährige.

Mit einem Erfolg beim Tabellenfünften Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr) würde die Werkself auf Platz drei überwintern. Allzu viel Bedeutung möchte der Schweizer dieser Partie und der Hinrunden-Tabelle allerdings nicht beimessen. „Der Champions-League-Platz ist ja nicht mal ein Etappensieg. Es gibt keine Punkte dafür. Es ist nicht gut, im Dezember ein Fazit zu ziehen, wenn die Meisterschaft im Mai zu Ende geht“, sagte Seoane, der in Freiburg auf den gesperrten Moussa Diaby verzichten muss.

Über seinen Trainerkollegen Christian Streich fand er vor dem Aufeinandertreffen nur lobende Worte: „Er holt das Maximum aus dem SC Freiburg raus. Noch beeindruckender ist seine menschliche Komponente. Diese Persönlichkeit ist ein Vorbild für alle.“

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