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Fußball

Rummenigge: „Gegen Umbruch-Diskussion mehr wehren müssen“

Fußball

Donnerstag, 4. Juli 2019 - 10:44 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Kritik am Kaderumbau beim FC Bayern München zurückgewiesen.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge wies Kritik am Kaderumbau beim FC Bayern München zurück. Foto: Matthias Balk

„Wir hätten uns gegen diese Umbruch-Diskussion mehr wehren müssen. Unser Kader hat einen guten Mix. Einen Umbruch kann man nicht nur mit 18-, 19-, 20-Jährigen auf dem Platz schaffen. Und man darf ihn auch nicht in einem Schritt machen, denn dann lädst du den Jungen zu viel Verantwortung auf“, sagte Rummenigge in einem Interview im aktuellen Bayern-Magazin „51“. „Unser Mix war der Vorteil, den wir in der Schlussphase der Saison gegenüber Dortmund hatten. Da hat sich die Erfahrung gewisser Spieler wieder mal in Titeln ausgezahlt.“

Die Münchner Double-Gewinner verändern ihren Kader erst für diese Saison gravierend. So sind altgediente Profis wie Arjen Robben, Franck Ribéry oder Rafinha gegangen. Gekommen ist bislang unter anderem der französische Fußball-Weltmeister Lucas Hernández (Atlético Madrid) für eine Ablöse von 80 Millionen Euro.

Rummenigge (63) besitzt beim deutschen Fußball-Rekordmeister als Vorstandsboss noch einen Vertrag bis Ende 2021. Er will dann nach knapp 20 Jahren an der Spitze des Gremiums aufhören. Der frühere Bayern-Kapitän Oliver Kahn (50) soll anschließend übernehmen. „Ich möchte mich gerne durchs große Tor verabschieden. Gekommen bin ich durchs kleine, fast reingeschlichen habe ich mich damals, so ehrfürchtig war ich“, erzählte Rummenigge. „Ich werde dem FC Bayern immer dankbar sein, dass er mir diesen Posten anvertraut hat. Und irgendwo werde ich auch wieder ehrfürchtig gehen.“

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