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Fußball

Seifert will Taskforce „Zukunft Profifußball“ einsetzen

Fußball

Dienstag, 28. April 2020 - 18:40 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. DFL-Boss Christian Seifert will den Profifußball nach der Corona-Krise neu gestalten und hofft auf eine Gehaltsobergrenze.

Will den Profifußball neu gestalten: Christian Seifert, Geschäftsführer der DFL GmbH. Foto: Arne Dedert/dpa Pool/dpa

„Wir brauchen jetzt nicht nur eine Taskforce 'Sportmedizin', um überhaupt die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen wir weiterspielen dürfen. Wir brauchen jetzt auch eine Taskforce 'Zukunft Profifußball', die die Rahmenbedingungen definieren muss, unter denen wir künftig spielen wollen“, sagte der Geschäftsführer und Präsidiumssprecher der Deutschen Fußball Liga in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Dies sei die einhellige Meinung des gesamten DFL-Präsidiums.

Seifert würde diese Taskforce gerne im Herbst einsetzen. „In jeder Präsidiumssitzung war zuletzt das Thema: Was lernen wir aus dieser Krise, worüber müssen wir nachdenken? Die Liste wird mit jeder Sitzung länger“, sagte der 50-Jährige. „Wir wollen nicht einfach nur irgendwie durch die Krise kommen und dann weitermachen wie bisher.“

Seifert hofft auch auf die Möglichkeit, dass eine Gehaltsobergrenze eingeführt wird. „Doch Tatsache ist, dass ein Salary Cap gegen europäisches Recht verstößt“, sagte er. „Sollten neue Signale seitens der Politik gesendet werden, gebe ich Ihnen Brief und Siegel, dass UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zur EU fährt und dort sagt: Lasst uns über Salary Caps, über die Begrenzungen von Ablösesummen und Beraterhonoraren sprechen. Und ich bin der Erste, der ihn begleitet.“

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