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Fußball

Sieg über Frankfurt muss her: Gisdol betreibt Personalpoker

Fußball

Dienstag, 12. Dezember 2017 - 05:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lno Hamburg. Der HSV steht nach den Ergebnissen des Wochenendes unter Druck. Um sich aus der Abstiegszone zu entfernen, benötigt das Team von Trainer Gisdol gegen Frankfurt einen Heimsieg. Doch die Eintracht ist ausgerechnet auswärts bisher sehr stark. Deshalb pokert Gisdol.

Markus Gisdol steht mit dem HSV gegen Frankfurt unter Druck. Foto: Axel Heimken

Trainer Markus Gisdol vom Hamburger SV lässt sich vor dem wichtigen Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht in die Karten schauen.

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„Wir müssen sehen, welche Spieler uns körperlich noch ein paar Punkte mehr bringen können“, sagte der HSV-Coach vor dem zweiten Auftritt im Volksparkstadion am Dienstag (20.30 Uhr) binnen drei Tagen. Am Freitag (20.30 Uhr) steht dann bereits das nächste und zugleich letzte Punktspiel der Hanseaten vor der Winterpause in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach an.

„Es gibt immer Überlegungen, wie man auf drei Spiele in sieben Tagen reagiert. Aber egal, wen wir aufbieten, alle würden es gut machen“, sagte Gisdol ausweichend. Da vom Stamm nur Nicolai Müller wegen eines Kreuzbandrisses fehlt, hat der 48-Jährige die freie Auswahl. André Hahn und Luca Waldschmidt im Offensiv- sowie Gotoku Sakai und Albin Ekdal im Defensiv-Bereich gelten als erste mögliche Nachrücker.

Gisdol ließ vor dem Frankfurt-Match nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren. Allerdings steht auch viel auf dem Spiel. Denn durch das eigene 0:0 gegen den VfL Wolfsburg und überraschende Punktgewinne der Rivalen aus Mainz (16), Freiburg (15) und Bremen (14) hat der HSV (15) als Tabellen-15. nur noch einen Punkt Vorsprung vor Abstiegsrang 17.

Wenn aber der erhoffte Heimsieg über die bisher zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Liga nach Herbstmeister Bayern München gelingt, wäre auch die Wunschvorgabe des HSV-Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen (18 Punkte) exakt erfüllt. Oder wie HSV-Sportchef Jens Todt meinte: „Mit einem Dreier hätten wir schöne Weihnachten.“

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