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Fußball

Spielerberater-Verband: FIFA soll Regularien verschärfen

Fußball

Donnerstag, 3. Mai 2018 - 07:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Die deutsche Organisation der Spielerberater im Profifußball fordert verschärfte Regularien, um den schlechten Ruf der Branche aufzubessern.

Geschäftsführer der Deutschen Fußballspieler-Vermittler-Vereinigung: Rechtsanwalt Gregor Reiter. Foto: Arne Dedert

„Wir wollen in der Öffentlichkeit Verständnis dafür wecken, dass das Berufsfeld des Spielervermittlers seriös und echt ist“, sagte Gregor Reiter, Anwalt und Geschäftsführer der Deutschen Fußballspieler-Vermittler-Vereinigung (DFVV), der Deutschen Presse-Agentur. „Wir wollen wegkommen von den gängigen Klischees. Es ist nicht so, dass man zwei, drei Anrufe macht und wird mit Millionen zugeschüttet.“

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Insgesamt knapp 200 Millionen Euro haben die Berater zwischen März 2017 und März 2018 alleine in der Bundesliga kassiert. „Das reale Bild der Beratertätigkeit ist teilweise weit von dem entfernt, was die Verbände sich darunter vorstellen. Man kann nicht eine völlig unzureichende Vorstellung von einer Materie haben - und dann aber fleißig an ihr herumdoktern“, sagte Reiter in Richtung der FIFA. Der Weltverband hatte 2015 die Regulierung des Marktes aufgegeben und den nationalen Verbänden überlassen. Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) werden von einem Spielerberater ein polizeiliches Führungszeugnis und 500 Euro im Jahr verlangt.

Der Umgang mit den Beratern spielt auch eine Rolle bei der geplanten Verschärfung des sogenannten Financial Fair Plays durch die Europäische Fußball-Union UEFA und die Club-Vereinigung ECA. Beide Organisationen wollen die Vereine in Zukunft dazu verpflichten, ihre Finanzberichte und auch ihre Zahlungen an Agenten zu veröffentlichen.

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