Uli Stein kritisiert Trapp: Zu viel roter Teppich

dpa Frankfurt/Main. Der frühere Nationalkeeper Uli Stein hat die Torhüter-Debatte bei Eintracht Frankfurt angeheizt und Kevin Trapp kritisiert.

Uli Stein kritisiert Trapp: Zu viel roter Teppich

Kehrte von PSG zurück zu Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp. Foto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

„Trapp ist in der vergangenen Saison unter den Erwartungen geblieben. Ich habe schon damals, als er kam, gesagt: Wenn er sich weniger auf den roten Teppich konzentriert, dafür mehr auf seinen Job, ist er ein Guter“, sagte der 65 Jahre alte Stein in der „Bild“-Zeitung. „Aber ich habe das Gefühl, dass bei ihm andere Dinge im Vordergrund stehen.“

Wegen der schwierigen Marktlage hatte Frankfurts Aufsichtsrat Wolfgang Steubing zuletzt einen Verkauf von Leistungsträgern wie Trapp nicht ausgeschlossen. Der 30-Jährige hat beim hessischen Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis 30. Juni 2024. Trapp war 2019 von Paris Saint-Germain nach Frankfurt zurückgekehrt.

Mit seiner Freundin Izabel Goulart, einem brasilianischen Model, ist der Schlussmann häufiger ein Thema in den Boulevardmedien. „Es ist ihm wohl wichtiger, mit der Freundin auf den Social-Media-Kanälen aktiv zu sein“, sagte Stein, der von 1987 bis 1994 bei der Eintracht spielte. Er sprach sich für Trapps Vertreter Frederik Rönnow aus.

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