Union-Präsident Zingler rechnet mit vollem Haus gegen Bayern

dpa Berlin. Dirk Zingler, der Präsident des 1. FC Union Berlin, rechnet für die Partie in der Fußball-Bundesliga gegen Meister Bayern München trotz der Coronavirus-Epidemie mit einem ausverkauften Stadion An der Alten Försterei.

Union-Präsident Zingler rechnet mit vollem Haus gegen Bayern

Dirk Zingler hofft noch auf ein volles Haus gegen den FC Bayern München. Foto: Guido Kirchner/dpa

„Am Ende entscheidet nicht der Bund, sondern das Gesundheitsamt in den Landkreisen und Bezirken. Wenn wir alle sachlichen Gründe untersuchen, und das haben wir gemacht nach Checkliste des Robert-Koch-Institut, gehe ich davon aus, dass kein Grund dafür besteht, das Spiel ohne Zuschauer stattfinden zu lassen“, sagte Zingler der „Berliner Morgenpost“.

Der Aufsteiger empfängt den Titelverteidiger am Samstag (18.30 Uhr/Sky). Zuvor waren bereits bei drei Bundesliga-Partien Zuschauer ausgeschlossen worden.

Deshalb forderte der Union-Präsident eine sachliche Vorort-Analyse anstatt pauschale Absagen bei Veranstaltungen mit über 1000 Zuschauern. „Dann sollten wir anfangen, bitte den öffentlichen Personen-Nahverkehr in Berlin einzustellen“. Als Veranstalter mit 180 Mitarbeitern sieht Zingler bei einem Zuschauerausschluss die Unternehmensgrundlage entzogen und würde dann auf Schadensersatz pochen, „wenn aus präventiven Maßnahmen eine Behörde eine Anordnung“ erlasse.